Waghäusel
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Die Stadt Waghäusel gehört zum Landkreis Karlsruhe.
Sie ist ein Zusammenschluss der ehemals sebstständigen Gemeinden Kirrlach, Waghäusel und Wiesental.
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Geographie
Geographische Lage
Waghäusel liegt im Norden des Landkreises Karlsruhe in der Rheinebene, zwischen den Zentren der Regionen Mittlerer Oberrhein und Rhein-Neckar.
Kirrlach ist von den Wäldern der Lußhardt umgeben. Waghäusel und Wiesental liegen bereits westlich der Wälder. An der westlichen Stadtgrenze liegen die Naturschutzgebiete Frankreich und die Wagbachniederung.
Nachbargemeinden
Im Osten Kronau, Bad Schönborn und Bruchsal. Im Süden Graben-Neudorf und im Westen Philippsburg und Oberhausen-Rheinhausen. Im Norden ist die Kreisgrenze zum Rhein-Neckar-Kreis mit den Gemeinden Neulußheim, Reilingen und St. Leon-Rot.
Geschichte
Die Geschichte Waghäusels ist eng mit der Lußhardt und bis 1802 auch mit dem Amt Kislau verbunden.
Kaiser Heinrich III. schenkte am 6. Mai 1056 der Kirche zu Speyer Bruchsal, zusammen mit dem Lußhardtwald. In der Schenkungsurkunde sind leider keine Ortschaften erwähnt, es heißt darin nur, dass alle Bewohner, alle Häuser, Mühlen, Äcker, Wiesen, Weiden, Jagden, Gewässer und Fischereien von nun an Eigentum der Bischöfe sein sollen.
Zu dieser Zeit ist Kirrlach wahrscheinlich durch Rodung (Rodungsinsel) inmitten der Lußhardt entstanden. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte dann im Jahr 1234 als Kirloch. Kirloch bedeutet „Kirche im Wald”.
Wiesental wurde als „Wiesenten” 1297 auf Anweisung von Bischof Friedrich von Bolanden gegründet.
Die Entwicklung der Wallfahrt und dem Kloster (ab 1435) und der Eremitage (ab 1723) führte zu den ersten Gebäuden auf dem Gebiet des heutigen Stadtteiles Waghäusels.
Bis 1802 wurde die Geschichte vom Hochstift Speyer und dem Amt Kislau bestimmt. 1802 ist der rechtsrheinische Teil des Hochstift Speyers dann in das Kurfürstentum Baden eingegliedert worden.
1837 erwarb die „Badische Gesellschaft für Zuckerfabrikation“ das Gelände mit den Bauten der „Eremitage“ und dem Ökonomiehof. Auf dem Gelände wurde die Zuckerfabrik gebaut, die dann die Geschichte weiter bestimmte.
Bis 1930 war Waghäusel eine abgesonderte Gemarkung und wurde am 1. Oktober eine Gemeinde. Der Direktor der Zuckerfabrik wurde der erste Bürgermeister des Ortes.
Am 1. Januar 1975 schlossen sich die Gemeinden Kirrlach, Waghäusel und Wiesental zur Gemeinde Waghäusel zusammen.
Verkehr
Mit dem Auto erreicht man Waghäusel von der Anschlussstelle 41 Kronau der A 5. Von hier gelangt man auf der L 555 zuerst zum Stadtteil Kirrlach, dann kommt Waghäusel selbst, und nach Süden schließt sich der Stadtteil Wiesental an.
Im Westen führt die B 36 an der Stadt vorbei, von der alle drei Stadtteile gut zu erreichen sind.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswertes
- Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Waghäusel
- Wallfahrtskirche zur „Mutter mit dem gütigen Herzen”
- Schloss „Eremitage”
Vereine und Initiativen
In den 3 Stadtteilen von Waghäusel gibt es mehr als 150 Vereine und Initiativen.
Freizeitangebote
- Rheintalbad, Freibad und Hallenbad mit Sauna.
Schulen
Wirtschaft
Einzelne Unternehmen
- dm-drogerie markt Kommissionierung
- Globus Waghäusel
- Heidelberg Cement, Wittmer + Klee
- Sicherheits-Dienst-Kollross mit Limousinenservice (S-D-K) [2]
- Wirsol Deutschland GmbH
Fernsehsender
In der Stadt Waghäusel gibt es mit dem Mediendienst Waghäusel einen eigenen Fernsehsender, der im digitalen Kabelnetz sendet. Der Sender befasst sich mit Kommunalem aus Waghäusel. Mit Berichten aus dem Gemeinderat der Stadt Waghäusel, Berichte der Polizei, Geschichte aus und um Waghäusel, Aktivitäten der Firmen, Vereine und was sonst noch so in der Region passiert.
Ehemalige Unternehmen
Zuckerfabrik Waghäusel der Südzucker AG. 1995 geschlossen.
Adresse
- Stadtverwaltung
- Gymnasiumstraße 1
- 68753 Waghäusel
- Telefon: (0 72 54) 2 07 - 0
- Telefax: (0 72 54) 2 07 - 2 23
- E-Mail:
Stadtverwaltung(at)waghaeusel.de
Dieser Ort im Stadtplan:
- OpenStreetMap-Karte (49°14'51.34" N 8°31'10.13" O)
- Yellowmap-Stadtwikiplan (auch mit Luftbild)
Literatur
- Barbara Guttmann: „Stadt Waghäusel. Die Geschichte von Kirrlach, Wiesental und Waghäusel”. Verlag Braun, 1994. ISBN 3-7650-8130-2
- Artur J. Hofmann: „Waghäusel. Kirrlach-Wiesental-Waghäusel”. 2005
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Waghäusel“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Waghäusel“
- Geschichte der Gemeinde Wiesental
del.icio.us
Mr.Wong
