Karlsruher SC

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Mannschaft Saison 2007/08
Mannschaft Saison 2007/08
Die Flutlichtmasten des Wildparkstadions
Die Flutlichtmasten des Wildparkstadions

Der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e.V. 1894 (oder kurz: Karlsruher SC, oder noch kürzer: KSC) ist der bekannteste Sportverein der Stadt. Die Profis von der Fußballabteilung spielen in der Saison 2009/2010 in der zweiten Bundesliga, die Amateure in der Regionalliga.

Spielstätte für Heimspiele ist das Wildparkstadion am Adenauerring.

Unvergessen ist die Zeit unter Trainer Winfried Schäfer, der den KSC aus der 2. Liga in die Bundesliga und sogar in den Uefa-Cup brachte, wo Mannschaften wie Girondins Bordeaux, AS Rom und Valencia CF besiegt werden konnten.

Inhaltsverzeichnis

Verein

Mitglieder

Der Verein zählt knapp 5000 Mitglieder (Stand September 2009). Die 4000er-Marke wurde im Sommer 2007 überschritten.

Präsidium

Seit dem 1. Oktober 2009 ist Paul Metzger Präsident des Vereins. Am 6. November 2009 wurden Rolf Hauer und Arno Glesius als Vizepräsidenten gewählt.[1]

Amtsvorgänger von Paul Metzger war seit dem 27. November 2002 Hubert H. Raase. Er hatte im September 2009 angekündigt, nicht mehr für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Die Mitgliederversammlung wurde danach aus Zeitgründen vor der Wahl der Vizepräsidenten abgebrochen. Somit blieben Michael Steidl und Rainer Schütterle vorläufig im Amt.

Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat berät und kontrolliert das Präsidium wirtschaftlich und rechtlich. Ihm gehören an:

Sonstige Gremien

Darüberhinaus gibt es einen Vereinsrat, einen Ehrenrat und den Wahlausschuss.

Aktuelles

Mitgliederversammlung am 30. September 2009

Am 30. September 2009 fand in der Europahalle eine Mitgliederversammlung statt. Einer der Tagesordnungspunkte ist die Neuwahl des Präsidiums. Stand 22.09.2009 möchten folgende Personen für das Amt des Präsidenten kandidierten: Paul Metzger, Siegfried König und Rolf Kahn. Bernd Bechtold steht aus Zeitgründen nicht für die Wahl des Präsidenten zur Verfügung. Während Michael Steidl erneut als Vizepräsident kandidiert, scheidet Rainer Schütterle aus dem Präsidium aus. Weitere Kandidaten für die Positionen als Vizepräsident sind: Arno Glesius, Rolf Hauer, Peter Horn, Uli Jäck.

Saison 2009/2010

Trainerteam

  • Cheftrainer seit dem 3. September ist Markus Schupp. Er war bisher Co-Trainer von Red Bull Salzburg.
  • Co- und Torwarttrainer: Peter Gadinger

Spielerkader

Zugänge

  • Macauley Chrisantus, Sturm
  • Christian Demirtas, Abwehr
  • Anton Fink, Sturm
  • Gaetan Krebs, Mittelfeld
  • Matthias Langkamp, Abwehr
  • Kristian Nicht, Tor
  • Andreas Schäfer, Abwehr
  • Niklas Tarvajärvi, Sturm
  • Serhat Akin (ab 13. September 2009), Angreifer

Abgänge

  • Stefan Buck, zum FC Augsburg
  • Bradley Carnell, nach Hansa Rostock
  • Stefano Celozzi, nach Stuttgart
  • Christian Eichner, nach Hoffenheim
  • Giovanni Federico, zurück zur Borussia Dortmund
  • Maik Franz, zur Eintracht Frankfurt
  • Sebastian Freis, nach Köln
  • Tim Sebastian, nach Hansa Rostock
  • Mahir Saglik, zurück zum VfL Wolfsburg
  • Edmond Kapllani, zum FC Augsburg
  • Antonio da Silva, ausgeliehen an den FC Basel

