Maxaubahn

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Pfalzbahnstraße in Knielingen
Pfalzbahnstraße in Knielingen

Die Maxaubahn (auch Pfalzbahn oder Maximiliansbahn genannt) ist eine 1862 eröffnete, von der Stadt Karlsruhe erstellte und von der Badischen Staatsbahn betriebene Bahnstrecke, die vom alten Hauptbahnhof an der Kriegsstraße aus über die Beiertheimer Allee, Mathystraße, ab 1891 unter der Hirschbrücke, durch heutige Hans-Sachs-Straße, zum Mühlburger Tor Bahnhof (wo ab 1870 die damalige Rheinbahn durch die Riefstahlstraße und Erzbergerstraße über Graben nach Mannheim abzweigte) weiter durch die Südliche Hildapromenade und den heutigen Grünzug entlang der heutigen Ludwig-Marum-Straße zum alten Mühlburger Bahnhof beim Fliederplatz und weiter an Knielingen vorbei nach Maxau zum dortigen Hafen und Badeanstalt am Rhein und ab 1865 über die Schiffsbrücke über den Rhein in die Bayrische Pfalz und weiter bis ins Saarland führte. Die Maxaubahn entwickelte sich mit bis zu 15% Jahresrendite zur ertragreichsten Bahnstrecke der badischen Staatsbahn.

Mit Bau des neuen Hauptbahnhofs 1913 wurde der Streckenverlauf durch die Stadt weitgehend aufgegeben und nach Süden verlegt. Bis in die 1980er Jahre hinein waren in der Sonnenstraße noch Gleisreste zu sehen, die früher als Industriegleise zur Anbindung der Eisengießerei Seneca, der Seldeneckschen Brauerei und der Kondima dienten.

Heute beginnt die Maxaubahn in den Gleisen 101 bzw. 102 des Hauptbahnhofs. Dieser Bahnhofsteil wird auch als Maxaubahnhof oder Pfälzer Bahnhof bezeichnet. Die zweigleisige, elektrifizierte Strecke verläuft anfangs parallel zur Rheintalbahn Richtung Durmersheim, um in Höhe des ehemaligen Bahnbetriebswerks im Stadtteil Bulach rechts wegzuschwenken. Dabei wird das Gütergleis Richtung Durmersheim überquert. In S-Kurven führt die Strecke über Karlsruhe West, wo die Güterstrecke dazustößt, nach Mühlburg, dann über Knielingen, Bahnhof Rheinbrücke nach Maxau, um an der Rheinbrücke in die Pfälzische Maximiliansbahn überzugehen.

Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt für Züge ohne Neigetechnik 120 km/h, für Züge mit Neigetechnik 160 km/h.

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