Linkenheim

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Linkenheim war bis 1975 eine eigenständige Hardtgemeinde und gehört seither zu Linkenheim-Hochstetten.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Linkenheims ist im Jahre 777 in einem Güterverzeichnis des Klosters Lorsch.

Die Linkenheimer verdienten sich früher ihre Lebensgrundlage mit Fischfang, Ackerbau, Flussschifffahrten und Fährdienst über den Rhein.

Wappen von Linkenheim
Wappen von Linkenheim

Bis 1620 floss der Rhein unmittelbar am Fuße des Hochufers entlang. 1773 begann Georg Adam Lang mit dem Bau des Hochwasserschutzdammes. Im 19. Jahrhundert wanderten viele Menschen aus. Zwischen 1810 und 1870 waren es 360 Auswanderer nach Amerika. 1877 wurden eine neue evangelische Kirche, ein neues Rathaus und ein Schulhaus gebaut. 100 Linkenheimer Kriegsteilnehmer mussten ihr Leben im Ersten Weltkrieg lassen. Nach einer Periode der Arbeitslosigkeit in der Nachkriegszeit kamen langsam wieder bessere Verhältnisse. Es wurden in Karlsruhe viele neue Arbeitsplätze geschaffen und somit Linkenheim im Jahr 1939 2.421 Einwohner. Im Zweiten Weltkrieg fielen 103 Soldaten, 68 wurden vermisst oder starben in Gefangenschaft. Bei einem Fliegerangriff verloren sechs Zivilpersonen ihr Leben. Es wurden 769 Heimatvertriebene aufgenommen. Doch wieder mussten die Linkenheimer von neuem anfangen. 1966 wurde die Grund- und Hauptschule, sowie die 1968 die Realschule Linkenheim gebaut.

Familiennamen

Die Familiennamen in Linkenheim-Hochstetten spiegeln die Geschichte der Orte wieder.

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge