Karlsruher Verkehrsverbund
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Die Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) organisiert den ÖPNV in Karlsruhe und Umgebung.
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Allgemein
Der Karlsruher Verkehrsverbund stellt im Verbundgebiet die Regieebene aller Verkehrsunternehmen dar. Der KVV verfügt weder über Busse noch Schienenfahrzeuge.
Die Aufgaben des Verkehrsverbundes sind u.a.:
- Koordination aller Verkehrsunternehmen (VU) im Verbundgebiet
- Erarbeiten von Fahrplänen und die Abstimmung der Fahrpläne an Umsteigepunkten
- Herausgabe von Fahrplänen
- Schaffung einer einheitlichen Tarifstruktur
- Einnahmeaufteilung
- Grundsatzplanung und Liniennetzplanung
- Marketing, Vertrieb, Kundenbetreuung
Die Gesellschaft ist jedoch nur eine Verwaltungsgesellschaft, die Transportleistungen ein- und verkauft. Die Gesellschafter des KVV sind die Stadt Karlsruhe, der Landkreis Karlsruhe, der Landkreis Rastatt, die Stadt Baden-Baden, der Landkreis Germersheim, die Stadt Landau und der Landkreis Südliche Weinstraße.
Der KVV wurde 1994 gegründet und feierte somit im Jahr 2009 sein 15-jähriges Bestehen.
Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbundes ist seit dem 2. August 2006 Dr. Walter Casazza. Zuvor hatte Dr.-Ing. E. h. Dieter Ludwig von der Gründung des KVV an die Geschäftsführung ausgeübt.
Alkoholverbot
Seit 9. April 2008 besteht ein Alkoholverbot in den Bussen und Bahnen. Eindeutige Piktogramme im Innenbereich kennzeichnen dies. Auf die bestehenden Verbote wie beispielsweise der „Verzehr von stark riechenden und verschmutzenden Speisen“ aber auch Hinweise auf Behindertensitzplätze wird genauso wie die Bitte um „Vermeidung von Lärmbelästigung“ mit Piktogrammen hingewiesen. [1]
General-Abo
Im Sommer 2008 gab es im KVV eine nicht-übertragbare Netzkarte mit dem Namen SommerCard für 90 €, die es ermöglichte, von 1. Juli 2008 bis 30. September 2008 das ganze Netz zu nutzen. Hiervon wurden etwa 18.000 Karten verkauft, davon etwa die Hälfte an Neukunden. 300 der 11.000 Besitzer von übertragbaren Jahreskarten wechselten ebenfalls zur SommerCard.
Die SommerCard war ein Test, ob ein General-Abo nach Schweizer Vorbild in der Region angenommen wird. Nachdem Erfolg gibt es seit dem 1. November 2008 eine KombiCard.
Zudem gibt es folgende Jahreskarten: Studikarte (für Studenten), ScoolCard (für Schüler und Auszubildende) und die Karte ab 60 sowie übertragbare und nichtübertragbare Umweltjahreskarten.
Beteiligte Verkehrsunternehmen
Die Unternehmen, die im Auftrag des KVV fahren sind:
- DB Regio AG
- Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK)
- Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG)
- Baden-Baden-Linie (BBL)
- Busverkehr Rhein-Neckar (BRN) [1]
- Faller Reisen GmbH, Bühl [2]
- Hassis-Reisen, Östringen
- Heberle Busreisen, Gernsbach [3]
- Hirsch-Reisen GmbH
- RVS Regionalbusverkehr Südwest GmbH (Südwestbus)
- Stadtbusverkehr Bruchsal GmbH
- Striebig GmbH, Rastatt
- Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG) [4]
- Thome Omnibusreisen, Philippsburg
- Verkehrsbetriebe Rastatt (VERA) [5]
- Walz Omnibusreisen GmbH, Kuppenheim [6]
- PalatinaBus GmbH, Edenkopen [7]
- Friedrich Wöhrle GmbH, Oberderdingen und Bretten [8]
- Zeller Bus, Taxi und Krankentransporte GmbH, Bühl
Mobilitäts-Bonussystem Karlsruher
Der Karlsruher Verkehrsverbund beteiligt sich am Mobilitäts-Bonussytem Karlsruher der City Initiative Karlsruhe. In den Kundenzentren des KVV kann mit der Bonus-Münze Karlsruher bezahlt werden.
Geführte Stadtbahnwanderungen
In Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein bietet der KVV kostenlose Stadtbahnwanderungen an.
Auszeichnungen
- 7. Dezember 2006
- ein Ort im Wettbewerb Land der Ideen
Adresse
- Karlsruher Verkehrsverbund GmbH
- Tullastraße 71
- 76131 Karlsruhe
- Telefon: (07 21) 61 07 - 58 85
Kundenzentren
Der KVV hat an folgenden Stellen Kundenzentren eingerichtet:
- Karlsruhe: Weinbrennerhaus am Marktplatz, Hauptbahnhof, Tullastraße
- Baden-Baden: Bürgerbüro
- Bruchsal: Stadtbusbüro
- Ettlingen: Bahnhof
- Rastatt: Bürgeramt
Siehe auch
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Karlsruher Verkehrsverbund“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Karlsruher Verkehrsverbund“