Karlsruher SC
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Der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e.V. 1894 (oder kurz: Karlsruher SC, oder noch kürzer: KSC) ist der bekannteste Sportverein der Stadt, die Profis von der Fußballabteilung spielen in der Saison 2007/2008 in der Fußball-Bundesliga, die Amateure in der Regionalliga. Zudem gibt es eine Frauenfußballabteilung, mehrere Jugendmannschaften, eine Boxabteilung und eine Leichtathletikabteilung.
Spielstätte für Heimspiele ist das Wildparkstadion am Adenauerring.
Unvergessen ist die Zeit unter Trainer Winfried Schäfer, der den KSC aus der 2. Liga in die Bundesliga und sogar in den Uefa-Cup brachte, wo Mannschaften wie Girondins Bordeaux, AS Rom und Valencia CF besiegt werden konnten.
Inhaltsverzeichnis |
Saison 2008/2009
Zu- und Abgänge
Zugänge
- Tim Sebastian von Hansa Rostock
- Antonio da Silva vom VfB Stuttgart
- Stefano Celozzi, FC Bayern München II
Abgänge
- Mario Eggimann, nach Hannover 96
- Tamas Hajnal, nach Borussia Dortmund
- Florian Dick, zum 1. FC Kaiserslautern
- Christopher Reinhard, zum FC Ingolstadt
Kader
Trainerteam
- Cheftrainer: Edmund "Ede" Becker
- Co- und Torwarttrainer: Peter Gadinger
- Cotrainer und Scout: Ralf Becker
Spielplan Bundesliga
Hinrunde
- 1. Spieltag, 16.08.2008, 15:30: KSC - VfL Bochum (1:0)
- 2. Spieltag, 23.08.2008, 15:30: Hamburger SV - KSC (2:1)
- 3. Spieltag, 29.08.2008, 20:30: KSC - 1. FC Köln (0:2)
- 4. Spieltag,
12.09.2008, 20:30Nachholtermin: 22.10.2008, 18:30: Eintracht Frankfurt - KSC (Termin verschoben wegen Unbespielbarkeit des Rasens) - 5. Spieltag, 21.09.2008, 17:00: VfB Stuttgart - KSC (3:1)
- 6. Spieltag, 28.09.2008, 17:00: KSC - VfL Wolfsburg (2:1)
- 7. Spieltag, 03.10.2008, 20:30: Arminia Bielefeld - KSC (1:2)
- 8. Spieltag, 18.10.2008, 15:30: KSC - FC Bayern München
- 9. Spieltag, 24.-26.10.2008: Borussia Mönchengladbach - KSC
- 10. Spieltag, 28./29.10.2008: KSC - FC Schalke 04
- 11. Spieltag, 31.10.-02.11.2008: 1899 Hoffenheim - KSC
- 12. Spieltag, 07.-09.11.2008: KSC - Bayer 04 Leverkusen
- 13. Spieltag, 14.-16.11.2008: FC Energie Cottbus - KSC
- 14. Spieltag, 21.-23.11.2008: KSC - Borussia Dortmund
- 15. Spieltag, 28.-30.11.2008: Hannover 96 - KSC
- 16. Spieltag, 05.-07.12.2008: KSC - Werder Bremen
- 17. Spieltag, 12.-14.12.2008: Hertha BSC Berlin - KSC
Rückrunde
- 18. Spieltag, 30.01.-01.02.2009: VfL Bochum - KSC
- 19. Spieltag, 06.-08.02.2009: KSC - Hamburger SV
- 20. Spieltag, 13.-15.02.2009: 1. FC Köln - KSC
- 21. Spieltag, 20.-22.02.2009: KSC - Eintracht Frankfurt
- 22. Spieltag, 27.02.-01.03.2009: KSC - VfB Stuttgart
- 23. Spieltag, 06.-08.03.2009: VfL Wolfsburg - KSC
- 24. Spieltag, 13.-15.03.2009: KSC - Arminia Bielefeld
- 25. Spieltag, 20.-22.03.2009: FC Bayern München - KSC
- 26. Spieltag, 03.-05.04.2009: KSC - Borussia Mönchengladbach
