Winfried Schäfer

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Winfried Schäfer (* 10. Januar 1950 in Mayen), auch Winnie Schäfer genannt, ist ein deutscher Fußballtrainer und Ettlinger Kommunalpolitiker.

Leben

Von 1968 bis 1985 spielte er bei Borussia Mönchengladbach, Kickers Offenbach und dem Karlsruher SC in der Fußball-Bundesliga.

Er wurde vier mal in die B-Nationalmannschaft berufen: 1972 war er beim 3:1-Sieg gegen die Schweiz als Einwechselspieler dabei, beim 5:0 gegen Luxemburg stand er 1974 in der Startelf. 19796 - jetzt in Diensten des KSC - wurde er bei der 0:1-Niederlage gegen Italien eingewechslt und stand im November des Jahres beim 1:1 gegen Rumänien in der Startelf, wurde jedoch ausgewechselt.

Danach erlangte Schäfer hohe Bekanntheit als Trainer des Karlsruher SC (von 1986 bis 1998), mit dem er den Aufstieg in die Bundesliga und die Etablierung des Vereins in der Spitzengruppe der Bundesliga, sowie erfolgreiche Auftritte im UEFA-Pokal feierte. Trotz seiner Entlassung im Frühjahr 1998 stieg der KSC in die 2. Liga ab.

Danach folgen weitere Trainerstationen beim VfB Stuttgart und bei Tennis Borussia Berlin bis 2001.

Von September 2001 bis November 2004 war er Trainer der Nationalmannschaft von Kamerun.

Im März 2005 unterschrieb Schäfer bei Al-Ahli Dubai einen auf jährlich 250 000 US-Dollar geschätzten Vertrag bis 2007. Nach fünf Niederlagen in Folge wurde er im Februar 2007 als Trainer von Al-Ahli entlassen, sein Vertrag wäre noch bis zum Saisonende gelaufen. Von Dezember 2007 bis Dezember 2009 war Schäfer Trainer des Al Ain Club, von Juni 2011 bis Juni 2013 Nationaltrainer in Thailand.

Wirken

Sport

Mit dem Karlsruher SC feierte er Anfang der 1990er Jahre große Erfolge.

Er wurde 2002 mit Kamerun Fußball-Afrika-Meister und qualifizierte die Mannschaft für die Fußballweltmeisterschaft 2002 in Südkorea, wo er in der Vorrunde auf Deutschland (0:2) traf und mit seiner Mannschaft ausschied. Nach dem Spiel gegen Deutschland am 17. November 2004, das 3:0 verloren wurde, wurde er als Trainer entlassen.

Politik

Zwischen 2004 und 2009 war er Mitglied des Gemeinderates der Stadt Ettlingen. Er kandidierte für die neu gegründete Wählergemeinschaft „Für Ettlingen”, die auf Anhieb zweitstärkste Fraktion in Ettlingen wurde. Da er während seiner fünfjährigen Amtszeit durchweg selten bei Gemeinderatssitzungen anwesend war, kandidiert er 2009 nicht mehr für eine Wiederwahl.

Weblinks