Ferdinand von Zeppelin

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Graf Ferdinand Adolf August Heinrich von Zeppelin (* 8. Juli 1838 in Konstanz; † 8. März 1917 in Charlottenburg), war ein Königlich-württembergischer General, populärer Kriegsheld von 1870/’71, Unternehmer und Ehrenbürger von Baden-Baden.

International ist Graf von Zeppelin vor allem als Erfinder des nach ihm benannten Luftschiffes – des Zeppelins – bekannt.

Leben und Wirken

Zeppelin studierte in Tübingen. In den 1860ern beobachtete er den Bürgerkrieg in den Vereinigten Staaten von Amerika.

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Zeppelin im Deutsch-Französischen Krieg im Elsass
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1910 wurde ihm die Baden-Badener Ehrenbürgerschaft verliehen.

Ferdinand Graf von Zeppelin starb während des Ersten Weltkriegs (1914 bis 1918) im Alter von 78 Jahren und ist in Stuttgart auf dem Pragfriedhof[1] bestattet. Graf Zeppelin war Ritter des Eisernen Kreuzes von 1870 II. Klasse sowie des EK I von 1914 (verliehen am 11. Mai 1915)[2] und gehörte dem Johanniterorden an.

Seit 1896 war er Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure (VDI); er war auch einer der frühen Inhaber der nach Prof. Dr. Franz Grashof (1826–1893) benannten Grashof-Denkmünze, der höchsten Ehrung des VDI.

Ehrungen

(Auswahl)

Eine Einheit der Bundeswehr trägt seinen Namen (Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“, seit 1967) und in Calw wurde eine Kaserne nach ihm benannt: die Graf-Zeppelin-Kaserne.[3]

In Stuttgart gibt es eine Zeppelin-Apotheke, ein Zeppelin-Gymnasium und das Hotel Steigenberger Graf Zeppelin.[4]

In der Region Karlsruhe:

  • Ehrenbürgerwürde der Stadt Baden-Baden (1910)
  • In Karlsruhe trägt eine Gaststätte seinen Namen: Graf Zeppelin

In Baden-Baden trug die Oberrealschule den Namen Graf-Zeppelin-Schule (1907 erhielt sie einen Neubau in der Hardstraße. Seit 1948 heißt sie Markgraf-Ludwig-Gymnasium).[5]

Im Gedenken an den 90. Geburtstag des 11 Jahre zuvor verstorbenen Grafen Zeppelin veranstaltete der Karlsruher Luftfahrtverein e.V. am 8. Juli 1928 ein Ballon-Wettfliegen.[6]

Straßen

In der Region und dem Umland:

Die

sind nach ihm benannt.

Zudem gibt eine weitere Zeppelinstraße in Au am Rhein sowie die Zeppelinstraße in Baden-Baden.[7]

In Pforzheim ist die Zeppelinstraße nach ihm benannt.[8]

Zahlreiche Zeppelinstraßen gibt es in der an die Region Karlsruhe angrenzenden Metropolregion Rhein-Neckar, so beispielsweise in Bad Bergzabern, Bad Dürkheim, Bellheim, Frankenthal, Germersheim, Hagenbach, Haßloch, Heidelberg, Jockgrim, Kandel, Landau, Leimen, Leimersheim, Mannheim, Rülzheim, Schifferstadt, Speyer, St. Leon-Rot, Walldorf, Weinheim und Wiesloch.[9]

Literatur

(Auswahl)

allgemeine Gesamtdarstellungen/(Kurz)biographien:

  • Rolf Italiaander: Ferdinand Graf von Zeppelin : Reitergeneral, Diplomat, Luftschiffpionier ; Bilder u. Dokumente, 2., neu gestaltete Auflage, Konstanz 1986 ISBN 3-7977-0142-X
  • Ein Name, den alle Welt kennt: vor 75 Jahren starb Ferdinand Graf von Zeppelin, in: Konradskalender, katholischer Volkskalender der Erzdiözese Freiburg, Karlsruhe 1992, Seite 65 f.
  • Helmuth Albrecht: Ferdinand Graf von Zeppelin : 1838-1917, in: „Baden-württembergische Portraits“, Band 2 („Gestalten aus dem 19. und 20. Jahrhundert“), herausgegeben von Hans Schumann, Stuttgart 1988 (ISBN 3-421-06380-X), Seiten 205 – 214
  • Willi A. Boelcke: Zeppelin, Ferdinand Adolf August Heinrich Graf von, Luftschiffbauer: * 8.7.1838 Konstanz, ev., † 8.3.1917 Charlottenburg, in: Badische Biographien N.F., 4. (1996), Seiten 334 – 337
  • Rudolf Vallendor[10]: Ferdinand Graf von Zeppelin (1838–1917), in: Vallendor, Rudolf: „Berühmte Badener“, Offenburg 2002, ISBN 3-922663-74-5 Seiten 86 – 89

zu einzelnen Ereignissen in Graf Zeppelins Leben, insbesondere im Krieg 1870/’71:

