Bundesautobahn 5

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A5 bei Nacht
A5 bei Nacht

Die Bundesautobahn 5 (kurz A 5 genannt) beginnt am Hattenbacher Dreieck in Nordhessen und führt über Frankfurt, Mannheim und Karlsruhe nach Basel. Ihre Gesamtlänge beträgt 445 km.

Inhaltsverzeichnis

Anschlussstellen der A5 im Raum Karlsruhe

Anschlusstelle Durlach
Anschlusstelle Durlach
AS KA-Nord im Bau 30.12.2005
AS KA-Nord im Bau 30.12.2005
  • Nr. 41 Kronau
  • Nr. 42 Bruchsal
  • Nr. 43 Karlsruhe-Nord (seit 5. März 2007)
  • Nr. 44 Karlsruhe-Durlach
  • Nr. 45 Karlsruhe-Mitte
  • Nr. 46 Autobahndreieck Karlsruhe (Verknüpfung mit der A 8 in Richtung Stuttgart und München)
  • Nr. 47 Ettlingen
  • Nr. 48 Karlsruhe-Süd
  • Nr. 49 Rastatt
  • Nr. 50 Rastatt-Süd (Eröffnung war am 28. April 2008, mit Anschluss an die B3neu (Rastatt-Baden Oos, Umgehung Sandweier))
  • (keine Nr.) Raststätte Baden-Baden Autobahnkirche, mit Möglichkeit zur Auf- und Abfahrt in beide Richtungen. Die Raststätte soll jedoch nach Plänen des Bundes umgebaut werden und die Anbindung ans restliche Straßennetz entfallen.
  • Nr. 51 Baden-Baden
  • Nr. 52 Bühl

Geschichte

Historisch ist die heutige A5 Teil der Planungen des 1926 gegründeten HaFraBa-Vereins, einer Autobahn von Hamburg über Frankfurt nach Basel. Der Abschnitt vom Hattenbacher Dreieck nach Hamburg ist heute Teil der A 7, die Deutschland auf seiner gesamten Nord-Süd-Ausdehnung von Flensburg nach Füssen durchmisst und die längste deutsche Autobahn ist. Als einer der "Väter" der HaFraBa gilt der frühere Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann, der diese Planungen bereits in den 1920er-Jahren voran trieb. Angesichts des Umstandes, dass in Teilen der Bevölkerung die Idee zum Autobahnbau immer noch Adolf Hitler zugeschrieben wird, soll in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass Landmann sich zum jüdischen Glauben bekannte und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt war. Die Vorraussetzungen für den Bau der Autobahn wurden 1933 geschaffen. Als Rechtsgrundlage diente das "Gesetz über die Errichtung des Unternehmens Reichsautobahn". 1937 wurde das Gelände südlich von Karlsruhe geebnet und Brücken gebaut.

Der Abschnitt Karlsruhe-Bruchsal soll am 1. Oktober 1937 eröffnet worden sein.
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Nach der kriegsbedingten Baupause wurde am 26. August 1956 das Teilstück zwischen Bruchhausen und Baden-Baden eröffnet. 1960 wurde die Autobahn bis Offenburg fertiggestellt. Am 20. Juli 1962 wurde dann das letzte Teilstück bis Basel für den Verkehr freigegeben.

Die Autobahntankstelle in Karlsruhe wurde Anfang 1970er aufgeben.

siehe auch

Weblinks

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