Erster Weltkrieg
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Die Zeit des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1918) in der Region Karlsruhe.
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Kampfhandlungen
Karlsruhe wurde wegen seiner Bedeutung für Verkehr und Rüstungsindustrie sowie wegen seiner Nähe zu Frankreich früh Ziel der damals neuen Luftangriffe und Erprobungsort für die noch zu entwickelnden Schutzmaßnahmen.
Beim dem als „Kindermord von Karlsruhe“[1] in die Geschichte eingegangenen zweiten Angriff am 22. Juni 1916 benutzten die Flieger eine veraltete Karte und bombardierten den Standort des alten Hauptbahnhofs (seit 1913 befindet sich der Hauptbahnhof am heutigen Platz), an dem sich ein Zirkuszelt befand, in dem gerade eine Kindervorstellung stattfand. Es gab 240 Tote (Beleg fehlt), die meisten davon noch Kinder.
Auch die Vogesen waren Schauplatz fürchterlicher Kämpfe. Auch heute noch sind an vielen Stellen die Verläufe von Schützengräben deutlich sichtbar, in denen sich die feindlichen Heere oft nur wenige Meter voneinander entfernt gegenüber lagen. Der Künstler Johann Ferdinand Winkler (1884–1952) brachte noch während des Krieges eine Mappe mit seinen Kriegserinnerungen aus den Vogesen heraus.
Auswirkungen
In Karlsruhe mussten zwei Glocken der katholischen Stadtkirche St. Stephan abgegeben werden. Die katholische Kirche St. Peter und Paul in Durlach verlor im Juli 1917 alle Glocken außer der kleinsten.[2] Auch die Glocken der evangelischen Lutherkirche in der Oststadt wurden zum Einschmelzen abgegeben[3]; ebenso die der evangelischen Auferstehungskirche in Rüppurr.[4]
Das Goethe-Schulhaus wurde zu Kriegsbeginn zur Kaserne.[5]
In der Nähmaschinenfabrik Haid & Neu musste die Produktion auf Rüstungsaufträge umgestellt werden. Da die männlichne Mitarbeiter größtenteils eingezogen waren, arbeiteten in der Fabrik nun überwiegend Frauen unter äußerst harten Arbeitsbedingungen. Am Großherzoglich-Badischen Lehrerinnen-Seminar vertrat während des Krieges die Komponistin und Geigerin Margarete Schweikert (1887–1957) den eingezogenen Violinlehrer.[6]
Der Karlsruher Mundartdichter und Kaufmann Fritz Römhildt (1857–1933) veranstaltete am Lidellplatz wöchentliche Konzerte für die im dortigen Lazarett Liegenden.
Während des Ersten Weltkrieges tat sich der von Anna Zeiser (1861–1947) geführte Vincentiusverein durch die Herstellung von Decken und durch Lebensmittelversorgung hervor. Zeiser leitete zudem die Fürsorgearbeit der Vereinigten Frauenvereine Bruchsals.
Auch das Vereinsleben und der Sport sind vom Krieg betroffen: Der Kriegsausbruch im August 1914 bringt den Spielbetrieb beim FC Germania Friedrichstal 1913 zum Erliegen. Die Fastnacht fällt während des Krieges aus – und wird in Karlsruhe bis 1925 nicht mehr gefeiert.[7] Auch die musikalische Arbeit des Musikverein Hügelsheim wird unterbrochen.
Während des Krieges findet keine Gernsbacher Konvention statt.
nach dem Krieg
Nach dem Ersten Weltkrieg waren Handelsbeziehungen Richtung Westen kaum noch möglich und aus dem Elsass konnte keine billige Braugerste mehr bezogen werden; dies führte in Karlsruhe zur Schließung von Brauereien. Die Gebäude des Zeughauses werden der Universität übereignet.
Frankreich baut nach dem Krieg die Maginot-Linie.
Der bereits 1876 in die USA ausgewanderte gebürtige Bruchsaler John Bopp (1858–1936) unterstützt in der Notzeit nach dem Krieg aus eigenen Mitteln und aus gesammelten Spenden soziale Einrichtungen in seiner Geburtsstadt. Schwerpunkte setze er hierbei auf die Unterstützung von Kindern und alten Menschen.
Erinnerung
Den Gefallenen wird alljährlich im November am Volkstrauertag gedacht.
