Raffinerie

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MiRO

Die zwei Teile der Mineralölraffinerie Oberrhein in Knielingen bilden zusammen die größte Mineralölraffinerie in Deutschland.

Die Esso-Raffinerie rechts der Alb ging 1962 in Betrieb, die Raffinerie von Dea-Scholven links der Alb 1963. Letztere wurde bereits 1969 als Oberreinische Mineralölwerke GmbH ausgegliedert. 1996 wurden beide zu einer gemeinsamen Tochtergesellschaft mehrerer Ölförderer fusioniert. Die Anlagenteile wurden daraufhin organisatorisch und betrieblich verbunden, bleiben aber selbständig betriebsfähig.

Rohöl wird über zwei Pipelines von Marseille und von Triest angeliefert. Die Pipeline von Triest führt nach Ingolstadt, von dort leitet eine weitere Mineralölfernleitung das Rohöl nach Karlsruhe (Transalpine Ölleitung Oberrhein – TAL-OR).

Die Produkte werden mit Schiffen im Ölhafen, Zügen und Tank-Lkw abtransportiert. Der Bau einer Produkten-Pipeline nach Ludwigshafen wird erörtert.

Am 23. Juli 2004 kam es durch Hochtemperatur-Schwefelkorrosion zu einem Brand mit Einsturz eines Kamins im östlichen Werkteil.

Zum Gelände des westlichen Werkteils gehören auch Reserveflächen für früher geplante Erweiterungen, die in einen naturnahen Zustand übergegangen sind.

Linksrheinisch

Die MobilOil-Raffinerie am Landeshafen Wörth ist stillgelegt und abgebaut (entgegen der Darstellung auf dem Stadtplan). Auf dem Gelände haben sich die Papierfabrik Palm, ThyssenKrupp und zwei Speditionen angesiedelt, außerdem ist ein Verteilzentrum eines Discounters geplant.

Südlich von Speyer befindet sich eine Produktenraffinerie der Hamburger Haltermann GmbH, die zum US-Konzern Dow Chemical gehört.

Bilder

Lage

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