Heinz Fenrich

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Heinz Fenrich am 10. Juli 2012
am 1. Oktober 2005 in Kirchfeld-Nord
2007 mit Amtskette (neben dem damaligen Ministerpräsidenten Günther Oettinger)
Heinz Fenrich vor dem Beginn seiner Rede anlässlich der feierlichen Eröffnung der Straßenbahn Südost am 8. September 2012

Heinz Fenrich (* 9. Februar 1945 in Unteröwisheim) war von 1998 bis Ende Februar 2013 Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe.

Leben

Heinz Fenrich ist seit 1970 mit Gabriele Fenrich verheiratet. Er hat eine Tochter und zwei Enkeltöchter. In den 1960er und 1970er Jahren war er als Handballer beim Polizeisportverein Karlsruhe aktiv.

Fenrich, der seinen Wehrdienst in Karlsruhe leistete, ist Reserveoffizier der Bundeswehr im Rang eines Oberleutnants der Reserve (OLt d.R.).[1]

Wirken

Von 1980 bis 1991 war Heinz Fenrich Stadtrat der CDU-Gemeinderatsfraktion, von 1991 bis 1998 war er Bürgermeister, zuständig unter anderem für Schulen und öffentlichen Nahverkehr.

Bei der Oberbürgermeisterwahl 1998 wurde er im zweiten Wahlgang mit 45.902 Stimmen (= 45,76 %) zum Oberbürgermeister gewählt.

Am 2. Juli 2006 gelang ihm die Wiederwahl im 1. Wahlgang mit 34.571 Stimmen. Dies waren zwar rund ein Viertel weniger Stimmen als 1998, wegen der geringeren Wahlbeteiligung von 30,32 % (1998: 49,72 %) ergab das dennoch mit 55,52 % die absolute Mehrheit. Aufgrund eines Einspruchs begann seine zweite Amtszeit erst am 15. Mai 2007 und endete wegen des Erreichens der Altersgrenze vorzeitig am 28. Februar 2013, wo er mit einer großen Feier im Johannes-Brahms-Saal der Stadthalle verabschiedet wurde.

Eine Auswahl von Ereignissen während seiner Amtszeit:

Als Nachfolgerin für das Amt des Oberbürgermeisters unterstützte Heinz Fenrich die Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, die sich bei der CDU-internen Nominierung jedoch nicht gegen Ingo Wellenreuther durchsetzen konnte, der wiederum die Oberbürgermeisterwahl 2012 nicht gewann.

Positionen

Heinz Fenrich ist ein Befürworter der beiden Projekte „Kombilösung“ und „Stuttgart 21“.

Auszeichnungen

Sonstiges

Homepage

Der CDU-Kreisverband Karlsruhe-Stadt registrierte die Domain heinz-fenrich.de. Das Projekt www.heinz-fenrich.de wurde zum 31. August 2006 eingestellt und die Domain am 27. März 2007 aufgegeben. Am 9. Mai 2007 hat die Stadt Karlsruhe die Domain vom Zwischenbesitzer übernommen.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

  1. Ariane Lindemann: Karlsruher Köpfe: Menschen, die man in Karlsruhe kennt (ISBN 3881903712 und ISBN 9783881903714), Seite 53 und „Informationen Juli 2005“ der Reservistenkameradschaft Karlsruhe (RK Karlsruhe) auf deren offizieller Webpräsenz RK-Karlsruhe.de]
  2. https://www.mitentscheiden.de/aktionen-kampagnen/archiv/aktionsarchiv/andere-aktionen/demokratie-preise/gurke-2002/