Oberrheingraben

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Der westliche Rand des Rheingrabens mit dem Pfälzer Wald in der Nähe von Stettfeld aus gesehen

Die Oberrheinische Tiefebene ist kein Flusstal, sondern ein tektonisch entstandener Grabenbruch. Es ist daher korrekter, vom Oberrheingraben zu sprechen.

Erdgeschichte

Zunächst wölbte sich vor etwa 60 Millionen Jahre die Erdkruste auf. Vor etwa 45 Millionen Jahren brach der First dieses Gewölbes ein und bildete einen Graben, der den Schwarzwald und die Vogesen beziehungsweise den Pfälzer Wald und den Kraichgau voneinander trennte. Die Grabenbildung ist immer noch aktiv, was man an gelegentlichen leichten Erdbeben spürt. Sie ist Teil einer größeren Störungszone, die sich von Nord nach Süd durch Europa zieht (unter anderem Kölner Becken und Rhône-Graben). Der Graben ist mindestens 3,5 km in die Erdkruste eingesunken und sinkt auch heute noch weiter ab, bis zu 1 mm jährlich.

Seit Beginn des Grabenbruchs wurde er mit Sedimenten aufgefüllt. Die so entstandene Ebene wird auch als Niederterrasse bezeichnet.

Auf längere Sicht (mehrere Millionen Jahre) wird sich der Graben weiter absenken, der Schwarzwald und die Vogesen werden sich weiter voneinander wegbewegen und es wird ein Meer, ähnlich dem Roten Meer, entstehen.


Landwirtschaft


Bilder

siehe auch

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