95 Jahre nach Kriegsbeginn 1914 nahm am 11. November 2009, dem 91. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918, Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich in Paris an den dortigen Gedenkfeiern (in Frankreich ist der 11. November ein Feiertag!) teil und erklärte dazu, er sehe „darin auch eine Bestätigung für die besondere, aktive Rolle, die Karlsruhe und die gesamte Region bei der Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland gespielt haben.“
Denkmäler
Nach dem Krieg wurden in Karlsruhe und der Region zahlreiche Denkmäler errichtet:
- Leibgrenadierdenkmal
- Leibdragonerdenkmal am Mühlburger Tor
- Artillerie-Denkmal
- Telegraphen-Denkmal
- Traindenkmal in Durlach
- Gefallenendenkmal der Stadt Karlsruhe im Ehrenfriedhof auf dem Hauptfriedhof
- Denkmal für die Gefallenen der Technischen Hochschule (im Ehrenhof der Universität)
- Denkmal für die Gefallenen der badischen Justizverwaltung (in der Hoffstraße 10 im Lichthof des Oberlandesgerichts)
- Denkmal für die gefallenen städtischen Arbeiter, Angestellten und Beamten (im Rathaus) von Fritz Moser
- Denkmal für die Gefallenen des Karlsruher Fußballvereins (Hardtstraße, heute Hertzstraße)
- Denkmal für die Gefallenen der Sinner AG (Durmersheimer Straße)
- Gedenktafel für jüdische Gefallene im jüdische Friedhof
- in den Karlsruher Stadtteilen:
- Kriegerdenkmal in Daxlanden
- Kriegerdenkmal in Grünwinkel
- Kriegerdenkmal in Mühlburg
- Kriegerdenkmal in Neureut
- Kriegerdenkmal in Rintheim
- Kriegerdenkmal in Rüppurr
- Gedenkstein auf dem Alten Friedhof in Durlach
- im Landkreis Karlsruhe:
- Gefallenendenkmal in Gondelsheim (Foto 1, Foto 2)
- Gefallenendenkmal in Spessart
- Gefallenendenkmal in Kronau
- Gefallenendenkmal in Hochstetten
- Gefallenendenkmal in (Stutensee-)Spöck
- Gefallenendenkmal in (Ubstadt-Weiher-)Stettfeld
- weitere in der Region:
- Gefallenendenkmal in (Baden-Baden-)Lichtental
Kriegsgräber und Friedhöfe
Auf dem Friedhof Bulach befindet sich eine Gräberreihe mit Kreuzen und einer großen Gedenktafel für die Bulacher Gefallenen des Ersten Weltkrieges; auf dem Friedhof Durlach-Aue eine Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Auf der Ostseite der Vogesen finden sich große Kriegsfriedhöfe.
Straßennamen
Nach Schlachten des Krieges wurden in Karlsruhe folgende Straßen und Plätze benannt:
Nach dem 1915 als Kompanieführer im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 bei den Kämpfen um die Loretto-Höhe gefallenen Oberbaurat Prof. Friedrich Ostendorf wurden in Rüppurr der Ostendorfplatz noch im selben Jahr und 1974 auch die Ostendorfstraße benannt.
Zwei weitere Straßen tragen die Namen von im Ersten Weltkrieg Gefallenen:
- Nach dem 1914 am 26. September bei Reims gefallenen Dichter Hermann Löns wurde 1935 die Lönsstraße in Knielingen benannt, die bis dahin Gutenbergstraße hieß.
- Die Franz-Marc-Straße in Durlach wurde 1972 nach dem expressionistischen Maler und Graphiker Franz Marc benannt, der am 4. März 1916 bei Verdun fiel.
Fünfzig Jahre nach Kriegsbeginn 1914 wurden 1964 in Karlsruhe auf dem Bergwald zwei Straßen nach Personen benannt, die auch in Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg stehen:
- die Fridtjof-Nansen-Straße nach dem Polarforscher und Friedensnobelpreisträger (1922) Fridtjof Nansen (1861–1930), der nach dem Krieg als Hochkommissar des Völkerbundes für Flüchtlingsfragen half, dass innerhalb von 18 Monaten mehr als eine halbe Million Kriegsgefangene aus 26 Nationen in ihre Heimat zurückkehren konnten; und
- die Elsa-Brändström-Straße nach der als "Engel von Sibirien" bekannten Schwedin Elsa Brändström (1888–1948), die durch ihren selbstlosen Einsatz für die Kriegsgefangenen in den russischen Gefangenenlagern des Ersten Weltkrieges prominent wurde.
