Menschen im Krieg

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Menschen im Krieg: 1914–1918 am Oberrhein, französischer Titel Vivre en temps de guerre – des deux côtés du Rhin 1914–1918 (zu deutsch Leben in Zeiten des Kriegs an den beiden Ufern des Rheins 1914–1918), ist eine zweisprachige (Deutsch und Französisch) Ausstellung zum Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) und eine von zahlreichen Veranstaltungen zum Thema 100 Jahre Kriegsbeginn 1914 im Jahr 2014. In Karlsruhe ist sie Teil der 22. Europäischen Kulturtage, der Eintritt frei.

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Themen

Die Ausstellung gliedert sich in acht Kapitel:

  1. Eine militarisierte Gesellschaft
  2. Kriegsausbruch und Vogesenfront
  3. Soldaten
  4. Zivilisten
  5. Frauen und Kinder
  6. Verwundung und Gefangenschaft
  7. Der totale Krieg
  8. Kriegsende

Stationen

Die zweisprachige Wanderausstellung ist vom 29. März bis 10. August 2014 in Karlsruhe im Generallandesarchiv zu sehen sowie in dieser Zeit zudem in

  • Colmar: vom 24. März bis 6. Mai 2014 im Conseil Général du Haut-Rhin, 100 avenue d’Alsace, 68000 Colmar, E-Mail: archives(at)cg68.fr
  • Freiburg: vom 24. bis 30. Juni 2014 im Centre Culturel Français Freiburg, Münsterstraße 11, 79098 Freiburg, Telefon: (0761) 20 73 90, E-Mail: info(at)CCF-FR.de
  • Ensisheim: vom 3. bis 28. Juli 2014 im Musée de la Régence, 6 Place de l’Église, 68190 Ensisheim, E-Mail: musee(at)ville-ensisheim.fr

Anschließend wird die Ausstellung an weiteren Orten in Baden und dem Elsass gezeigt:

  • Mulhouse: vom 5. bis 28. September 2014 im Musée historique [Historischen Museum], Hôtel de ville [Rathaus], Place de la Réunion, 68100 Mulhouse, E-Mail: info(at)Musees-Mulhouse.fr
  • Offenburg: vom 3. November 2014 bis 18. Januar 2015 im Stadtmuseum Offenburg, Ritterstraße 10, 77652 Offenburg, Telefon: (0781) 82 25 77, Telefon: (0781) 82 75 21, E-Mail: Museum(at)Offenburg.de
  • Ettlingen: vom 15. September bis 30. Oktober 2016 in der Städtischen Galerie (1. OG) im Museum Ettlingen

Karlsruhe

Die Ausstellung wurde am Freitag, 28. März 2014, in Karlsruhe im Landesmedienzentrum durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), eröffnet. Aus Berlin war Maurice Gourdault-Montagne (* 1953)[1], Botschafter Frankreichs in Deutschland und Offizier der Ehrenlegion, gekommen und sprach ein Grußwort.

Unter den Gästen waren Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Mentrup, der Karlsruher Stadtarchivar Dr. Ernst Otto Bräunche, der ehemalige GLA-Direktor Prof. Dr. Hansmartin Schwarzmaier mit Frau, Wolfgang Lorch (SPD), Leonhard Müller (CDU), Prof. Robert Mürb (CDU), Generalbundesanwalt Harald Range (FDP), die Landtags-Abgeordneten Katrin Schütz MdL (CDU) und Johannes Stober MdL (SPD) sowie etliche weitere Politiker, beispielsweise Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (CDU).

Die Eröffnung wurde musikalisch umrahmt von der Hochschule für Musik Karlsruhe; es spielten Kilian Böttger (Schlagzeug), Markus Eger (Bassposaune[2]), Clément Formatche (Trompete[3]), Ji-Hae Lee (Piccoloflöte[4]), Yannick Trares (Klarinette[5]), Jean-Daniel Vera (Altposaune[6]), Daniel Weißer (Tenorposaune[7]) und Sebastian Wielandt (Schlagzeug). Die aufgeführte Auswahl aus „10 Märsche um den Sieg zu verfehlen“ des argentinisch-deutschen Komponisten Maurizio Kagel († 2008)[8] wurde von Professor Werner Schrietter einstudiert.

In einführenden Worten zur Ausstellung wurde auch auf den Ort der Eröffnung – die Grenadierkaserne – eingegangen, da von dort aus damals das 1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 in den Krieg ausrückte.

