Luise von Preußen
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Luise Marie Elisabeth Prinzessin von Preußen (* 3. Dezember 1838 in Berlin; † 23. April 1923 in Baden-Baden), Königliche Hoheit, war Großherzogin von Baden.
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Leben
Am 3. Dezember 1838 wird sie als Tochter des späteren Kaisers Wilhelm I. und dessen Frau Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach geboren.
1856 heiratet sie in ihrer Heimatstadt Berlin Großherzog Friedrich I. von Baden.
Bis 1918 lebt sie im Karlsruher Schloss.
Am 23. April 1923 stirbt sie. Ihr Sarg steht seit 1949 in der Krypta der Grabkapelle.
Wirken
Sie begründete den Badischen Frauenverein vom Roten Kreuz.
- siehe auch Kaiserplatz
Ehrungen
- Nach ihr ist in Karlsruhe seit 1874 die Luisenstraße benannt.
- Auch die Luisenstraße in Bruchsal ist nach ihr benannt worden.
- 1949 gab sich die Badische Schwesternschaft vom Roten Kreuz „auf Wunsch der Schwestern und in dankbarer Erinnerung an unsere hohe Gründerin und Protektorin“ (zitiert nach der Festschrift 1960) den neuen Namen „Luisenschwestern“.
- Im März 1997 wurde die Großherzogin-Luise-von-Baden-Stiftung mit Sitz in Karlsruhe durch das baden-württembergische DRK errichtet.
Anlässlich der Goldenen Hochzeit des großherzoglichen Paares am 20. September 1906 wurde von den damaligen Mitgliedern der Bildhauer-Akademie der Brunnen im Akademiegarten angefertigt und gestiftet.
Festschriften
Anlässlich des 25jährigen („Silberne Hochzeit“) bzw. 50jährigen („Goldene Hochzeit“) Ehejubiläums:
- Badischer Frauenverein: Geschichte des Badischen Frauenvereins. Festschrift zur Feier der silbernen Hochzeit Ihrer Königlichen Hoheiten des Grossherzogs Friedrich und der Grossherzogin Luise und der Vermählung Ihrer Grossherzoglichen Hoheit der Prinzessin Victoria mit Seiner Königlichen Hoheit Kronprinz Oscar Gustav Adolf von Schweden und Norwegen am 20. September 1881, Karlsruhe (G. Braun) 1881.
- Badischer Frauenverein: Geschichte des Badischen Frauenvereins (1859-1906), 2. umgearbeitete und stark vermehrte Ausgabe, zugleich Festschrift zur Feier der goldenen Hochzeit Ihrer königlichen Hoheit des Großherzogs Friedrich und der Großherzgin Luise am 20. September 1906., Karlsruhe (C. F. Müller) 1906
Siehe auch
Literatur
(Auswahl)
- Hans v. Pezold: „Großherzogin Luise von Baden“, in: Deutsches Adelsblatt, Berlin 1933
- Clemens Siebler: „von Baden, Luise Marie Elisabeth, Großherzogin, geb. Prinzessin von Preußen : * 3.12.1838 Berlin, ev., † 23.4.1923 Baden-Baden, beigesetzt 30.4.1923 Karlsruhe, Fasanengarten (Großherzogl. Mausoleum)“, in: Badische Biographien, 2 (1987), Seiten 12 ff.
- Hans Leopold Zollner: „Vorbild einer Landesmutter“, in: Evangelische Kirchenzeitung für Baden, 25. Jahrgang (1989) Nr. 5, Seite 10
- Susanne Asche: „Großherzogin Luise: "Bürgerliche Tugenden im fürstlichen Gewand"“, in: Frauen bei Hof, herausgegeben vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Tübingen 1998 (ISBN 3-87407-286-X), Seiten [214]–234 und 261–265
- Leonhard Müller: „"Der Wohltäterin der badischen Heimat": zum 75. Todestag der Großherzogin Luise von Baden“, in: Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg, 1998, 2, Seiten 9–12
- derselbe: „Luise von Baden. 1838–1923“, in: Blick in die Geschichte Nr. 38 (1998), Seite 1
- derselbe: „Eine Denkschrift der Großherzogin Luise“, in: Blick in die Geschichte Nr. 67 vom 24. Juni 2005
- derselbe: „Zur Hochzeit von Großherzog Friedrich I. mit Luise von Preußen 1856“, in: Blick in die Geschichte Nr. 72 vom 15. September 2006
- derselbe: „Eine badisch-preußische Ehe: zur Hochzeit von Großherzog Friedrich I. mit Luise von Preußen 1856“, in: Badische Heimat 86 (2006), Seiten 14–20
Weblinks
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Prinzessin Luise von Preußen“
- Literatur von und über Prinzessin Luise von Preußen im Katalog der Deutschen Bibliothek
- Literatur über Prinzessin Luise von Preußen in der Landesbibliographie Baden-Württemberg
- Literatur von und über Großherzogin Luise von Baden im Katalog der Badischen Landesbibliothek (BLB) zu Karlsruhe
- Blick in die Geschichte (siehe oben Literatur) auf dem Server der Stadt Karlsruhe:
- Großherzogin Luise von Baden – eine politische Biographie, von Ilona Scheidle, Universität Heidelberg (PDF-Datei)
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Mr.Wong