Kasernennamen
Nach Heerführern des Krieges wurden in Karlsruhe folgende Kasernen benannt:
- die Mackensen-Kaserne 1938 nach Generalfeldmarschall August v. Mackensen (1849–1945)
- die Mudra-Kaserne nach dem General der Infanterie Bruno v. Mudra (1851–1931)
Ausstellungen
- Dauerausstellungen
- Mehrere Museen in der Region beschäftigen sich auch mit dem Ersten Weltkrieg:
- Im Wehrgeschichtlichen Museum in Rastatt gibt es einen Raum mit Schwerpunkt Erster Weltkrieg. Dazu gehört auch ein lebensgroßes Diorama „Blick in einen Schützengraben“.
- In Karlsruhe haben sowohl das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais als auch das Badische Landesmuseum im Karlsruher Schloss eine Ecke zum Ersten Weltkrieg in den Samlungsausstellungen eingerichtet.
- Sonderausstellungen
- Vom 15. September 2007 bis 3. Februar 2008 zeigte das Wehrgeschichtliche Museum in Rastatt die Sonderausstellung „1917 – Jahr des Panzers“. Begleitend erschien ein Katalog (-> siehe unten, Abschnitt Literatur)
Aktuell
- Vortrag „Der Erste Weltkrieg im historischen Kontext“ von Prof. Rolf Peter Sieferle, Universität St. Gallen, am Montag, 1. Februar 2010 in Karlsruhe, um 14:00 Uhr im Hörsaal im Architekturgebäude der Universität. Der Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Der Erste Weltkrieg“ steht auch jenen offen die nicht die Vorlesung besuchen.[8]
Personen
Kriegsteilnehmer mit Artikel im Stadtwiki:
- Der Maler Karl August Arnold (1888–1980) als Artillerie-Beobachter und Artillerieoffizier in Nordfrankreich und Galizien. Unzählige Kriegszeichnungen, Skizzen und Aquarelle entstanden in dieser Zeit.
- der Bruchsaler Karl Berberich (1877–1957), dessen zahlreichen Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg bis heute im Stadtarchiv Bruchsal erhalten sind, beim Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 40
- der Kunstmaler Heinrich Bühler (1893–1986) musste sein Studium an der Karlsruher Akademie der bildenden Künste unterbrechen
- Karl Brutzer (1894–1964)
- der Berufsoffizier Rudolf v. Freydorf (1868–1940) als Kommandeur verschiedener Einheiten
- Fußballer Gottfried Fuchs (1889–1972) als Kriegsfreiwilliger
- der Architekt und Komponist Richard Fuchs (1887–1947) als Kriegsfreiwilliger
- Hermann Göring (1893–1946)
- der Amtsrichter Dr. Edwin Grüninger (1882–1963) 1915 im Heer
- Paul Haehling v. Lanzenauer (1896–1943) als Offizier im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109
- der Karlsruher Beamte Josef Heinrich (1879–1955) als Offizier im Leibgrenadierregiment
- der Fußballer Julius Hirsch (1892–1943) beim 12. bayrischen Landwehr-Infanterie-Regiment
- der Künstler Gustav Kampmann (1859–1917) von 1914 bis ’17 freiwillig bei der Karlsruher Reserve
- der Lehrer Alois Kimmelmann (1886–1946) als Reserveoffizier
- Karl Kölmel (1896–1979) als Kriegsfreiwilliger. Im Zweiten Weltkrieg ist er Major der Reserve
- der Maler Hermann Kupferschmid (1885–1975) als Leutnant der Reserve im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109
- August Kutterer (1898–1954)
- Heinrich Magnani (1899–1979) 18-jährig als Freiwilliger. Zu erleben wie Kameraden leiden müssen oder sterben läßt in ihm den Wunsch reifen, Priester zu werden.