- 27. Spieltag, 09.-12.04.2009: FC Schalke 04 - KSC
- 28. Spieltag, 17.-19.04.2009: KSC - 1899 Hoffenheim
- 29. Spieltag, 24.-26.04.2009: Bayer 04 Leverkusen - KSC
- 30. Spieltag, 01.-03.05.2009: KSC - FC Energie Cottbus
- 31. Spieltag, 08.-10.05.2009: Borussia Dortmund - KSC
- 32. Spieltag, 12./13.05.2009: KSC - Hannover 96
- 33. Spieltag, 16.05.2009, 15:30: Werder Bremen - KSC
- 34. Spieltag, 23.05.2009, 15:30 KSC - Hertha BSC Berlin
Spielplan DFB-Pokal
- 1. Runde, 11.08.2008: SpVgg Ansbach - KSC 0:5
- 2. Runde, 24.09.2008: Kickers Offenbach - KSC 0:2
- Achtelfinale, 27./28.01.2009: KSC - SV Wehen Wiesbaden (noch nicht terminiert)
Geschichte
Vergangene Spielzeiten
Gründung und Fusionierung
Der Karlsruher FC Phönix wurde als zweiter Fußballclub in Karlsruhe am ersten Sonntag im Juni 1894 gegründet. 1909 wurde Phönix Süddeutscher und Deutscher Meister. 1912 schloss sich dem KFC Phönix der 1897 gegründete FC Alemannia an; der Verein führte den vollständigen Namen Karlsruher FC Phönix (Phönix-Alemannia). 1952 entstand der Karlsruher SC aus Vereinigung des FC Phönix mit dem VfB Mühlburg.
Gewonnene Pokale
DFB-Pokal
Am 21. Mai 1955 gewann der KSC mit 3:2 gegen Schalke den DFB-Pokal in Braunschweig vor 25.000 Zuschauern. Im Jahr drauf, 1956, konnten sie den Titel im Wildpark mit 3:1 gegen den HSV verteidigen. In den Jahren 1959/60 und 1995/96 stand das Team auch im Endspiel, verlor aber gegen Gladbach mit 2:3 und Kaiserslautern mit 0:1.
UEFA-Pokal
1993/94 schafft der KSC die Qualifikation für den UEFA-Pokal und kommt auf Anhieb ins Halbfinale, wo die Blau-Weißen wegen der höheren Gewichtung der Auswärtstore am SV Austria Salzburg scheitern (0:0 in Salzburg, 1:1 in Karlsruhe). Das Heimspiel gegen Valencia in der zweiten Runde, das der KSC mit 7:0 gewinnt (Hinspiel 3:1 für Valencia), geht in die Annalen ein und verhilft Edgar Schmitt zu seinem Spitznamen "Euro-Eddie". In der ersten Runde wurde der PSV Eindhoven, in der dritten Runde Girondins Bordeaux und im Viertelfinale Boavista Porto besiegt.
1996/97 kann sich der KSC durch den UI-Cup wieder für den UEFA-Pokal qualifizieren. In der zweiten Runde feiert der KSC erneut einen denkwürdigen Sieg, diesmal gegen AS Rom (3:0/1:2), bevor er in der dritten Runde gegen Brøndby IF ausscheidet.
1997/98 besiegt der KSC in den ersten beiden Runden den Anorthosis Famagusta FC und den FC Metz. In der dritten Runde scheitert der KSC jedoch an Spartak Moskau (0:0/0:1). Das Rückspiel in Moskau findet bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt statt und geht erst in Verlängerung mit 0:1 verloren.
Hallenturniere
1995 gewinnt der KSC das DFB-Hallenmasters in München mit einem 6:3-Sieg über Bayer Leverkusen im Finale.
Am 5. Januar 2008 gewinnt der KSC den Harder13-Cup in der SAP-Arena in Mannheim mit einem 4:3 im Finale gegen 1899 Hoffenheim.
