Jakob Hemberger

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Jakob Hemberger ca. 1850 (Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS III 627)

Jakob Friedrich Alois Hemberger (* 7. Februar 1826 in Karlsruhe; † 15. Juni 1906 ebendort) war ein badischer Architekt der als Hof-Baudirektor unter Großherzog Friedrich I. von Baden wirkte. Zu Hembergers bedeutendsten Bauten gehört die Großherzogliche Grabkapelle im Fasanengarten.

Der Architekt Hermann Hemberger (1862–1945) war sein Sohn.

Leben und Wirken

Hauptwerk der Hembergers: die Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe (erbaut 1889 bis 1896 nach Vorentwurf von Franz Baer)

Jakob Hemberger studierte in seiner Geburtstadt Karlsruhe am Polytechnikum, wo die Professoren Heinrich Hübsch und Friedrich Eisenlohr zu seinen Lehrern zählten.

1860 heiratete er Fanny Ries; der 1862 in Waldshut geborene gemeinsame Sohn Hermann war das einzige Kind des Paares.[1]

Unter Hembergers Leitung erfolgte unter anderem der Umbau des Großherzoglichen Hoftheaters.[2]

Nach dem Tod Kaiser Wilhelms I. († 1888) besichtigte der Großherzog zusammen mit Hemberger die Pyramide auf dem Karlsruher Marktplatz. Die Legende, Hemberger habe dabei seinen Schirm vergessen,[3] gehört zur Stadtgeschichte.

In den 1890er Jahren wohnte Hemberger in der Karlsruher Innenstadt am Zirkel.[4]

Bauten

Ehrungen

Zum 195. Geburtstag Hembergers 2021 würdigten ihn die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung[6], die von lokalen Medien aufgegriffen wurde.[7][8] Zum 115. Todestag erschien dieser Stadtwiki-Artikel.

Literatur

Weblinks

Fußnoten