Adolf Kußmaul

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diesem Artikel fehlen Bilder. Wenn Sie Zugang zu passenden Bildern haben, deren Lizenzbedingungen es erlauben, sie im Stadtwiki zu verwenden, dann laden Sie sie doch bitte hoch.

Carl Philipp Adolf Konrad Kußmaul ( * 22. Februar 1822 in Graben i. Baden; † 28. Mai 1902 in Heidelberg) war ein berühmter Arzt, Forscher und Hochschullehrer.

Lebenslauf

  • 22. Februar 1822 wurde Adolf Kußmaul in der Karlsruher Straße 68 in Graben (heute Ortsteil von Graben-Neudorf) geboren.
  • 1845 Abschluss seines medizinischen Staatsexamen
  • Adolf Kußmaul erhält die Goldene Karl-Friedrich-Medaille für seine Untersuchung der Farbenerscheinungen im Grunde des menschlichen Auges.
  • 1848–1849 dient er dem Militär als Militärarzt bei den Feldzügen durch Baden und Schleswig-Holstein, zunächst beim 1. Infanterie-Regiment. 1849 ist er zusammen mit drei weiteren Feldärzten im 1. Bataillon des Regiments v. Freydorf Nr. 4 (dem späteren Leibgrenadierregiment) in Schleswig-Holstein. Im Dezember 1849 scheidet er auf eigenen Antrag aus dem Militärdienst aus.
  • 1850–1853 praktiziert Adolf Kußmaul als Landarzt.
  • 1855 erhält er in Würzburg die Doktorwürde und die Lehrbefähigung für pathologische Anatomie in Heidelberg.
  • 1866 beschreibt er das Krankheitsbild der „Periarteriitis nodosa” (auch Kaußmaul-Maier-Krankheit genannt), eine Autoimmunerkrankung, die zur Entzündung der Blutgefäße führt.
  • 1867 entwickelte Adolf Kußmaul eine Methode zum Magen-Auspumpen.
  • 1874 Entdeckung der Kußmaul'schen Atmung (Kußmaul Atmung): tiefe Atmung, die bei Komapatienten mit der Zuckerkrankheit auftritt, die einen Zuckerschock erlitten haben.
  • 1888 Kaußmaul tritt von seinem Lehramt zurück.
  • Er stirbt am 28. Mai 1902 in Heidelberg.

Ärztlicher Leitspruch

Anlässlich zu seinem 80. Geburtstag formuliert Adolf Kußmaul seinen ärztlichen Leitspruch: „Klar denken, warm fühlen, ruhig handeln.“

Ehrungen

Nach ihm sind benannt:

sowie der Adolf-Kußmaul-Preis.

Weblinks