Margret Mergen
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Margret Mergen (* 26. August 1961 in Billerbeck/Westfalen) ist Erste Bürgermeisterin in Karlsruhe und Politikerin der CDU. Sie ist seit 1997 mit Wolfgang Pöter verheiratet.
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Ausbildung und beruflicher Werdegang
Nach dem Abschluss als Diplom-Geographin mit der Note „sehr gut“ an der Universität Münster beginnt Margret Mergen 1987 als Trainee in der Karlsruher Stadtverwaltung. 1988/89 besucht sie die Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg, von 1993 bis 2000 ist Margret Mergen Stadtkämmerin in Karlsruhe. 1999 unterliegt sie knapp dem Amtsinhaber Klaus-Eckhard Walker bei der OB-Wahl in Rastatt; im Jahr 2000 wird sie Wirtschafts- und Finanzdezernentin und Erste Bürgermeisterin in Heilbronn.
Am 17. Oktober 2006 spricht sich die Karlsruher CDU-Fraktion für sie als Nachfolgerin für Bürgermeister Manfred Groh aus. Am 12. Dezember 2006 wird sie zur Bürgermeisterin in Karlsruhe gewählt und setzt sich damit gegen den Grünen-Kandidat Manfred Schubnell durch. Ihre Vereidigung findet am 23. Februar 2007 statt. Am 23. Juni 2009 wird sie mit knapper Mehrheit zur Ersten Bürgermeisterin als Nachfolgerin von Harald Denecken gewählt.
Als Erste Bürgermeisterin ist Margret Mergen ständige Vertreterin des Oberbürgermeisters Heinz Fenrich. Ihr Verantwortungsbereich umfasst inzwischen:
- Wirtschaft und Wirtschaftsförderung
- Liegenschaften und Flächenmanagement
- Finanzen und Beteiligungen
- Kongresse und Messen
- Stadtmarketing Karlsruhe
- Stadtwerke, Verkehrsbetriebe und Häfen
Oberbürgermeisterwahl 2012
Anfang Januar 2012 hatte Frau Mergen den Karlsruher CDU-Kreisvorstand sowie Gemeinderatsfraktion darüber informiert, dass sie für das Amt des Oberbürgermeisters ab Februar 2013 kandidieren wollte, dessen Wahl im Dezember 2012 statt findet. Sie war damit die erste offizielle Bewerberin für das Amt auf Seiten der CDU. Ihre Argumente legte sie in der gleichzeitig freigeschalteten Web-Präsenz Margret-Mergen.de dar. Am 27. Januar 2012 wurde in einer Pressemitteilung die Gründung eines CDU-internen „Freundeskreis Margret Mergen“[1] bekannt gegeben, welcher Frau Mergen bei ihrer CDU-internen Nominierung als Oberbürgermeisterkandidatin unterstützen sollte. Dem Freundeskreis gehörten zahlreiche bekannte CDU-Mitglieder an, die u.a. im Gemeinderat und als Ortsvorsteher tätig waren. Sprecher des Freundeskreises war Klaus Heilgeist.
Als weiterer CDU Kandidat für das Amt meldete sich Ingo Wellenreuther am 2. Februar 2012. Am 15. März nominierten die CDU Mitglieder auf einem Parteitag Ingo Wellenreuther als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl. Der bisherige Amtsinhaber Heinz Fenrich wird 2013 wegen Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand gehen.
Mitgliedschaften und ehrenamtliches Engagement
- Cyberforum: Kuratoriumsvorsitzende
- Hoepfner-Stiftung: Kuratoriumsvorsitzende
- Stiftung Wissen plus Kompetenzen: Mitglied des Kuratoriums
- Heinrich-Hertz-Stiftung: Verwaltungsratsmitglied
- AIESEC Karlsruhe: Mitglied des Kuratoriums
- In den Sportvereinen SSC Karlsruhe und KSC
Politische Mitwirkung
- Mitglied des Landesvorstands der CDU Baden-Württemberg
- Stellvertretende Landesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung
- Mitglied im Bundesvorstand der Kommunalpolitischen Vereinigung
- Stellvertretende Vorsitzende der Frauenunion der CDU Karlsruhe
- Mitglied in der Mittelstandsvereinigung der CDU
Inhaltliche Arbeit der Wirtschafts- und Finanzbürgermeisterin
Zur Wirtschaftsförderung gehören der Ausbau der Infrastruktur und ein nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement für die Erweiterung und Stärkung der Unternehmen. Die Wirtschaftsbürgermeisterin bringt die Anliegen der Wirtschaft - wie etwa Angebote für die Aus- und Weiterbildung oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - in die Verwaltung ein. Ein Beispiel ist das Führen von Gesprächen und Verhandlungen zur Neuordnung Karlsruhe Süd-Ost mit der Dienstleistungsachse an der Ludwig-Erhard-Allee oder die Initiative zur Komplettierung des ehemaligen IWKA Areals durch weitere Dienstleistungsunternehmen.
Karlsruhe verfügt über neun Hochschulen mit insgesamt rund 34.000 Studierenden. Margret Mergen legte dem Gemeinderat im Dezember 2008 das mit dem Stadtmarketing erarbeitete Konzept „Wissenschafts- und Studentenstadt Karlsruhe“ vor. Auch durch die Karlsruher Messe- und Kongressgesellschaft (KMK) wird diese Kooperation mit den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen weiter vorangetrieben. Die im Rahmen der Wirtschaftsförderung entstandene Initiative „Smarter City Karlsruhe“ ist ein weiterer Baustein für die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Forschung, Unternehmen und Stadt.
Ziel der Aktivitäten in Sachen Stadtmarketing, Messe- und Kongress sowie der Wirtschaftsförderung ist, dass Karlsruhe im Wettbewerb der Städte und Regionen dauerhaft einen führenden Platz einnehmen kann. Als Finanzbürgermeisterin geht es nicht zuletzt darum, die Haushaltslage aufzuzeigen und den verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen anzumahnen, um dauerhaft den finanziellen Spielraum für die Erreichung der Stadtentwicklungsziele zu sichern.
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Margret Mergen“
- Die offizielle Webpräsenz der Stadt Karlsruhe zum Thema „Margret Mergen“