Adam Remmele
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Dr. med. h.c. Adam Remmele (* 26. Dezember 1877 in Altneudorf im Rhein-Neckar-Kreis; † 9. September 1951 in Freiburg) war Redakteur und sozialdemokratischer Politiker.
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Leben
Von 1919 bis 1931 war Remmele Abgeordneter des badischen Landtags: zuerst bis 1928 badischer Minister des Inneren, danach bis 1931 badischer Minister des Kultus und des Unterrichts. Zeitweilig war er badischer Justizminister, badischer Staatspräsident und Reichstagsabgeordneter.
Seine Frau verstarb bereits im September 1933 nach tiefer Depression. Remmele verarbeitete dies in Form von Gedichten. Seine Tochter ist Gertrud Remmele.
Nach seinem Tod wurde er beigesetzt in Karlsruhe.
Widerstand im Nationalsozialismus
Am 16. Mai 1933 gehörte Adam Remmele zu einer Gruppe von Sozialdemokraten, die wegen ihrer politischen Betätigung in das Konzentrationslager Kislau in der Nähe von Bruchsal gebracht wurden. Die Überführung wurde als öffentliches Schauspiel inszeniert. Die Verhafteten wurden wieder entlassen, als sie unterschrieben hatten, sich zukünftig nicht mehr politisch zu betätigen. Siehe auch Widerstand im Nationalsozialismus
Ehrungen
- Am 16. Mai 1948 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt Karlsruhe verliehen.
- Nach ihm wurde die Adam-Remmele-Schule benannt.
Literatur
Günter Wimmer: „Ein Leben für die soziale Demokratie“, erschienen 2009 im Verlag Regionalkultur, ISBN 978-3-89735-585-9, 530 Seiten
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Mr.Wong