Spielplan Bundesliga

Hinrunde

1. Spieltag, 07.08.2009: KSC - Alemania Aachen 1:1
2. Spieltag, 14.08.2009: SC Paderborn - KSC 2:0
3. Spieltag, 24.08.2009: TSV 1860 München - KSC 1:3
4. Spieltag, 24.08.2009: KSC - FC St. Pauli 0:4
5. Spieltag, 14.09.2009: FC Energie Cottbus - KSC 2:4 (2:1)
6. Spieltag, 18.09.2009: KSC - FSV Frankfurt 2:0
7. Spieltag, 26.09.2009: 1. FC Kaiserslautern - KSC 2:0
8. Spieltag, 05.10.2009: KSC - Arminia Bielefeld 0:1
9. Spieltag, 18.10.2009: FC Augsburg - KSC 1:1
10. Spieltag, 25.10.2009: KSC - Rot-Weiß Oberhausen 1:1
11. Spieltag, 30.10.2009: Fortuna Düsseldorf - KSC 1:0
12. Spieltag, 08.11.2009: KSC - 1. FC Union Berlin 3:2
13. Spieltag, 21.11.2009: FC Hansa Rostock - KSC 2:1
14. Spieltag, 27.11.2009: KSC - TuS Koblenz 2:1
15. Spieltag, 06.12.2009: Rot-Weiss Ahlen - KSC 1:3
16. Spieltag, 11.12.2009: KSC - MSV Duisburg 0:1
17. Spieltag, 19.12.2009: SpVgg Greuther Fürth - KSC 1:4

Rückrunde

18. Spieltag, 15.01.2010: Alemannia Aachen - KSC 3:1
19. Spieltag, 24.01.2010: KSC - SC Paderborn 1:2
20. Spieltag, 31.01.2010: KSC - TSV 1860 München (Termin abgesagt wegen vereisten Zuschauerrängen, Nachholtermin 17.02.2010)
21. Spieltag, 05.02.2010: FC St. Pauli - KSC 2:1
22. Spieltag, 13.02.2010: KSC - FC Energie Cottbus 0:2
20. Spieltag, 17.02.2010: KSC - TSV 1860 München (Nachholtermin) 2:0
23. Spieltag, 21.02.2010: FSV Frankfurt - KSC 2:1
24. Spieltag, 28.02.2010: KSC - 1. FC Kaiserslautern 1:3
25. Spieltag, 08.03.2010: Arminia Bielefeld - KSC 0:1
26. Spieltag, 13.03.2010: KSC - FC Augsburg
27. Spieltag, 21.03.2010: Rot-Weiß Oberhausen - KSC
28. Spieltag, 16.-29.03.2010: KSC - Fortuna Düsseldorf
29. Spieltag, 01.-04.05.2009: 1. FC Union Berlin - KSC
30. Spieltag, 09.-12.04.2010: KSC - FC Hansa Rostock
31. Spieltag, 16.-19.04.2010: TuS Koblenz - KSC
32. Spieltag, 23.-26.04.2010: KSC - Rot-Weiss Ahlen
33. Spieltag, 02.05.2010: MSV Duisburg - KSC
34. Spieltag, 09.05.2010: KSC - SpVgg Greuther Fürth

Spielplan DFB-Pokal

1. Runde, 01.08.2009: Tennis Borussia Berlin – KSC 0:2
2. Runde, 22.09.2009: KSC – Borussia Dortmund 0:3

Geschichte

Gründung und Fusionierung

Der Karlsruher FC Phönix wurde als zweiter Fußballclub in Karlsruhe am ersten Sonntag im Juni 1894 gegründet. 1909 wurde Phönix Süddeutscher und Deutscher Meister. 1912 schloss sich dem KFC Phönix der 1897 gegründete FC Alemannia an; der Verein führte den vollständigen Namen Karlsruher FC Phönix (Phönix-Alemannia). 1952 entstand der Karlsruher SC aus Vereinigung des FC Phönix mit dem VfB Mühlburg.