Ehemalige Trainer
- 16.10.1952 bis 30.04.1953: Hans Hipp
- 01.05.1953 bis 30.06.1953: Friedel Moser
- 01.07.1953 bis 31.07.1956: Adolf Patek
- 01.07.1956 bis 30.06.1959: Ludwig Janda
- 01.07.1959 bis 30.06.1962: Edmund Frühwirth
- 01.07.1962 bis 26.01.1965: Kurt Sommerlatt
- 27.01.1965 bis 18.10.1965: Helmut Schneider
- 19.10.1965 bis 01.11.1966: Werner Roth
- 02.11.1966 bis 24.10.1967: Paul Frantz
- 25.10.1967 bis 08.02.1968: Georg Gawliczek
- 10.02.1968 bis 18.02.1968: Herbert Widmayer
- 19.02.1968 bis 30.06.1968: Bernhard Termath
- 01.07.1968 bis 21.05.1971: Kurt Baluses
- 22.05.1971 bis 30.06.1973: Heinz Baas
- 01.07.1973 bis 30.06.1977: Carl-Heinz Rühl
- 01.07.1977 bis 26.10.1977: Bernd Hoss
- 27.10.1977 bis 15.04.1978: Rolf Schafstall
- 16.04.1978 bis 30.06.1978: Walter Baureis
- 01.07.1978 bis 26.11.1981: Manfred Krafft
- 27.11.1981 bis 30.06.1982: Max Merkel
- 01.07.1982 bis 31.01.1983: Horst Franz
- 01.02.1983 bis 30.06.1983: Lothar Strehlau
- 01.07.1983 bis 22.03.1985: Werner Olk
- 26.03.1985 bis 25.04.1986: Lothar Buchmann
- 01.07.1986 bis 31.03.1998: Winfried Schäfer
- 01.04.1998 bis 25.08.1998: Jörg Berger
- 26.08.1998 bis 15.10.1999: Rainer Ulrich
- 28.10.1999 bis 19.04.2000: Joachim Löw
- 01.07.2000 bis 25.10.2002: Stefan Kuntz
- 01.11.2002 bis 20.12.2004: Lorenz-Günther Köstner
- 28.12.2004 bis 04.01.2005: Reinhold Fanz
- seit 13.01.2005: Edmund Becker
In der Saison 2004/2005 steht der KSC mit Trainer Lorenz-Günther Köstner auf einem Abstiegsplatz. Dieser wird daraufhin freigestellt. Das Präsidium bestellt Reinhold Fanz als Nachfolger, gegen den sich aber der Sponsor EnBW wehrt. Nach nur einer Woche wird Trainer Fanz beurlaubt. Nachfolger wird Edmund Becker, der bereits am vorletzten Spieltag mit einem 4:1-Sieg in Duisburg dem KSC den Klassenerhalt sichert. In der Saison 2005/ 2006 führt er den KSC fast zum Bundesligaaufstieg. Die Hoffnungen der Badener enden jedoch am letzten Spieltag im ausverkauften Wildpark durch eine 2:3 Heim-Niederlage gegen den SC Paderborn und einem gleichzeitigen Sieg von Energie Cottbus gegen den TSV 1860 München.
Auf und Ab des KSC
- 1952–1963: Oberliga Süd (1. Liga)
- 1963–1968: Bundesliga
- 1968–1974: Regionalliga Süd (2. Liga)
- 1974-1975: 2. Bundesliga Süd
- 1975-1977: Bundesliga
- 1977-1980: 2. Bundesliga Süd
- 1980-1983: Bundesliga
- 1983-1984: 2. Bundesliga
- 1984-1985: Bundesliga
- 1985-1987: 2. Bundesliga
- 1987-1998: Bundesliga
- 1998-2000: 2. Bundesliga
- 2000-2001: Regionalliga Süd (3. Liga)
- 2001-2007: 2. Bundesliga
- Ab 2007: Bundesliga
Ehemalige Spieler (Auswahl)
- Herbert Dannenmaier (1947 bis 1957)
- Sean Dundee (1995–1998 und 2004–2006)
- Willi Dürrschnabel
- Marco Engelhardt
- Rudi Fischer (1952 bis 1960)
- Clemens Fritz (2001–2003)
- Thomas Häßler (1994-1998)
- Oliver Kahn (1987 bis 1994)
- Josef Marx (1961 bis 1969)
- Ioannis Masmanidis
- Gunther Metz
- Jens Nowotny (1991 bis 1996)
- Karl-Heinz Rühl
- Ivan Saenko
- Winfried Schäfer
- Edgar Schmitt
- Rainer Schütterle (1985-1987, 1989-1994 und 1999-2000)
- Mehmet Scholl
- Michael Tarnat
KSC-Frauenfußballabteilung
Die KSC-Frauenfußballabteilung besteht seit 2001. Vorher bestand der Verein als eigenständiger Frauenfußballverein DFC Eggenstein.
