Hans Thoma

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Selbstportrait Hans Thoma
Selbstportrait Hans Thoma

Hans Thoma (* 2. Oktober 1839 in Bernau im Schwarzwald; † 7. November 1924 in Karlsruhe) war ein deutscher Maler und Graphiker.

Thoma begann zunächst eine Lehre als Lithograph und Anstreicher in Basel, dann als Uhrenschildmaler in Furtwangen, brach jedoch beide Ausbildungen ab. Nach einer Zeit autodidaktischer Mal- und Zeichenstudien wurde er 1859 von der „Großherzoglichen Kunstschule“ in Karlsruhe aufgenommen, wo er unter anderem Schüler von Johann Wilhelm Schirmer war. Sein Studium beendete Thoma 1866 und ging nach einem Aufenthalt in Basel und Düsseldorf 1868 nach Paris. Von 1870 bis 1876 wirkte er in München, der damaligen Kunsthauptstadt Deutschlands. 1877 heiratete er die Blumen- und Stilllebenmalerin Cella Berteneder. Ab 1878 lebte Thoma in Frankfurt am Main. 1899 übersiedelte Thoma nach Karlsruhe, weil er Direktor der Kunsthalle und Professor an der Karlsruher Kunstakademie wurde.

Die wichtigsten Thoma-Sammlungen besitzen das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt und die Staatliche Kunsthalle in Karlsruhe.

Ehrungen

Weblinks

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