Rudolf Schlichter

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Rudolf Schlichter (* 6. Dezember 1890 in Calw; † 3. Mai 1955 in München) war Maler, Zeichner und Schriftsteller. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit.

Leben

Nach einer Lehre als Porzellanmaler in Pforzheim besucht er von 1906 bis 1909 Kunstgewerbeschule in Stuttgart; ab 1911 studiert er an der Kunstakademie in Karlsruhe. Schlichters Lehrer waren unter anderem Wilhelm Trübner und Hans Thoma. Freundschaft mit dem Maler Wladimir von Zabotin. 1919 Gründung der legendären Künstlergruppe Rih.

Übersiedlung nach Berlin, wo sein Bruder ein bekanntes Restaurant führt. 1938 Ausschluss aus der „Reichskammer der Bildenden Künste“. 1942 wird er ausgebombt und verliert einen Teil seiner Werke.

Nach dem Krieg nimmt er an der „Ersten Deutschen Kunstausstellung“ in Dresden teil und gründet in München die „Neue Gruppe“. Er wendet sich jetzt dem Surrealismus zu.

Schlichter stirbt 1955 an Urämie und wird auf dem Münchener Waldfriedhof beerdigt.

Werke

Seine beiden Werke Tönerne Füsse und Das widerspenstige Fleisch sind eine zweibändige Autobiografie, in denen er auch über sein Leben im Dörfle schrieb.

Literatur

Weblinks