Beiertheim

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Beiertheim aus der Luft
Beiertheim aus der Luft

Beiertheim bildet zusammen mit Bulach den Karlsruher Stadtteil Beiertheim-Bulach. Die Postleitzahl lautet einheitlich 76135.

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Beiertheim ist mit seinen 4.500 Einwohnern ein kleineres Stadtvirtel, erstreckt sich aber von der Ebertstraße bis zur Alb und von der Südtangente bis zum Hauptbahnhof.

Geschichte

Beiertheim und Bulach sind mittelalterliche Dorfgründungen. Die Karlsruher Eingemeindung Beiertheims erfolgte erst 1907.

Die katholischen Kirchengemeinden verfügen über ungewöhnlich alte Kirchenbücher, die bis zum Anfang des 17. Jahrhundert zurückreichen.

Hinweisstein für Beiertheimer Michaelskapelle
Hinweisstein für Beiertheimer Michaelskapelle

1527 wurde erstmals urkundlich die Beiertheimer Michaelskapelle erwähnt. Sie befand sich zwischen der Marie-Alexandra-Straße und Breite Straße auf dem Gebiet der heutigen Grund- und Hauptschule Beiertheim im Bereich der jetzigen Turnhalle. Im Jahr 1944 wurde sie bei einem Luftangriff relativ leicht beschädigt. Da eine Sicherung der Kapelle jedoch nicht erfolgte, mußte sie 1957 schließlich abgerissen werden.

An der Ecke Hohenzollernstraße/Gebhardstraße wurde bereits 1914/1915 eine Notkirche für die katholische Kirchengemeinde errichtet. Dieses Provisorium wurde durch die in 1965 fertig gestellte St. Michaelskirche ersetzt, die sich an der Ecke Ebertstraße/Gebhardstraße befindet. Die Notkirche wurde abgebrochen und an ihrer Stelle ein Bürogebäude erbaut, die vom Bauunternehmen DYWIDAG genutzt wurde. 2008 befindet sich im Gebäude der AWO Bezirksverband Baden e.V..

Die Michaelskapelle beheimatete den „Beiertheimer Altar“, der 1939 aus Sicherheitsgründen nach Moosbronn ausgelagert wurde, wo er den Krieg unbeschadet überstand. Nach einer aufwändigen Sanierung hat der Altar in der St. Michaelskirche seinen Platz in der Hauptkirche gefunden. Zuvor war er in der eigens dafür gebauten kleinen Kapelle untergebracht, die südöstlich an der Kirche angebaut wurde.

Die evangelische Paul-Gerhardt-Gemeinde wurde 1957 gegründet. Als Kirche dient das ehemalige Stephanienbad, bei dem es sich um einen Weinbrenner-Bau handelt. Die Kirche liegt an der Breite Straße 49a in unmittelbarer Nähe zum Bahndamm, der zum Hauptbahnhof Karlsruhe führt, und an der Weiherfeldstraße, die Beiertheim mit Weiherfeld verbindet.

Gedicht

Wie lange hat die Stadt gedroht! Sie fraß ins Ackerland sich hin wo einst Kartoffel, Kraut und Brot und treuer Obstbaum schön gediehn.

Der alte Dorfrand ist erreicht, die Felder sterben Stück für Stück, und scheu vor hohen Mauern weicht am Fluß das Dorf in sich zurück.

Dort blühn die Gärten, und ein Wehn vom Dorfgeist auf die Dächer sinkt. Im Kirchlein ruft ein Glockenflehn das fromm und milde für alle klingt

Quelle: Die Fächerstadt; Gedichte von Ludwig Egler

Kindergärten

Schule

Gegenüber der Schule liegt der Städtische Schülerhort Beiertheim-Bulach an der Breite Straße 90.

Unternehmen

Bäcker

Metzger

Einkaufsmärkte

Restaurants, Kneipen und Fastfood

Apotheken

Sonstige Unternehmen

Vereine

Die Interessen der Einwohner Beiertheims werden vom Bürgerverein Karlsruhe Beiertheim e.V. vertreten. Sport wird in Beiertheim beim SVK Beiertheim ausgeübt.

Weblinks

Persönliche Werkzeuge