Wolfartsweier

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Stadtteilplan Wolfartsweier
Ortsschild Wolfartsweier.jpg
Wolfartsweier, evangelische Jakobskirche
Wolfartsweier, Steinkreuzstraße, ehemals Ortsdurchfahrt B3, links Wirtshaus „Zum Schwan“
Wolfartsweier aus der Luft

Wolfartsweier ist der Stadtteil zwischen Durlach, Aue, dem Bergwald, Hohenwettersbach und Grünwettersbach. Nach Süden schließt sich Ettlingen an.

Politik

Am 15.07.2014 wählte der neue Ortschaftsrat Wolfartsweier einstimmig Anton Huber (SPD) zum Ortsvorsteher. Seit Anfang November 2009 war Jürgen Morlock (FDP) Ortsvorsteher von Wolfartsweier. Er löste Ingrid Busch ab, die in diesem Amt seit 1998 tätig war. Davor war Wolfgang Zelt Ortsvorsteher. Der im Mai 2014 gewählte Ortschaftsrat setzt sich wie folgt zusammen:

  • Tino Huber (SPD)
  • Anton Huber (SPD)
  • Julia Küffner (SPD)
  • Leonidas Apostolidis (SPD)
  • Friedhelm Walter (SPD)
  • Helmut Postweiler (CDU)
  • Joachim Supper (CDU)
  • Günter Knüttel (CDU)
  • Nadine Scheer (CDU)
  • Jürgen Morlock (FDP)

Ortsverwaltung

Die Ortsverwaltung von Wolfartsweier mit Sitz im Rathaus berät und betreut als örtliche und bürgernahe Verwaltung die Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils Wolfartsweier in Verwaltungsfragen. Sie nimmt dabei einen Großteil der Aufgaben einer Verwaltung wahr, die direkt Bürgerinnen und Bürger tangieren, wie zum Beispiel Einwohnermeldewesen, Pass- und Ausweiswesen, Kraftfahrzeugzulassungen und vieles mehr.

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 13:00 bis 17:30 Uhr

Adresse

Rathausstraße 2
76228 Karlsruhe
Telefon: (07 21) 9 43 76 - 0 - Zentrale
Telefon: (07 21) 9 43 76 - 10 - Ortsvorsteher
Telefon: (07 21) 9 43 76 - 12 - Hauptverwaltung
Telefax: (07 21) 9 43 76 - 30
E-Mail: wolfartsweier(at)karlsruhe.de


Geschichte

1261 wurde Wolfartsweier als Wolvoldiswilere erstmals urkundlich erwähnt.

1961 hätte eigentlich die 700-Jahr-Feier begangen werden sollen, aber aufgrund des Baus der neuen Turn- und Festhalle, der späteren Hermann-Ringwald-Halle, wurde die Feier auf den 14. bis 16. September 1963 verschoben.

Ab 1971 wurde über die Zukunft Wolfartsweiers beraten. Am 10. Oktober 1971 durften die Bewohner darüber abstimmen, ob es zu einer Großgemeinde mit Grünwettersbach, Palmbach, Hohenwettersbach und Stupferich kommen sollte, oder die Eingliederung zu Karlsruhe erfolgen sollte. Die Wahlbeteiligung lang bei rund 36 Prozent, 423 Bürger stimmten für die Großgemeinde, 142 für die Eingemeindung zu Karlsruhe. Der Plan der Großgemeinde scheiterte allerdings, da sich Stupferich und Hohenwettersbach für einen Anschluss an Karlsruhe entschieden. 1972 ging es dann nochmals um die Eingemeindung zu Karlsruhe. Es kam zu einer Bürgeranhörung am 19. März 1972, bei der 79,2 Prozent der Bürger gegen die Eingemeindung stimmten, die Wahlbeteiligung betrug 64,6 Prozent. Recht überraschend endschied sich dann jedoch der Gemeinderat Wolfartsweier im November 1972 einstimmig für die Eingliederung, da die Gemeinde andernfalls durch das Gesetz und ohne finanzielle Vorteile vereinigt worden wäre. Die Eingemeindung wurde zum 1. Januar 1973 vollzogen.