„Die Eröffnung des Reichstags im Weißen Saal des Berliner Schlosses durch Wilhelm II. (1889), Farbskizze zu Prof. v. Werners (1843–1915) gleichnamigem Gemälde
  • Karl Schnell[11]: Zeppelins Fernpatrouille : mit badischen Dragonern in das untere Elsass Juli 1870, München 1984 [³1985] im Verlag für Wehrwissenschaften, ISBN 3-8219-0015-6 [Standort in der BLB: 84 A 10224]
  • Gerhard Keerl: Die Fernpatrouille Graf Zeppelins durch das Untere Elsaß 1870, in: Keerl, Gerhard: „Reiter und Ritte: historische Streifzüge“ (erschienen in der Schriftenreihe „Documenta hippologica“), Hildesheim [u.a.]: Olms-Presse, 2000 ISBN 3-487-08415-5, Seiten 173 – 184 + Faltkarte
  • Paul Birckel: Graf Zeppelins Aufenthalt in Birlenbach, in: «L'Outre-forêt: revue d'histoire de l'Alsace du Nord», Soultz-sous-Forêts: Cercle d'Histoire de l'Alsace du Nord, 1991, 76., Seite 36 f.
  • Wolfgang Meighörner: Zum Rekognoszierungsritt des Hauptmanns i.G. Ferdinand Graf von Zeppelin im unteren Elsaß im Juli 1870, in: Zeppelin-Museum (Hrsg.): Wissenschaftliches Jahrbuch 1998, Seiten 13 – 28
  • Marion Mienert: Die anderen Seiten des Grafen Zeppelin: vor der Erfindung des Luftschiffs war er ein waghalsiger Hauptmann und mit dem König befreundet, in: „Schönes Schwaben“, 14/15. Jahrgang (2000), Nr. 5, Tübingen 2000, Seiten 40 – 43
  • Ulrich Feldhahn[12]: Graf Zeppelin bei der Reichstagseröffnung 1888 : eine neuentdeckte Porträtstudie Anton von Werners, in: Wissenschaftliches Jahrbuch des Zeppelin-Museums Friedrichshafen 2001, Seiten [20] – 27
  • Georg Goerlipp: Das Luftschiff Z 1 über Donaueschingen: Kaiser Wilhelm II. und Graf Zeppelin zu Gast bei Fürst Max Egon II. vor 75 Jahren in: Schwarzwald-Baar-Kreis: „Almanach“ (Heimatjahrbuch des Schwarzwald-Baar-Kreises), 9. (1985), Seiten 128 – 131

Sonstige:

  • Maximilian Rütgers: Gemeinsame nordische Ahnen des Grafen Ferdinand v. Zeppelin und der Pour-le-mérite-Flieger Hermann Göring [und] Manfred Frhr. v. Richthofen, in: Deutsches Adelsblatt, 56 (1938), Seite 943[13]

Archivalien

Das Stadtarchiv Karlsruhe verwahrt in seiner Autographensammlung auch Handschriftliches von Graf Zeppelin.[14]

Weblinks

Fußnoten

  1. Siehe dazu: Das Stadtwiki Stuttgart zum Thema „Pragfriedhof“
  2. Casimir Hermann Baer: Der Völkerkrieg: eine Chronik der Ereignisse seit dem 1. Juli 1914, Seite 207
  3. Siehe dazu das Buch Graf-Zeppelin-Kaserne : Garnison Calw von Hartmut Würfele, Calw: Große Kreisstadt Calw, Stadtarchiv, 2008. ISBN 978-3-939148-15-9 – Standortnummer dieses Buches in der BLB: 108 A 54483
  4. Spezial:Suche/Zeppelin im Stadtwiki Stuttgart
  5. Die Webpräsenz bad-bad.de zum Thema „Geschichte des Baden-Badener Schulwesens“
  6. Die offizielle Webpräsenz des Flugsportverein 1910 Karlsruhe zum Thema http://www.fsv-karlsruhe.de/fsv/servlet/flugbetrieb.ActionDispatcher?menuSelect=21 Vereinsgeschichte 1909–1945]
  7. Die Webpräsenz bad-bad.de zum Thema „Straßen und Plätze in Baden-Baden“; dort in der Schreibweise Zeppelin-Straße.
  8. Das Stadtwiki Pforzheim-Enz zum Thema „Zeppelinstraße“
  9. Siehe Übersicht Zeppelinstraße im Rhein-Neckar-Wiki
  10. Rudolf Vallendor (*1918) ist ein alemannischer Mundartdichter, der als Autor auch über viele Personen mit Bezug zur Region Karlsruhe (und Artikel im Stadtwiki) geschrieben hat, vgl. Publikationen von und über Rudolf Vallendor im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek und insbesondere Veröffentlichungen von Rudolf Vallendor in der Landesbibliographie Baden-Württemberg
  11. Staatssekretär a.D. Dr. Karl Schnell (1916–2008), Baden-Baden. Zu ihm siehe: Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Karl Schnell (General)“, Veröffentlichungen von Karl Schnell in der Landesbibliographie Baden-Württemberg.
  12. Der Kunsthistoriker Ulrich Feldhahn M.A. ist der Kunstbeauftragte des Vormals regierenden Preußischen Königshauses.
  13. Edelleute.de (Institut Deutsche Adelsforschung Claus Heinrich Bill): Kulturgeschichtliche Bibliographie zum Adelsblatt 1938 und Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 1939, Seite 564 – Zur Person Freiherr Manfred v. Richthofen (1892–1918), bekannt als der Rote Baron, siehe: Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Manfred von Richthofen“
  14. http://wiki-de.genealogy.net/Stadtarchiv_Karlsruhe/Archivische_Sammlungen/Autographen