August von Werder

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Karl August Graf von Werder (* 12. September 1808 auf dem Vorwerk Schloßberg bei Norkitten (Ostpreußen); † 12. September 1888 auf Gut Grüssow, Pommern) war ein preußischer General.

August von Werder

Von Werder war Ritter des Johanniterordens.

Lebenslauf in Baden

Graf von Werder führte die badischen Truppen im deutsch-französischen Krieg 1870/71.

Er war von 1871 bis 1879 Kommandierender General des XIV. Armeekorps mit dem Dienstsitz in Karlsruhe.

Ehrungen

v. Werder (rechts)
„Werder-Stein“: Gedenkstein in der Tiefentalstraße

Er wurde am 21. Februar 1871 Ehrenbürger der Stadt Karlsruhe.

Nach ihm sind die Werderstraße und der Werderplatz benannt. Auch im Umland gibt es Werderstraßen.

Das Bronzerelief, das am Sockel des Karlsruher Kaiserdenkmals auf dem Kaiserplatz angebracht ist, zeigt General v. Werder zu Pferde, während des deutsch-französischen Krieges 1870/'71.


Kaiser Wilhelm I. verlieh ihm das Großkreuz des Eisernen Kreuzes und erhob v. Werder 1879 in den Grafenstand.

Graf v. Werder war Chef des 4. Rheinischen Infanterieregimentes Nr. 30, dem Kaiser Wilhelm II. am 27. Januar 1889 den Namen „Graf Werder“ verlieh, das fortan Infanterieregiment Graf Werder (4. Rheinisches) Nr. 30 hieß.

Literatur

  • Emil von Conrady: „Das Leben des Grafen August von Werder, königlich preussischen Generals der Infanterie“, Berlin (Mittler & Sohn) 1889
  • Bruno Garlepp: „Der Sieger an der Lisaine: Lebensgeschichtliche Erzählung über General Graf August von Werder“, Breslau 1892
  • Hermann Kunz: „Die Entscheidungskämpfe des Generals v. Werder im Januar 1871“, Berlin 1895

Weblinks