- der Karlsruher Maler Karl Oertel (1890–1979) als Leutnant der Reserve
- der Arzt Dr. med. Hans v. Pezold (1870–1935) als Sanitätsoffizier
- Dr. phil. Ferdinand Rieser (1874–1944) im 2. Badischen Landsturmbataillon
- der badische Kammerherr Viktor Schilling von Canstatt (1863–1958) als Rittmeister[9]
- der Künstler Otto Schließler (1885–1964) als Kriegsfreiwilliger beim Schneeschuhbataillon Nr. 2
- der Künstler Wilhelm Schnarrenberger (1892–1966) im letzten Kriegsjahr
- der Friseur Ernst Schworb (1894–1945), der im November 1918 als Unteroffizier zurückkehrt
- der Bildhauer Karl Seckinger (1897–1978), der auch im Zweiten Weltkrieg wieder Soldat wird
- Rudolf Sinner († 1950) kehrte schwer verwundet aus dem Krieg zurück
- Richard Volderauer (1889–19??) als Leibgrenadier
- Robert Wagner (1895–1946) als 19jähriger Kriegsfreiwilliger
- der Königlich Preußische Berufsoffizier Kurt v. Wahlen-Jürgass (1862–1935) als Kommandeur militärischer Einheiten: bis 1915 des Königs-Inf.-Regiments Nr. 145, dann bis 1917 der 68. Infanterie-Brigade und ab August 1918 der 21. Infanterie-Division.
- der Künstler Johann Ferdinand Winkler (1884–1952); er brachte noch während des Krieges eine Mappe mit seinen Kriegserinnerungen aus den Vogesen heraus.
- Gustav Wolf (1887–1947) als Freiwilliger beim Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 201; er wird 1914 schwer verwundet.
- Willi Worch (1896–1972)
Der Jurist Dr. iur. Adolf v. Grolman, von 1914 bis 1916 Schriftführer und Gesamtvorstandsmitglied des Badischen Landesvereins vom Roten Kreuz wird im Ersten Weltkrieg mit dem badischen Kriegshilfekreuz ausgezeichnet.
Gefallene
- Der Maler und Grafiker Hermann Armbruster fiel 37jährig 1917 bei Chérisy in Frankreich.
- Der Fußballer Hermann Bosch kam 1916 um.
- Der Reserveoffizier Professor Dr. Ing. e.h. Friedrich Ostendorf, Großherzoglich-Badischer Oberbaurat, fiel am 17. März 1915 als Kompanieführer im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 bei den Kämpfen um die Loretto-Höhe.
- Der Berufsoffizier Freiherr Philipp v. Villiez, seit 1902 im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109, wurde 1914 als Hauptmann und Kompaniechef im Regiment an der Spitze seiner 5. Kompanie tödlich verwundet.
Der großherzoglich-badische Kammerherr Dr. iur. Eugen v. Freydorf fiel als Hauptmann d. Res. im Leibgrenadierregiment am 31. Oktober 1914 in Flandern. Robert Sinner jun. (der Bruder von Rudolf Sinner) fiel als Soldat gleich zu Beginn des Ersten Weltkrieges. Joseph Werner aus Rust – der Ehemann von Anna Werner (1889–1985) und Vater von Josef Werner (*1914) – fiel mit nur 28 Jahren.[10] Auch der Ehemann von Anna Leimbach (1887–1965) kam im Ersten Weltkrieg ums Leben. Anna Zeiser (1861–1947) verlor einen Sohn, Karl, der im Oktober 1914 fiel.
In den Reihen von Unternehmen und Vereinen riss der Krieg Lücken: Der Musikverein 1886 Grötzingen hatte fünf Tote zu betrauern. Auch die Orgelbauanstalt H. Voit und Söhne verlor einige Mitarbeiter. Die „Deutsche Eisenbahnsignalwerke AG" (heute Siemens Technopark Bruchsal GmbH & Co. KG) verlor 68 Mitarbeiter.
aus dem Umland...
100 Linkenheimer Kriegsteilnehmer mussten im Ersten Weltkrieg ihr Leben lassen. Aus Spöck kehrten 64 nicht zurück. [11] Neuthard hatte 35 Todesopfer zu verzeichnen.
Zahlen für Hochstetten, Bruchsal, Ettlingen, Baden-Baden und Rastatt |
...und den heutigen Stadtteilen
103 Soldaten aus Teutschneureut und 45 aus Welschneureut fallen.[12] Aus Grötzingen fielen 153[13] und aus Stupferich 26[14] Soldaten. 132 Knielinger kommen um.[15]
Siehe auch
Literatur
- Wilhelm Müller-Loebnitz, Oberstleutnant a.D.: „Die Badener im Weltkrieg 1914/1918”, Karlsruhe 1935.
