Zähringer

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Die Stammburg auf dem Orden vom Zähringer Löwen
Die Stammburg auf dem Orden vom Zähringer Löwen

Die Zähringer sind ein ursprünglich mit den Staufern verwandtes schwäbisches Fürstengeschlecht. Sie nannten sich seit Ende des 11. Jahrhunderts nach ihrer Burg Zähringen bei Freiburg im Breisgau. Auf das Geschlecht der Zähringer geht die Linie der Markgrafen von Baden zurück. Erstmals Markgraf von Baden nannte sich der Zähringer Hermann II., Sohn von Hermann I. von Zähringen im Jahre 1112, nachdem er ab 1070 mit dem Bau der Burg Hohenbaden begonnen hatte.

Inhaltsverzeichnis

Sage zum Ursprung der Zähringer

„Die Sage ist, dass die Herzoge von Zähringen vor Zeiten Köhler sind gewesen, und haben ihre Wohnung gehabt in dem Gebirg und den Wäldern hinter Zähring dem Schloß, da es dann jetzund stehet, und haben allda Kohlen gebrennt. Nun hat es sich begeben, dass der Köhler an einem Ort im Gebirg Kohlen brannte, Grund und Erde nahm, und damit den Kohlhaufen, um ihn auszubrennen, bedeckte. Als er nun die Kohlen hinweg tat, fand er am Boden eine schwere, geschmelzte Materie; und da er sie besichtigte, da ist es gut Silber gewesen...“ (weiterlesen bei Projekt Gutenberg)

Literatur

  • Hansmartin Schwarzmaier: Das badische Fürstenhaus und die Zähringer: adeliges Selbstbewußtsein und historische Forschung am badischen Hof im 18. und 19. Jahrhundert, in: Arbeitsgemeinschaft für Geschichtliche Landeskunde am Oberrhein: Protokoll über die Arbeitssitzung, 1984, 239., Seite [1] – 15
  • derselbe: Die Markgrafen und Großherzöge von Baden als Zähringer, in: Die Zähringer, 1. Auflage Sigmaringen 1986, S. [193] – 210
  • derselbe: Staufer, Welfen und Zähringer im Lichte neuzeitlicher Geschichtsschreibung, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO) N.F. 95 134. 1986, Seiten 76 – 87

Siehe auch

Weblinks

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