Nationalsozialismus

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Flagge der NSDAP von 1920 bis 1945

Die Zeit des Nationalsozialismus in der Region Karlsruhe.

Karlsruhe

Nach der Machtergreifung durch Adolf Hitler 1933 wurde auch in Karlsruhe der Oberbürgermeister ausgetauscht, die NSDAP-Politiker Friedrich Jäger und ab 1938 Oskar Hüssy übernahmen dieses Amt.

Nach dem 2. Weltkrieg folgte die Besatzung, die auch die Umbenennung vieler Straßennamen rückgängig machte.

Konzentrationslager

Literatur

Karlsruhe in den Krisenjahren der Weimarer Republik und der Aufstieg der NSDAP 1928 – 1930
Klaus Eisele (Universität Karlsruhe, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Institut für Geschichte). Dissertation vom Oktober 2002[1]

siehe dazu auch


nach 1945

Gedenken an die Opfer

Gedenkstein für polnische Zwangsarbeiter, auf dem Grötzinger Friedhof

Literatur

  • Die Wiedergutmachung für die Opfer des Nationalsozialismus in Baden (1945-1967)
Von der moralischen Verpflichtung zur rechtlichen Pflichtübung
Silvija Franjic (Universität Karlsruhe, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Institut für Geschichte). Dissertation vom 6. Juli 2005[2]
Schriftenreihe (7 Bände, erschienen von 1995 bis 2003)

Straßennamen

Viele Straßen wurden während des Nationalsozialismus nach NS-Funktionären umbenannt. Diese Benennungen wurden 1945 wieder zurückgenommen.

In Einzelfällen verwundern erneute Umbenennungen bereits während des Nationalsozialismus. So wurden die Horst-Wessel-Straße in Hagsfeld (heute Geroldstraße) und die Horst-Wessel-Straße in Durlach (heute Kastellstraße) bereits 1938 wieder umbenannt. Das hing damit zusammen, dass zu diesem Zeitpunkt Hagsfeld und Durlach nach Karlsruhe eingemeindet wurden und es zu Verwechslungen gekommen wäre.

Neonazismus

Weblinks

Fußnoten

  1. Auch als PDF-Download
  2. Auch als PDF-Download