Kuppenheim
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Kuppenheim ist eine Stadt im Landkreis Rastatt in der Region Mittlerer Oberrhein. Sie liegt in der Oberrheinischen Tiefebene am Rand des Schwarzwalds ungefähr 6 Kilometer von Rastatt entfernt.
In Kuppenheim leben etwa 7.599 Einwohner (31. Dezember 2004). Durch die Stadt fließt die Murg.
Inhaltsverzeichnis |
Politik
- Gemeinderat
- CDU: 7 Sitze
- SPD: 5 Sitze
- FWG: 4 Sitze
- BBK: 2 Sitze
- Bürgermeister
- 1832 bis 1838: Marzell Warth
- 1838 bis 1839: Wolfgang Jüngling
- 1839 bis 1844: Karl Bernard
- 1844 bis 1849: Lukas Müller
- 1852 bis 1861: Anton Walz
- 1861 bis 1875: Franz Tobias Hertweck
- 1875 bis 1882: Hermann Bernard
- 1882 bis 1887: Fidel Niedereder
- 1887 bis 1899: Sebastian Walz
- 1899 bis 1908: Lorenz Stemmle
- 1908 bis 1922: Ingaz Walz
- 1923 bis 1945: Gustav Grathwohl
- 1945 bis 1946: Karl Feistkorn
- 1946: Stefan Nunn
- 1946 bis 1948: Rochus Dörrer
- 1949 bis 1968: Adolf Walz
- 1968 bis 1979: Alfred Bachofer
- 1980 bis 2004: Werner Trauthwein
- seit 2004: Karsten Mußler.
Städtepartnerschaft
Seit 1986 unterhält Kuppenheim mit der französischen Stadt Raon-l'Étape eine Städtepartnerschaft,wie auch mit Filottrano in Italien.
Nachbargemeinden:
- Muggensturm
- Bischweier
- Gaggenau
- Baden-Baden (Ortsteil Haueneberstein)
- Rastatt (Ortsteil Niederbühl und Förch)
Geschichte
Kuppenheim ist über 910 Jahre alt und gilt als Tor zum Murgtal. Es hatte eine Stadtmauer, von der man heute noch Teile sehen kann. Deshalb hat es trotz seiner geringen Größe Stadtrecht. Es ist nicht klar, wann Kuppenheim gegründet wurde. Aber man glaubt, dass es schon in der Römerzeit Ansiedlungen gab. Die Stadt wurde zum ersten Mal 1095 urkundlich erwähnt. 1283 wurde Kuppenheim von den Grafen von Eberstein, die den Zenit ihrer Macht bereits überschritten hatten, an die Markgrafen von Baden verkauft.
Im Verlauf der Badischen Revolution fand bei Kuppenheim im Jahr 1849 ein Gefecht zwischen den Freischärlern und den preußischen Interventionstruppen statt. Auch im Rahmen der Belagerung der Bundesfestung Rastatt war preußisches Militär in Kuppenheim einquartiert.
Kuppenheim wird auch Knöpflestadt genant. Dies geht auf eine Legende zurück als die Schweden den Ort während des Dreißigjährinigen Krieges belagerten und die Stadt aushungern wollten. Die Bewohner wollten den Feind glauben lassen, dass sie noch genug Vorräte hätten und rafften ihre letzten Mehlvorräte zusammen. Aus diesen machten sie Spätzle, auch Knöpfle genannt, und schossen diese mittels einer Kanone über der Stadtmauer. Die Idee ging auf und der Feind zog ab.
Religion
Judenfriedhof und Synagoge
Kuppenheim besitzt einen Judenfriedhof. Der Synagogenplatz, dessen Name auf den ehemaligen Standort der Synagoge hinweist, erinnert an die Judenverfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus.
Gliederung
Es gibt einen Stadtteil namens Oberndorf.
Verkehr
Kuppenheim ist an die Murgtalbahn angebunden.
Vereine
- Fußball
- Kleinkinderturnen
- Leistungsturngruppe TV Kuppenheim
- Tennisverein mit Halle und Außenplatz
- MSC Puma Kuppenheim, mehrfach Deutscher Meister im Motoball
- SV Kuppenheim
- Schachgemeinschaft Rochade Kuppenheim 1979 e.V.
- Volleyball-Club Kuppenheim 1985 e.V.
Bilder
Murg am Stadtrand |
Nördlicher Ortseingang mit Bahnhof |
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Kuppenheim“
- Das MurgtalWiki zum Thema „Kuppenheim“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Kuppenheim“
- Die französische Wikipedia zum Thema „Raon-l'Étape“
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Mr.Wong