- Hansmartin Schwarzmaier: „Geschickte Illusion und erlebte Wirklichkeit. Bildpostkarten aus dem 1. Weltkrieg”, Karlsruhe: Förderverein des Generallandesarchivs Karlsruhe, 2003 ISBN 3-930158-08-6
- Stadt Karlsruhe (Hrsg.): „Ehrenbuch der Stadt Karlsruhe 1914–1918”, Karlsruhe 1930 (Verlagsdruckerei Volksfreund GmbH)
- Rudolf v. Freydorf: „Die Erzwingung des Sommeübergangs in der "großen Schlacht in Frankreich" am 23./24. März 1918“, Karlsruhe 1939
- Hans Schmidt: „Badische Leibgrenadiere bei Loretto.“ Nach den Aufzeichnungen des inzwischen auf dem Felde der Ehre gefallenen Leutnant d. R. und Kompagnieführer H. Schmidt herausgegeben von Major a. D. Piper, Lille: Verlag der Liller Kriegszeitung, 1917
- Richard Volderauer: „Neun Monate an der Westfront. Aus dem Kriegstagebuch eines badischen Leibgrenadiers“, Heilbronn 1916
- Kameradschaft Badischer Leibgrenadiere: „Ehrentafel des 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiments Nr. 109: Die Toten des Weltkrieges“, Karlsruhe 1937
- Josef Münch: „Bruchsal im Weltkrieg 1914–1920“, Verlag Glaser & Sulz, Stuttgart, 1921
- Flugblatt „Deutschlands moralische Aufgabe im Weltkrieg“ (über zwei Kundgebungen des Prinzen Max von Baden), Weimar 1918
- Thomas Madeja: „1917 – Jahr des Panzers, Beginn eines Mythos“, Katalog zur Sonderausstellung vom 15.9.2007 bis 3.2.2008 im Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt, Rastatt 2007
Aufsätze:
- Robert Albiez: „Prinz Max von Baden und sein Ringen um einen Verständigungsfrieden 1917/18 : zum 60. Todestag am 6.11.1929“, in: Badische Heimat, 70. (1990), Seiten 147 – 158
- Rainer Brüning und Manfred Hennhöfer: „Baden im Ersten Weltkrieg: die Neuerschließung des XIV. Armeekorps im Generallandesarchiv Karlsruhe hat begonnen“, in: Archivnachrichten Landesarchiv Baden-Württemberg, 37 (2008), Seite 20
- „Wenn man ringsum den Kanonendonner hört...“ – Tagebuch eines badischen Soldaten 1914 (mit einem Vorwort von Thomas Adam, Bruchsal), in: Badische Heimat 69 (1989) Seiten 93 – 102
Regimentsgeschichten
von Truppenteilen aus der Region[16]:
- Rudolf v. Freydorf: „Das 1. Badische Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 im Weltkrieg 1914–1918“ („Erinnerungsblätter deutscher Regimenter“, Band 154), Karlsruhe 1927 im Verlag C.F. Müller
- Georg Frisch: „Das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 109 im Weltkrieg 1914 bis 1918“, herausgegeben von der Kameradschaft des ehemaligen Reserve-Infanterie-Regiments 109, Karlsruhe (Thiergarten) 1931
- Th. Zahn: „Das Infanterie-Regiment Markgraf Ludwig Wilhelm (3. Badisches) Nr. 111 im Weltkriege 1914–1918“, Wiesbaden (Kommissionsverlag Matthias Grünewald) 1936
- Franz Führen: „Die Hohenzollernfüsiliere im Weltkrieg 1914–1918“ („Erinnerungsblätter deutscher Regimenter“ Band 339), Oldenburg 1930
- Ferdinand v. Ernest und Kurt v. Regenauer: „Geschichte des 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiments Nr. 20“, 2. Band: 1908–1918 („Erinnerungsblätter deutscher Regimenter“ Band 133), G. Stalling, Oldenburg 1925
- Albert Benary: „Geschichte des 2. Bad. Dragoner-Regiments Nr. 21“ (Band 36 der Reihe „Deutsche Tat im Weltkrieg 1914/18“), Verlag Bernard u. Graefe, Berlin 1941
- Georg Bahls: „Das 3. badische Dragoner-Regiment Prinz Karl Nr. 22“ („Deutsche Tat im Weltkrieg 1914/1918“, Band 16), Bernard & Graefe, Berlin 1934
- Verein ehemaliger Offiziere des Feldartillerie-Regiments Großherzog (Hrsg.): „Das Feldartillerie-Regiment 'Großherzog' (1. Badisches) Nr. 14 im Weltkriege 1914–1918“, Karlsruhe (C.F. Müller) 1933
- Fritz W. Seiler: „Das 2. Badische Feldartillerie-Regiment Nr. 30 im Weltkriege“ („Erinnerungsblätter deutscher Regimenter“ Band 354), Oldenburg 1933
- Maximilian v. Zastrow: „3. Badisches Feldartillerie-Regiment Nr. 50“ („Erinnerungsblätter deutscher Regimenter“ Band 267), Oldenburg 1929
Archivalien
- Generallandesarchiv Karlsruhe:
- Die Bestände im Generallandesarchiv zum XIV. Armeekorps, die auch die Zeit des Ersten Weltkriegs einschließen, umfassen 1.200 Regalmeter und sind von überregionaler, nationaler Bedeutung, da Unterlagen zu dieser Zeit in anderen Archiven meist im Zweiten Weltkrieg (1939–1945) vernichtet wurden.[17]
- Stadtarchive in der Region Karlsruhe:
-
- Im Stadtarchiv Bruchsal werden die zahlreichen Feldpostbriefe des Bruchsalers Karl Berberich (1877–1957) verwahrt.