Gewonnene Pokale

DFB-Pokal

Am 21. Mai 1955 gewann der KSC mit 3:2 gegen Schalke den DFB-Pokal in Braunschweig vor 25.000 Zuschauern. Im Jahr drauf, 1956, konnten sie den Titel im Wildpark mit 3:1 gegen den HSV verteidigen. In den Jahren 1959/60 und 1995/96 stand das Team auch im Endspiel, verlor aber gegen Gladbach mit 2:3 und Kaiserslautern mit 0:1.

UEFA-Pokal

1993/94 schafft der KSC die Qualifikation für den UEFA-Pokal und kommt auf Anhieb ins Halbfinale, wo die Blau-Weißen wegen der höheren Gewichtung der Auswärtstore am SV Austria Salzburg scheitern (0:0 in Salzburg, 1:1 in Karlsruhe). Das Heimspiel gegen Valencia in der zweiten Runde, das der KSC mit 7:0 gewinnt (Hinspiel 3:1 für Valencia), geht in die Annalen ein und verhilft Edgar Schmitt zu seinem Spitznamen "Euro-Eddie". In der ersten Runde wurde der PSV Eindhoven, in der dritten Runde Girondins Bordeaux und im Viertelfinale Boavista Porto besiegt.

1996/97 kann sich der KSC durch den UI-Cup wieder für den UEFA-Pokal qualifizieren. In der zweiten Runde feiert der KSC erneut einen denkwürdigen Sieg, diesmal gegen AS Rom (3:0/1:2), bevor er in der dritten Runde gegen Brøndby IF ausscheidet.

1997/98 besiegt der KSC in den ersten beiden Runden den Anorthosis Famagusta FC und den FC Metz. In der dritten Runde scheitert der KSC jedoch an Spartak Moskau (0:0/0:1). Das Rückspiel in Moskau findet bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt statt und geht erst in Verlängerung mit 0:1 verloren.

Hallenturniere

1995 gewinnt der KSC das DFB-Hallenmasters in München mit einem 6:3-Sieg über Bayer Leverkusen im Finale.

Am 5. Januar 2008 gewinnt der KSC den Harder13-Cup in der SAP-Arena in Mannheim mit einem 4:3 im Finale gegen 1899 Hoffenheim.

Ehemalige Trainer

In der Saison 2004/2005 steht der KSC mit Trainer Lorenz-Günther Köstner auf einem Abstiegsplatz. Dieser wird daraufhin freigestellt. Das Präsidium bestellt Reinhold Fanz als Nachfolger, gegen den sich aber der Sponsor EnBW wehrt. Nach nur einer Woche wird Trainer Fanz beurlaubt. Nachfolger wird Edmund Becker, der bereits am vorletzten Spieltag mit einem 4:1-Sieg in Duisburg dem KSC den Klassenerhalt sichert. In der Saison 2005/ 2006 führt er den KSC fast zum Bundesligaaufstieg. Die Hoffnungen der Badener enden jedoch am letzten Spieltag im ausverkauften Wildpark durch eine 2:3 Heim-Niederlage gegen den SC Paderborn und einem gleichzeitigen Sieg von Energie Cottbus gegen den TSV 1860 München.