2011 wurde das 750-jährige Bestehen gefeiert. Dazu gab es über das Jahr verteilt folgende Veranstaltungen:

  • Am Freitag, 18. März, stellen Kinder selbst gebastelte „Stickel“-Figuren auf.
  • 30. März: Leseabend unter dem Motto „Literatur am Kastanienbaum“ mit Werken von Hebel, Vierordt, Scheffel und Fritz Römhildt.
  • 30. April: Aufstellen eines Maibaumes.
  • Festwochenende vom Freitag, 20. Mai, bis Sonntag, 22. Mai. Freitag Abend mit der Band „Pik As“, am Samstag Abend einen Vortrag „Sagenhaftes Wolfartsweier“ und Sonntags präsentieren sich die Vereine.
  • Mai und September: Rundgang „Verborgene Kunst in Wolfartsweier“ mit Einblicken in den Skulpturengarten von Horst Antes.
  • 3. Juli: Serenadenkonzert beim Lindenbaum
  • Oktober: Klavierabend „750 Takte Musik“
  • Abschluss: Ausstellung im Pfinzgaumuseum

Gliederung

Einwohnerentwicklung

  • Wolfartsweier zählt 3.145 Einwohner, davon 1.534 männlich und 1.611 weiblich (Stand September 2015).
  • Wolfartsweier zählt 3.155 Einwohner, davon 1.514 männlich und 1.641 weiblich (Stand Februar 2011).
  • Wolfartsweier zählt 3.230 Einwohner, davon 1.551 männlich und 1.679 weiblich (Stand Oktober 2008).

Oberdorf & Unterdorf

Für manche Einwohner teilt die Steinkreuzstraße den Ort in ein Oberdorf (südöstlicher Teil am Berg) und ein Unterdorf (nordwestlicher Teil). Es finden unter anderem Fußballtuniere „Oberdorf gegen Unterdorf“ statt.

Freizeitangebote

Verkehr

Bundesstraße 3/Ortsumgehung

Bis 2005 führte die B 3 (Steinkreuzstraße) durch Wolfartsweier, was in erster Linie für die Wohnbevölkerung, aber auch für die Kraftfahrer lange Jahre ein großes Ärgernis war. Mit Fahrbahnbreiten von 5,80 und 7,10 Meter war die Strecke die engste Bundesstraßen-Ortsdurchfahrt Deutschlands. Zone-30-Schilder und Radarfallen waren keine langfristige Lösung. Jahrelang kämpfte Wolfartsweier um eine Ortsumgehung. Ab 1973 wurden verschiedene Varianten für eine Ortsumgehung geprüft. Am 7. Juli 2005 schließlich wurde die sogenannte „Bündelungsstaße“ eröffnet. Die B 3 führt nun an der A 8/A 5 entlang und trifft in der Höhe des Umspannwerkes der Stadtwerke Karlsruhe die Südtangente. Damit soll der Ortskern vom Durchgangsverkehr Durlach - Ettlingen entlastet werden. An der neuen B 3 schließt sich die L 623 nach Grünwettersbach und Palmbach an.

Wolfartsweier liegt an der Deutsch-Französischen Touristikroute.

Bundesautobahn 8

Die A 8 wurde bereits zur Zeit des Nationalsozialismus gebaut. Sie führt direkt an Wolfartsweier vorbei und stellt eine nicht unerhebliche Lärmbeeinträchtigung dar.

Radwanderweg

Durch Wolfartsweier führen folgende Radfernwege:

Bus- und Straßenbahnverbindungen

Buslinien und -haltestellen

Wolfartsweier ist über die Buslinien  27   47  und  107  erreichbar.

Straßenbahnlinien und -haltestellen

Gebäude

Kirchen

Für Kinder und Jugendliche

Im November 2004 wurde ein neuer Jugendraum für 120.000 Euro eröffnet, als Anbau am evangelischen Gemeindezentrum. Neben der Grundschule Wolfartsweier hat Wolfartsweier einen Kindergarten in Katzenform, entworfen vom Künstler Tomi Ungerer.

Wirtschaft

Unternehmen

Gaststätten

Vereine

Sonstiges

Weblinks

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