Stadtarchiv Karlsruhe, Stadtarchiv Ettlingen etc. |
Weblinks
- Das Stadtwiki Pforzheim-Enz zum Thema „Erster Weltkrieg“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Erster Weltkrieg“
- Wikisource: Erster Weltkrieg – Quellentexte
- Die offizielle Webpräsenz der Stadt Karlsruhe zum Thema „Kriegerdenkmäler des Ersten Weltkriegs in Karlsruhe“ anlässlich des Tag des offenen Denkmals 2005
- Waffenstillstandstag: OB mit Merkel in Paris in: StadtZeitung vom 20. November 2009
- Literatur zum Ersten Weltkrieg im Katalog der Badischen Landesbibliothek (BLB) zu Karlsruhe
- Die Webpräsenz www.1914-18.info zum Thema „XIV. Armeekorps (Chronik 1914/1918)“
Fußnoten
- ↑ vgl. Kurt Kranich: Karlsruhe: Schicksalstage einer Stadt, Karlsruhe (Badische Neueste Nachrichten, Badendruck) 1973, Seite 75, sowie Dittmar Dahlmann: Kinder und Jugendliche in Krieg und Revolution: vom Dreissigjährigen Krieg bis zu den Kindersoldaten Afrikas (=Krieg in der Geschichte, Band 7) Paderborn (Schöningh) 2000 ISBN 3506744763 und ISBN 9783506744760, Seiten 86 und 89 sowie Dr. Josef Münch: "Bruchsal im Weltkrieg 1914-1920", Verlag Glaser & Sulz, Stuttgart, 1921 Seite 43
- ↑ www1.karlsruhe.de/Historie/Denkmaltag/peterpaul.php
- ↑ www.karlsruhe.de/kultur/stadtgeschichte/denkmaltag/2008/oststadt/lutherkirche.de
- ↑ www.karlsruhe.de/kultur/stadtgeschichte/denkmaltag/2007/rueppurr/auferstehungskirche.de
- ↑ Geschichte: Goethe-Schulhaus 100 Jahre alt, in: StadtZeitung vom 18. Juli 2008
- ↑ Birgitta Schmid: Margarete Schweikert, in: Blick in die Geschichte Nr. 83 vom 19. Juni 2009
- ↑ 1. Große Karnevals-Gesellschaft Karlsruhe 1902#Geschichte
- ↑ Institut für Geschichte: www.RZ.Uni-Karlsruhe.de/~geschichte/index.php?page=moeser
- ↑ Die offizielle Webpräsenz der Stadt Karlsruhe zum Thema „Hohenwettersbach und die Familie Schilling von Canstatt“
- ↑ Josef Werner: Anna Werner, in: Blick in die Geschichte Nr. 65 vom 17. Dezember 2004
- ↑ Gefallenendenkmal Spöck – Inschrift auf der linken Seite
- ↑ Karlsruhe.de: Neureuter Chronik
- ↑ Karlsruhe.de: Zur Geschichte Grötzingens
- ↑ Karlsruhe.de: Stupfericher Chronik
- ↑ Karlsruhe.de: Knielinger Chronik
- ↑ vgl. Friedensstandorte in XIV. Armeekorps#Einheiten
- ↑ www.Erster-Weltkrieg.clio-online.de/site/lang__de-DE/mid__12116/ModeID__0/PageID__146/40208736/default.aspx
del.icio.us
Mr.Wong
