Adolf Hitler

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu: Navigation, Suche

Adolf Hitler war von 1933 bis zu seinem Tod 1945 Reichskanzler und selbsternannter „Führer“ des Deutschen Reiches und wurde am 10. Mai 1933 zum Ehrenbürger der Stadt Karlsruhe ernannt.

Er errichtete in Deutschland die nationalsozialistische Diktatur des „Dritten Reiches“, ließ alle Oppositionsparteien verbieten und politische Gegner verfolgen. Er entfesselte den Zweiten Weltkrieg und betrieb die systematische Entrechtung und Ermordung von ungefähr 6 Millionen europäischen Juden sowie anderer ethnischer, religiöser und politischer Gruppen im Holocaust.

Hitler und Karlsruhe

  • 3. März 1928: Adolf Hitler hält vor etwa 3.000 Zuhörern, die zum Teil mit Lastwagen aus ganz Baden und der Pfalz gebracht worden sind, eine zweistündige Rede über „Tageskampf und Weltanschauung“ in der Festhalle.
  • 30. Januar 1933: Die NSDAP Karlsruhe feiert Hitlers Ernennung zum Reichskanzler mit einem Fackelzug durch die Stadt.
  • 20. April 1933: Hitlers Geburtstag wird mit großem Aufwand gefeiert. Auf dem Schlossplatz wird eine „Hitler-Linde“ gepflanzt.
  • 11. November 1933: Bei der „Reichstagswahl und Volksabstimmung für Frieden, Freiheit und Ehre“ stimmen rund 90 Prozent der Karlsruher mit „Ja“ und für Adolf Hitler.
  • 19. August 1934: Nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul v. Hindenburg wird die Volksabstimmung über die Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hitlers auch in Karlsruhe „zu einem überwältigenden Bekenntnis zum Führer“.
  • 29. März 1936: 98,7 Prozent der Wähler stimmen in Karlsruhe bei den Wahlen für Adolf Hitler.

siehe auch

Weblinks