Begleitprogramm

in Karlsruhe jeweils um 18 Uhr soweit nicht anders angegeben im Generallandesarchiv, Nördliche Hildapromenade 3

  • Der Erste Weltkrieg: Europäische Krise und globaler Konflikt
    Vortrag von Prof. Dr. Jörn Leonhard, Universität Freiburg, am Dienstag, 8. April 2014
  • Der Erste Weltkrieg am Oberrhein: zum Stand der deutschsprachigen Forschung
    Vortrag von Dr. Christof Strauß, Staatsarchiv Freiburg, am Donnerstag, 5. Juni 2014
  • Juli 1914. Eine Bilanz
    Vortrag von Prof. Dr. Gerd Krumeich, Universität Düsseldorf, am Dienstag, 8. Juli 2014 im Landesmedienzentrum
  • Für eine europäische Erinnerungskultur zum Ersten Weltkrieg
    Vortrag von Prof. Dr. Etienne François, Freie Universität Berlin, am Dienstag, 22. Juli 2014 im Landesmedienzentrum

Vier der fünf Termine sind auch auf Karlsruhe.de, der offiziellen Webpräsenz der Stadt Karlsruhe, im Kalender gelistet.[10]

Weitere Informationen zu den Referenten siehe unten.

Katalog

Der Katalog zum Preis von 26,00 Euro ist in Stuttgart im Kohlhammer Verlag erschienen und in Karlsruhe im Generallandesarchiv sowie im Buchhandel zu erwerben.

deutsche Ausgabe

Menschen im Krieg
1914–1918 am Oberrhein
ISBN 978-3-17-025873-0

französische Ausgabe

Vivre en temps de guerre
des deux côtés du Rhin 1914–1918
ISBN 2-86068-065-9

Presse

(Auswahl)

  • Ekart Kinkel: Ohne Stahlhelm / Grenzüberschreitende Ausstellung zum Ersten Weltkrieg, in: Badische Neueste Nachrichten (BNN) Nr. 67 vom Mittwoch, 20. März 2013, Seite 13
  • Annette Borchardt-Wenzel: Verlierer waren alle / „Menschen im Krieg“: ein deutsch-französisches Projekt, in: DER SONNTAG, 16. Jahrgang, vom Sonntag, 24. März 2013, Seite 4
  • „Menschen im Mittelpunkt“ / Ministerpräsident eröffnet Ausstellung zum Ersten Weltkrieg, in: Badische Neueste Nachrichten (BNN) Nr. 74 vom Samstag, 29. März 2014, Seite 1
  • Annette Borchardt-Wenzel: Gezielt gegen nationale Denkmuster / Das Landesarchiv zeigt Gesichter des Krieges, in: BNN Nr. 74 vom Samstag, 29. März 2014, Seite 5
  • „Das hat das Klima für lange Zeit vergiftet“ / Die französische Historikerin Laetitia Brasseur-Wild über die Folgen des Ersten Weltkriegs für das Elsass (Interview), in: BNN Nr. 74 vom Samstag, 29. März 2014, Seite 5
  • Zweisprachige Gemeinschaftsausstellung in Karlsruhe und Colmar / Menschen im Krieg, in: DER KURIER vom 28. März 2014 Seite 8
  • Annette Borchardt-Wenzel: Von Brüdern und Gegnern / „Menschen im Krieg am Oberrhein“: eine deutsch-französische Ausstellung, in: DER SONNTAG, 17. Jahrgang, Nr. 13 vom Sonntag, 30. März 2014, Seite 4
  • Meldung Deutsch-französischer Blick auf den Ersten Weltkrieg im Oberrhein vom 25. März 2014 auf ka-news.de
  • Schicksale im Ersten Weltkrieg, in: DER SONNTAG, 17. Jahrgang, Nr. 14 vom Sonntag, 6. April 2014, Seite 5
  • Ausstellung "Menschen im Krieg" – was sagen die Macher? / BZ-Interview mit Laëtitia Brasseur-Wild und Rainer Brüning, die die deutsch-französische Wanderausstellung "Menschen im Krieg" erarbeitet haben. in: Badische Zeitung vom Mittwoch, 26. März 2014 (online). Das Gespräch brachte mit anderer Überschrift auch die Stuttgarter Zeitung (online)
  • Deutsch-französischer Blick auf den Ersten Weltkrieg im Oberrhein, in FOCUS (Meldung online)

Zudem wird im Rahmen der BNN-Serie „Baden im Ersten Weltkrieg“ immer wieder auf die Ausstellung hingewiesen und Themen der Ausstellung aufgegriffen.

Auszeichnungen

  • Europäischer Kultur-Projekt-Preis der Vereinigung „Pro Europa“

Weblinks

zu Themenfeldern und Partnern der Ausstellung:

zu den Referenten der ausstellungsbegleitenden Vortragsreihe in Karlsruhe:

Fußnoten

  1. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Maurice Gourdault-Montagne“
  2. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Bassposaune“
  3. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Trompete“
  4. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Piccoloflöte“
  5. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Klarinette“
  6. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Altposaune“
  7. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Tenorposaune“
  8. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Mauricio Kagel“
  9. Kuratoren führen durch Ausstellung,in: Badische Neueste Nachrichten Nr. 96 vom Samstag, 26. April 2014, Seite 5 unten links
  10. Karlsruhe.de:


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