Kurt Sommerlatt

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Kurt Sommerlatt (* 25. Dezember 1928 in Karlsruhe, † 8. Februar 2019 ebenda) war KSC-Spieler und -Trainer.

Leben und Wirken

Er wuchs in Blankenloch auf und spielte als Jugendlicher beim FV Blankenloch. Mit 18 Jahren wechselte Sommerlatt zum damaligen Süddeutschen Oberligisten FC Phönix und wurde 1952 in den Kader der deutschen Auswahl für die Olympischen Spiele 1952 in Helsinki berufen.

Im selben Jahr fusionierten der FC Phönix und der VfB Mühlburg zum Karlsruher SC, in dessen Trikot Sommerlatt, nach einem Spiel 1952 im Trikot des VfB Mühlburg, bis 1957 auflief. Als rechter Halbstürmer im offensiven Mittelfeld spielte Sommerlatt 144 mal für den KSC in der Oberliga Süd und erzielte dabei 33 Tore. Höhepunkt seiner Zeit beim Karlsruher SC waren die Gewinne des DFB-Pokals. Am 21. Mai 1955, beim 3:2-Sieg der Karlsruher gegen Schalke 04 erzielte Sommerlatt den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer zum 2:2. 1956 konnten Sommerlatt und der KSC den Pokaltriumph wiederholen, am 6.8.1956 besiegte der KSC den HSV mit 3:1.

Weitere Erfolge im Trikot des KSC waren die Süddeutsche Meisterschaft 1956 und der 2. Platz in der Endrunde zur Deutschen Fußballmeisterschaft des selben Jahres.

1957 wechselte Sommerlatt zu Bayern München, wo er ein weiteres Mal den DFB-Pokal gewann. Er ist der einzige Fußballer, der dreimal hintereinander Pokalsieger wurde. Ab 1959 spielte Sommerlatt in der Schweiz beim FC La-Chaux-de-Fond, wo er seine aktive Karriere 1962 beendete.

Ab Sommer 1962 übernahm Kurt Sommerlatt den KSC als Trainer und führte ihn in die 1963 neu gegründete Bundesliga. Nach dem Klassenerhalt in der Spielzeit 1963/64 lief es für Sommerlatt und den KSC in der Hinrunde der folgenden Saison nicht mehr, was zu seiner Entlassung am 27. Januar 1965 führte.

Nach weiteren Trainerstationen bei der FK Pirmasens und Borussia Neunkirchen zog sich Sommerlatt 1974 aus dem aktiven Fußballgeschäft zurück und betrieb ein Sportgeschäft in Blankenloch.

Er starb am 8. Februar 2019 an den Folgen einer Operation, welche nach einem Sturz erforderlich wurde.

Ehrungen

Sein Fußabdruck ist seit Juni 2013 beim DFB-Pokal Walk of Fame in Berlin zu sehen.

Weblinks