Wartungsarbeiten: 31.07.2014 ab 23 Uhr bis 01.08.2014 bis 4 Uhr

Mudra-Kaserne

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diesem Artikel fehlen Bilder. Wenn Sie Zugang zu passenden Bildern haben, deren Copyright-Bedingungen es erlauben, sie im Stadtwiki zu verwenden, dann laden Sie sie doch bitte hoch.
Rheinkaserne aus Richtung der Sudetenstraße, 2006

Die Mudra-Kaserne, Pionierkaserne und Rheinkaserne waren Teile einer Kaserne zwischen der Eggensteiner Straße und Sudetenstraße 93-95 in Knielingen.

Geschichte

1936 bis 1945
Das Gelände der Rheinkaserne in Knielingen war ursprünglich in drei Kasernen unterteilt: die ehemalige Rheinkaserne, die Mudra-Kaserne und die Pionierkaserne.
Die Mudra-Kaserne wurde nach dem General d.Inf. Bruno v. Mudra (1851–1931) benannt, dem Chef des Ingenieur- und Pionierkorps vor dem Ersten Weltkrieg.
Am 5. August 1938 wurde die neue Rheinkaserne in Knielingen von den Pionieren der Wehrmacht bezogen
1945 bis 1995
siehe Gerszewski Barracks (1945: BLACKHAWK KASERNE)
2000
Der Film "Buffalo Soldiers" von Mirimax wurde im südlichen Ende der ehemaligen Kaserne gedreht.
2004
Abriss – Konversion zu neuem Wohngebiet.
Für den Umbau verantwortlich ist die Konversionsgesellschaft Karlsruhe.
Das denkmalgeschütze Stabsgebäude, die Kirche und das Kasino bleiben erhalten (Kulturdenkmal nach § 2).
2006 
Das Stabsgebäude wurde im Februar 2006 abgerissen.
Das Stabsgebäude wird abgerissen. An der Wand im 1. Stock ist die Stelle zu sehen, an der eines der denkmalgeschützten Majolika-Mosaiken angebracht war.
2007 
Die Auslegung des Bebauungsplan wurde 22. Mai 2007 im Gemeinderat vorabschiedet.
2008 
Im ersten Bauabschnitt zwischen Sudetenstraße und Carl-Schäfer-Straße sind die Erschließungsarbeiten nahezu abgeschlossen. Verkauf der Grundstücke erfolgt ab Mitte 2008. Mit dem Bau des Einkaufszentrums in der Grünhutstraße wird im Herbst 2008 begonnen.
Ehemaliges Offiziers-Casino (Baujahr 1942) der Rheinkaserne, aufgenommen 2012
2012 
Im 1. Bauabschnitt sind, bis auf zwei Grundstücke entlang der Sudetenstraße, alle bebaut. Mit dem Verkauf der Grundstücke im 2. Bauabschnitt zwischen Carl-Schäfer-Straße und Gustav-Heinkel-Straße wird begonnen. Die Kirche soll doch abgerissen werden.
Die Sporthalle im 3. Bauabschnitt wird abgerissen nachdem der Sportpark Bruchwegäcker fertiggestellt ist.
Die Preise des Architektenwettbewerb für den 3. Bauabschnitt „Verdichtetes Wohnen“ zwischen Gustav-Heinkel-Straße und Eggensteiner Straße werden vergeben. 19 Architekturbüros nahmen teil. Der 1. Preis geht an das Frankfurter Büro Schneider+Schumacher StädteBauProjekte, Preis 2 bis 4 erhielten das Darmstädter Büro Florian Krieger Architektur und Städtebau, Weber&Partner freie Architekten aus Weinheim und Planfabrik SPS aus Ettlingen.

Weitere Geschichte siehe Konversionsgebiet Knielingen


Auf einem Teil des Geländes ist weiterhin der Zentrale Materiallagerpunkt des Heeres (ZMPH1) (siehe Bundeswehr) sowie das Technische Hilfswerk Karlsruhe untergebracht.

Siehe auch

Weblinks