Graben

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:

Disambig-50px.png Dieser Artikel beschreibt den früheren Ort bzw. heutigen Ortsteil von Graben-Neudorf. Für weitere Bedeutungen siehe Graben (Begriffsklärung).


Wappen von Graben
Diesem Artikel fehlen Bilder. Wenn Sie Zugang zu passenden Bildern haben, deren Lizenzbedingungen es erlauben, sie im Stadtwiki zu verwenden, dann laden Sie sie doch bitte hoch.

Graben ist ein Ortsteil der Gemeinde Graben-Neudorf im Landkreis Karlsruhe und war bis 1972 ein selbständiger Ort (siehe Geschichte). Graben zählt zu den ehemaligen Hardtgemeinden der nördlichen Hardt.

Zur Unterscheidung von anderen deutschen Orten namens Graben[1] (es gibt noch allein rund 30 in Bayern)[2] wurde das badische Graben auch mit dem Zusatz (Baden) bzw. /Baden oder in Baden (auch kurz „i. Bad.“ und „i. B.“) als „Graben in Baden“ bezeichnet.[3]

Gewässer

Durch Graben fließt die Pfinz.

Bauten und Sehenswürdigkeiten

Katholische Kirche St. Nikolaus

In Graben befindet sich das Heimatmuseum von Graben-Neudorf.

Sakralbauten

In Graben gab es zudem auch eine jüdische Gemeinde, die einen Betsaal nutzte, der heute nicht mehr existiert (–> siehe dazu unten Weblink).

Denkmäler

Geschichte

Plakat zum Jubiläum 2006

Burg und Dorf Graben wurden erstmals 1306 urkundlich erwähnt und kamen Anfang des 14. Jahrhunderts in den Besitz der Markgrafen von Baden.

Graben gehörte zum Landkreis Karlsruhe und fusionierte 1972 im Zuge der Gemeindereform mit dem benachbarten Neudorf (das zum ehemaligen Landkreis Bruchsal gehörte) zur neuen Gemeinde Graben-Neudorf.

Im Jahr 2006 feierte Graben „700 Jahre Graben 1306 – 2006“. Das Jubiläum wurde vom 21. bis 24. Juli 2006 mit einem „Festwochenende“ begangen.

Dieser Artikel oder Abschnitt ist unvollständig und weist folgende Lücken auf:
Bevölkerungsentwicklung etc. ...
Helfen Sie dem Stadtwiki, indem Sie ihn ergänzen, aber bitte keine fremden Texte einfügen.

Vereine

Die Eiswiese wird im Winter zum Schlittschuhlaufen genutzt

Alte Grabener Vereine noch auch der Zeit des Großherzogtums Baden sind die vor dem Ersten Weltkrieg gegründeten

Weiters bestehen in Graben noch der

sowie die Ortsgruppe Graben des Bauernverbandes.

Einige der vorgenannten Vereine werden zudem auch noch durch eigene Fördervereine unterstützt. Es gibt folgende Fördervereine in Graben:

Die Freiwillige Feuerwehr Graben-Neudorf hat für Graben die Abteilung Graben mit Abteilungskommandant Graben.

Zum kulturellen Leben des Ortes gehören der

Wirtschaft

Der Löwen

In Graben befindet sich auch der CAP-Markt Graben-Neudorf.

Ehemalige Unternehmen:

Verkehr

Haltestellen in Graben:

Mit dem Fahrrad erreicht man Graben über die 15 km lange Grabener Allee, die längste des Karlsruher Fächers.

Bis Graben lässt sich ab Leopoldshafen noch die stillgelegte Trasse der Hardtbahn verfolgen, siehe Relikte der alten Strecken der Hardtbahn.

Personen

Brief des ehemaligen Leibgrenadiers Heinrich Baer aus Graben, Veteran des Krieges 1870/’71, abgedruckt in der Allgemeinen Zeitung des Judentums (1895)

Aloys Henhöfer (1789–1862) wirkte in Graben als evangelischer Pfarrer.

Gebürtige Grabener

In Graben geborene Personen sind

Literatur

  • Konrad Dussel: „Graben”, erschienen 2006 im Verlag Regionalkultur, ISBN: 978-3897354395
  • Bernhard Siegel: „Die kirchliche Entwicklung Grabens bis zur Reformation: 25 Jahre Seelsorge in Graben 1947 – 1972”, Graben-Neudorf 1972
  • Fr. Kemm: „Burg und Dorf Graben einst und jetzt”, erschienen 1920

Graben wird im Karlsruher Stadtführer von 1898 auf Seite 5 erwähnt.

Bilder

Weblinks

Fußnoten

  1. Siehe dazu: Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Graben“ mit Übersicht
  2. Überblick „Graben“ im GenWiki
  3. vgl. auf alten Postkarten