Alb
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Die Alb ist ein Fluss, der bei Bad Herrenalb entspringt und in den Rhein fließt.
Inhaltsverzeichnis |
Verlauf
Alb im Albtal
Die Alb entspringt im Nordschwarzwald im Landkreis Calw unterhalb der Teufelsmühle südlich von Bad Herrenalb auf ca. 760 m Höhe (dort gibt es auch einen Quellenerlebnispark). Zwischen Frauenalb und Ettlingen bildet das Tal die westliche Grenze des Alb-Pfinz-Plateaus.
Alb in der Rheinebene
Nach dem Albtal durchfließt sie Ettlingen und erreicht dann Karlsruhe. Hier fließt sie, weitgehend renaturiert oder naturähnlich, an Rüppurr vorbei, zwischen Weiherfeld und Dammerstock hindurch und unterquert die Südtangente und die Bahnstrecken. Durch ein kleines Wehr fließt sie weiter durch die Günther-Klotz-Anlage, unterquert an der Vogesenbrücke erneut die B 10, umfließt in einer Schleife die Albsiedlung in Grünwinkel und erreicht dann das Hafengebiet. Kanalisiert fließt sie weiter an Knielingen vorbei und zwischen den Anlagenteilen der Raffinerie durch. Danach nimmt sie den Abfluss des Klärwerks Karlsruhe auf. Beim Ölhafen wird durch ein Entlastungssiel (Albschleuse) ein Teil des Wassers in den Rhein geleitet, der Rest mündet bei Eggenstein-Leopoldshafen auf knapp 100 m Höhe in den Rhein zusammen mit dem Pfinz-Entlastungskanal.
Als größere Nebenflüsse münden zu: Maisenbach bei Marxzell und Moosalb bei Fischweier.
Mühlen
Es gab viele Mühlen entlang der Alb, heute sind es noch zwei, eine davon steht in Neurod (sie wird von Architekten bewohnt).
Bilder
Das Stephanienbad mit der Stephanienbrücke über die Alb |
Das Sperrtor beim Stephanienbad |
||
Sperrtor und Teil des Albwinkels |
die Grünanlage auf dem Edeltrudtunnel, die sich südlich entlang der Alb zwischen Bulach und Beiertheim befindet |
die Unterführung der Alb und des Albwanderwegs unter der Bulacher Straße |
Die Alb bei der Bulacher Albbrücke mit dem Radweg zwischen Ettlingen und Rheinhafen |
Die Alb durchfließt die Raffinerie |
Die Mündung des Kläranlagenabflusses |
||
blaue Tafel an der Theodor-Kunz-Brücke |
Informationstafeln
Entlang der Alb gibt es (z.B. in den Stadtteilen Grünwinkel und Daxlanden) verschiedene Informationstafeln.
Geschichte
Zwischen 1826 im 1906 wurde mit dem Wasser der Alb die Militärschwimmschule betrieben.
1878 wurde westlich der Alb im Winter eine Eiswiese eingerichtet und Grünwinkel stieg ins Eisgeschäft ein. Die Straße Auf den Eiswiesen ist nach dieser Begebenheit benannt.
Siehe auch
Literatur
- Stephan Kirchenbauer und Rudolf Warda: „Die Alb – ein Fluß im Wechselspiel zwischen Mensch und Natur“, Karlsruhe 1998 (Badenia-Verlag) ISBN 3-7617-0350-3
Weblinks
- Das Stadtwiki Pforzheim-Enz zum Thema „Alb“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Alb“
- Umweltführer des Umweltamtes der Stadt Karlsruhe im PDF-Format (in drei Sprachen)
- Pegel der Alb in Ettlingen Wasen gemessen von der Landesanstalt für Umweltschutz
del.icio.us
Mr.Wong