Das letzte Spiel in der Bundesliga am 23.05.2009
Das letzte Spiel in der Bundesliga am 23.05.2009

Auf und Ab des KSC

  • 1952–1963: Oberliga Süd (1. Liga)
  • 1963–1968: Bundesliga
  • 1968–1974: Regionalliga Süd (2. Liga)
  • 1974-1975: 2. Bundesliga Süd
  • 1975-1977: Bundesliga
  • 1977-1980: 2. Bundesliga Süd
  • 1980-1983: Bundesliga
  • 1983-1984: 2. Bundesliga
  • 1984-1985: Bundesliga
  • 1985-1987: 2. Bundesliga
  • 1987-1998: Bundesliga
  • 1998-2000: 2. Bundesliga
  • 2000-2001: Regionalliga Süd (3. Liga)
  • 2001-2007: 2. Bundesliga
  • 2007-2009: Bundesliga
  • seit 2009: 2. Bundesliga

Vergangene Spielzeiten

Ehemalige Spieler (Auswahl)

Abteilungen

KSC-Frauenfußballabteilung

Die KSC-Frauenfußballabteilung besteht seit 2001. Vorher bestand der Verein als eigenständiger Frauenfußballverein DFC Eggenstein.

In der Saison 2006/2007 besteht die Frauenfußballabteilung aus 7 gemeldeten Mannschaften, welche in folgenden Ligen aktiv sind:

  • 1. Frauenmannschaft: 2. Bundesliga
  • 2. Frauenmannschaft: Verbandsliga Baden
  • B1 Juniorinnen: Oberliga Baden-Württemberg
  • B2 Juniorinnen: Verbandsliga
  • C1 Juniorinnen: Verbandsliga
  • D1 Juniorinnen: Verbandsliga
  • D2 Juniorinnen: Verbandsliga

Weitere Abteilungen

Weitere Abteilungen sind die Alten Herren, mehrere Jugendmannschaften, eine Boxabteilung, eine Leichtathletikabteilung und die Abteilung Fitnessport.


Fans/Fanszene/Fankultur/Trivia

Karlsruher Ultra-Bewegung
Karlsruher Ultra-Bewegung

Fanshop

"Willi Wildpark" im Stadion
"Willi Wildpark" im Stadion

Der Fanshop befindet sich auf dem Gelände des Wildparkstadions. Geöffnet ist er vor Heimspielen und

Dienstag bis Freitag 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr.

Er wird betrieben von der KSC Marketing GmbH. Bis 2002 gab es einen KSC-Fanshop in der Kaiserpassage.

Hymnen

Die inoffizielle Vereinshymne „Für Immer KSC“, die auch heute noch gespielt wird, wurde von Sabine Wittwer gesungen, der Frau des ehemaligen KSC-Spielers Michael Wittwer. Zur Zeit wird „KSC ole ole“, ebenfalls von ihr als „inoffizielle Vereinshymne“ gesungen.

Im April 2007 hat die Band Knutschfleck ein neues Album, auf dem auch einige neue KSC-Fan-Lieder zu finden sind, veröffentlicht.

Im Juli 2007 hat Peter Punk zusammen mit dem Dangerfreak Soundsystem das Lied "Auf ihr Helden!!!" auf www.myspace.com/dangerfreak veröffentlicht.

Maskottchen

Seit 2006 gibt es ein neues Maskottchen: ein Wildschwein, das den Namen „Willi Wildpark“ bekommen hat. Damit ersetzt es den Fuchs „Swinny“, der schon länger nicht mehr eingesetzt wurde. In Anlehnung an das Gründungsjahr des KSC 1894 trägt es die Rückennummer 94.

Fanfreundschaften

Einige Fangruppen des KSC pflegen im Inland Freundschaften mit Hertha BSC (Berlin). Im Ausland bestehen Freundschaften mit Racing Strasbourg und Pisa Calcio. Rivalitäten gibt es mit dem VfB Stuttgart, Kaiserslautern und Waldhof Mannheim.

Stadionsprecher

Stadionsprecher ist seit 2000 Martin Wacker, davor waren es Herr Saal und Herr Faaß.

Bildergalerie

Adresse

Karlsruher SC
Adenauerring 17
76131 Karlsruhe
Telefon: (07 21) 9 64 34 50
(H)  nächste Haltestelle: Durlacher Tor    

Siehe auch

Weblinks

Fußnoten

Persönliche Werkzeuge