Bundesautobahn 5

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A5 bei Nacht
A5 bei Nacht

Die Bundesautobahn 5 (kurz A 5 genannt) beginnt am Hattenbacher Dreieck in Nordhessen und führt über Frankfurt, Mannheim und Karlsruhe nach Basel. Ihre Gesamtlänge beträgt 445 km.

Inhaltsverzeichnis

Anschlussstellen der A5 im Raum Karlsruhe

Anschlusstelle Durlach
Anschlusstelle Durlach
AS KA-Nord im Bau 30.12.2005
AS KA-Nord im Bau 30.12.2005

Geschichte

Historisch ist die heutige A5 Teil der Planungen des 1926 gegründeten HaFraBa-Vereins, einer Autobahn von Hamburg über Frankfurt nach Basel. Der Abschnitt vom Hattenbacher Dreieck nach Hamburg ist heute Teil der A 7, die Deutschland auf seiner gesamten Nord-Süd-Ausdehnung von Flensburg nach Füssen durchmisst und die längste deutsche Autobahn ist. Als einer der „Väter“ der HaFraBa gilt der frühere Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann, der diese Planungen bereits in den 1920er-Jahren voran trieb. Angesichts des Umstandes, dass in Teilen der Bevölkerung die Idee zum Autobahnbau immer noch Adolf Hitler zugeschrieben wird, soll in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass Landmann sich zum jüdischen Glauben bekannte und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt war. Die Voraussetzungen für den Bau der Autobahn wurden 1933 geschaffen. Als Rechtsgrundlage diente das „Gesetz über die Errichtung des Unternehmens Reichsautobahn“. 1937 wurde das Gelände südlich von Karlsruhe geebnet und Brücken gebaut. Der Abschnitt Karlsruhe-Bruchsal soll am 1. Oktober 1937 eröffnet worden sein.

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Zwischen 1946 und 1951 wurde auf dem Autobahndreieck mit der A 8 das Karlsruher Dreiecksrennen ausgerichtet.

Nach der kriegsbedingten Baupause wurde am 26. August 1956 das Teilstück zwischen Bruchhausen und Baden-Baden eröffnet. 1960 wurde die Autobahn bis Offenburg fertiggestellt. Am 20. Juli 1962 wurde dann das letzte Teilstück bis Basel für den Verkehr freigegeben.

Die Autobahntankstelle in Karlsruhe wurde Anfang 1970er aufgeben.

Privater Ausbau zwischen Baden-Baden und Offenburg

Das 41,5 Kilometer lange Teilstück der Rheintalautobahn zwischen Baden-Baden und Offenburg soll auch sechsspurig ausgebaut werden, jedoch fehlte dem Land das Geld dafür. Daher wurde einem Konsortium um den französischen Baukonzern Vinci diese Aufgabe übertragen, wurde Anfang Februar 2009 bekannt. Es soll innerhalb von fünf Jahren den Ausbau durchführen (dessen Baukosten auf eine viertel Milliarde Euro geschätzt werden) und auch für 30 Jahre den Erhalt der Strecke sicherstellen, incl. Winterdienst, Müllabfuhr, Pflege der Rastplätze und Ausbesserungsarbeiten. Dafür erhalten sie eine Anschubfinanzierung der öffentlichen Hand sowie 30 Jahre einen Teil der Einnahmen aus der Lkw-Maut zwischen Malsch und Offenburg (nicht erst ab Baden-Baden, damit sich die Investition auch lohnt). Anfang Mai 2009 begannen die Bauarbeiten dafür.

Vergangene Baustellen

Vom 17. August 2009 an wurde die Fahrbahndecke, die noch aus den 1970er-Jahren stammte, in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Bruchsal (etwa in Höhe von Büchenau und Untergrombach) auf einer Länge von insgesamt etwa 3,4 Kilometern erneuert. Dabei wurde auch die Querneigung der Fahrbahn auf 2,5 Prozent für einen besseren Regenabfluss erhöht. Eine Betonmischanlage wurde hierzu auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Göll am Büchenauer Baggersee unweit der Autobahn installiert. Die Bauarbeiten wurden Ende Oktober 2009 beendet. Mobile Stauwarnanlagen wurden montiert, um Unfällen an Stauenden vorzubeugen. Die Kosten von etwa 4,9 Millionen Euro übernahm der Bund.

siehe auch

Weblinks

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