Rheinstetten

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Rheinstetten aus der Luft
Das Wappen von Rheinstetten
Lage von Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe
Stadtgliederung und Nachbargemeinden

Rheinstetten ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Karlsruhe.

Profil

In Rheinstetten leben 20.544 Einwohner (Stand: 1. Quartal 2011)[1] auf einer Fläche von 3231 ha. Oberbürgermeister ist Sebastian Schrempp (CDU) und Bürgermeister ist Clemens Hauk.

Rheinstetten gliedert sich in folgende drei Stadtteile: Forchheim (einschließlich Silberstreifen), Mörsch und Neuburgweier.

Zu Rheinstetten gehört auch die Neue Messe Karlsruhe.

Verkehr

Schiene

Die Stadtbahnlinie  S2  verbindet die Ortsteile Mörsch mit Forchheim und führt über Daxlanden in die Karlsruher Innenstadt.

Rheinstetten hat einen Bahnhof an der Rheintalbahn. Dieser Bahnhof dient fast ausschließlich dem Personennahverkehr mit der Linien  S7   S8 . Über die zentrale Haltestelle am Rösselsbrünnle ist Rheinstetten durch die 2012 abgestimmte Buslinie  106  an das Stadtbahnnetz Richtung Karlsruhe Hbf und Richtung Rastatt angebunden.

Straße

Die Buslinie  106  verbindet alle drei Stadtteile mit Ettlingen.

Rheinstetten liegt an der Badischen Spargelstraße und der B 36. Im Westen grenzt die Gemarkung an die  A5 . Mit einer Autofähre gelangt man über den Rhein nach Neuburg (i.d. Pfalz).

siehe auch Rheinstettener Straßenverzeichnis

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Forchheims findet man in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrich IV. aus dem Jahre 1086. Darin schenkt er dem Bistum Speyer die Grafschaft "Vorechheim" im Ufgau. Im Jahre 1219 erhielt Markgraf Hermann V. von Baden den Ort Forchheim als Lehen. Seit dieser Zeit gehörte der Ort zur Markgrafschaft Baden.

Die Ortschaft Mörsch wird erstmals 940 in der Schenkungsurkunde Kaiser Otto III., ebenfalls an das Bistum Speyer, erwähnt. 1291 gelangte der Ort als Lehen des Klosters Weißenburg an Markgraf Hermann VIII. von Baden. Nach einer zeitweisen Verpfändung fiel er im Jahr 1350 endgültig an die Markgrafschaft.

Neuburgweier findet das erste Mal 1219 in einem Teilungsvertrag der Brüder von Eberstein als Weiler des Ortes Neuburg urkundliche Erwähnung. Seit 1383 war der Ort Kurpfälzisch. Die geographische Trennung von dem Ort Neuburg erfolgte im 16. Jahrhundert durch eine Laufveränderung des Rheins.

Bei der Landesteilung von 1553 fielen Forchheim und Mörsch an die Linie Baden-Baden. Neuburgweier gelangte erst 1707 durch Tausch gegen sponheimische Besitzungen von der Kurpfalz an die Markgrafschaft Baden-Baden.

Verwaltungsmäßig unterstanden alle drei Orte dem Amt Ettlingen. 1921 wurde Forchheim und 1937 Mörsch und Neuburgweier dem Amt Karlsruhe zugeordnet. Am 1. Januar 1975 gaben Forchheim, Mörsch und Neuburgweier ihre Selbständigkeit auf und schlossen sich zu der neuen Gemeinde Rheinstetten zusammen. Zwanzig Jahre später wird die Grenze von 20.000 Einwohnern überschritten. Im Jahr 2000 wird Rheinstetten zur Stadt erhoben, am 1. Januar 2005 wird es die 89. Große Kreisstadt im Land.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1975 17.936
31. Dezember 1980 18.814
27. Mai 1987 19.065
31. Dezember 1990 19.405
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1995 20.046
31. Dezember 2000 20.311
31. Dezember 2005 20.367
31. November 2007 20.341

Städtepartnerschaften

Rheinstetten hat mit Vescés in Ungarn, Navarrenx in Frankreich und seit 1997 mit Palca in Peru eine Städtepartnerschaft.

Bildung

Unternehmen

Luftbilder

Weblinks

Rheinstettener Stadtteile
Forchheim, Mörsch, Neuburgweier und Silberstreifen sind die Stadtteile Rheinstettens.
Orte im Landkreis Karlsruhe

Fußnoten

  1. http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/SRDB/Tabelle.asp?H=1&U=02&T=01035050&E=GE&K=215&R=GE215108