In der Saison 2006/2007 besteht die Frauenfußballabteilung aus 7 gemeldeten Mannschaften, welche in folgenden Ligen aktiv sind:
- 1. Frauenmannschaft: 2. Bundesliga
- 2. Frauenmannschaft: Verbandsliga Baden
- B1 Juniorinnen: Oberliga Baden-Württemberg
- B2 Juniorinnen: Verbandsliga
- C1 Juniorinnen: Verbandsliga
- D1 Juniorinnen: Verbandsliga
- D2 Juniorinnen: Verbandsliga
Fans/Fanszene/Fankultur/Trivia
Fanshop
Der Fanshop befindet sich auf dem Gelände des Wildparkstadions. Geöffnet ist er vor Heimspielen und
- Dienstag bis Freitag 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr.
Er wird betrieben von der KSC Marketing GmbH. Bis 2002 gab es einen KSC-Fanshop in der Kaiserpassage.
Hymnen
Die inoffizielle Vereinshymne „Für Immer KSC“, die auch heute noch gespielt wird, wurde von Sabine Wittwer gesungen, der Frau des ehemaligen KSC-Spielers Michael Wittwer. Zur Zeit wird „KSC ole ole“, ebenfalls von ihr als „inoffizielle Vereinshymne“ gesungen.
Im April 2007 hat die Band Knutschfleck ein neues Album, auf dem auch einige neue KSC-Fan-Lieder zu finden sind, veröffentlicht.
Im Juli 2007 hat Peter Punk zusammen mit dem Dangerfreak Soundsystem das Lied "Auf ihr Helden!!!" auf www.myspace.com/dangerfreak veröffentlicht.
Maskottchen
Seit 2006 gibt es ein neues Maskottchen: ein Wildschwein, das den Namen „Willi Wildpark“ bekommen hat. Damit ersetzt es den Fuchs „Swinny“, der schon länger nicht mehr eingesetzt wurde. In Anlehnung an das Gründungsjahr des KSC 1894 trägt es die Rückennummer 94.
Fanfreundschaften
Einige Fangruppen des KSC pflegen im Inland Freundschaften mit Hertha BSC (Berlin). Im Ausland bestehen Freundschaften mit Racing Strasbourg und Pisa Calcio. Rivalitäten gibt es mit dem VfB Stuttgart, Kaiserslautern und Waldhof Mannheim.
Stadionsprecher
Stadionsprecher ist seit 2000 Martin Wacker, davor waren es Herr Saal und Herr Faaß.
Bildergalerie
Gemeinsames Singen des Badnerlieds |
Adresse
- Karlsruher SC
- Adenauerring 17
- 76131 Karlsruhe
- Telefon: (07 21) 9 64 34 50
Siehe auch
- Auf, Ihr Helden!
- Fanprojekt
- KSC Marketing GmbH (und ehemaliger KSC-Fanshop in der Kaiserpassage)
- Supporters Karlsruhe
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Karlsruher SC“
- Webpräsenz der KSC-Fanbetreuung
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Karlsruher SC“
- Die Kategorie „Karlsruher SC“ im regionalen Zweig des Open Directory Project
- Die KSC-Allstars
- Liedtext „Für immer KSC“
del.icio.us
Mr.Wong
