Emil Frommel
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Emil Wilhelm Frommel (* 5. Januar 1828 in Karlsruhe; † 9. November 1896 in Plön), Dr. theol., war preußischer Hofprediger.
Der Theologe und Schriftsteller war der Sohn des Malers, Kupferstechers und Direktors der Großherzoglichen Gemäldegalerie, Professor Carl Ludwig Frommel (1789-1863).
Sein jüngerer Bruder Max (1830-1890) war Pfarrer der Altlutheranischen Gemeinde in Ispringen.
Frommel war ein Jugendfreund des Dichters Joseph Victor von Scheffel.
Im Museum für Literatur am Oberrhein im Prinz-Max-Palais ist Anton v. Werners Porträt (Ölgemälde, 110x80cm) von 1883 aus dem Besitz Scheffels ausgestellt, das Frommel dekoriert mit dem Eisernen Kreuz am Weißen Band zeigt. Es gehört heute der Literarischen Gesellschaft (Scheffelbund).
Auch mit v. Werner war Frommel, der dessen Frau und Kinder taufte, befreundet.
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Leben
- Besuch des Gymnasiums in Straßburg
- Theologiestudium in Halle, Heidelberg und Erlangen
- Vikar in Altlußheim sowie bei Aloys Henhöfer in Spöck
- Hochzeit in Karlsruhe mit Amalie Bähr, Tochter des Oberkirchenrats Karl Christian Wilhelm Felix Bähr
- Pfarrverweser in Altlußheim bei Speyer
- 1854 Hof- und Stadtvikar in Karlsruhe
- 1864 Pfarrer in Barmen
- 1869 Berufung als Garnisonprediger nach Berlin (Amtsantritt 25.2. 1870)
- 1870 im September während des Deutsch-Französischen Krieg als Felddivisionspfarrer bei der Garde-Landwehr-Division vor Straßburg.
- 1872 Hofprediger
- 1894 Frommel begleitet im März den Kaiser auf einer Italienreise
- 1895 Operation wegen eines Nierenleidens. Frommel bittet den Kaiser um Entlassung als Militärpfarrer.
Literatur
- Otto H. Frommel: "Frommel, Emil Wilhelm", in: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 49, Seiten 184–202
- Maximilian Richter: "Ein Kranz auf Emil Frommels Grab", Berlin (E. S. Mittler & Sohn) 1897
- Walter Richter-Reichhelm: "Emil Frommel", in: "Unter den Adlerflügeln", Berlin 1936
Ehrungen
- Emil-Frommel-Straße in Karlsruhe
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Mr.Wong
