Haus Baden

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Das Haus Baden blickt auf eine lange Geschichte zurück.

Inhaltsverzeichnis

Das Haus Baden bis 1918

Das Haus Baden stellte die Staatsoberhäupter der Markgrafschaft Baden, des Kurfürstentums Baden und die Großherzöge von Baden.

Siehe auch: Zähringer

Handschriftensammlung

Die Markgrafen und Großherzöge von Baden haben vor 1918 eine wertvolle Handschriftensammlung zusammengetragen.

Das Haus Baden nach 1918

Mittlerweile ist das Haus Baden unternehmerisch unter anderem im Weinbau und der Bildung tätig und der Chef des Hauses Baden führt nach der Abdankung des Großherzogs Friedrich II. seit 1929 Markgraf als Teil des bürgerlichen Nachnamens.

Chef des Hauses Baden ist seit 1963 Maximilian Markgraf von Baden. Die Führung der wirtschaftlichen Tätigkeit hat er bereits seit einigen Jahren in die Hände seines ältesten Sohnes Bernhard Prinz von Baden gelegt.

Verwandtschaftliche Beziehungen bestehen zum deutschen Kaiser- und Preußischen Königshaus sowie zum schwedischen Königshaus.

Der Begriff „großherzoglich-badisch“ ist rechtlich geschützt; zur Verwendung bedarf des der Genehmigung des Hauses Baden.

Schloss Salem

Das Kurfürstentum Baden hat 1804 die Reichsabtei Salem zugeschlagen bekommen, es ist heute Sitz des Hauses Baden und der „Schule Schloss Salem“.

Neues Schloss Baden-Baden

Bis 2003 war das Neue Schloss in Baden-Baden im Besitz des Hauses Baden. Nachdem es jahrelang zum Verkauf stand, weil das Haus Baden für Sanierung und Unterhalt nicht mehr aufkommen kann, wurde es 2003 an eine kuwaitische Firmengruppe veräußert, die vorhat, das Schloss in ein Luxushotel umzuwandeln.

Literatur

  • Fernsehdokumentation (D, 2006) über das Haus Baden:
    Sonntag, 24. Dezember 2006 , 21:45 bis 22:30 Uhr, SWR: „Herz und Krone“: „Bilder aus der königlichen Familie Baden“ *
    *(Anmerkung: „königlich“ ist zwar falsch, aber die Sendung hieß so.)

Weblinks

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