Lioba Grillenberger

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Infotafel am Grillenbergers Wohnhaus, Stadtgrabenstraße 12

Lioba Grillenberger (* 4. April 1913 in Mannheim; † 10. Februar 2005 in Bruchsal) war eine Kommunalpolitikerin und Schulleiterin im Bruchsal und im Landkreis Karlsruhe.

Wirken

Zusammen mit ihren Eltern kam Grillenberger 1943 nach Bruchsal, wo sie als Lehrerin am Schloßgymnasium arbeitete. Im Keller des Gymnasiums erlebte sie auch den Bombenangriff auf Bruchsal am 1. März 1945.

Ihre weiteren Beruflichen Stationen nach 1945 waren: St. Paulusheim, Freiherr-vom-Stein-Realgymnasium, Justus-Knecht-Gymnasium, eine Zeit als Austauschlehrerin in den USA, erneut das Schönborn-Gymnasium und 1975 schließlich das Leibniz-Gymnasium in Östringen, dessen Leiterin sie wurde. Zusätzlich war sie ab 1966 Leiterin der neugegründeten Abendrealschule Bruchsal, was sie bis 1997 blieb.

Ihre politische Karriere begann im katholischen Frauenbund Bruchsal, dem sie ab 1952 vorstand. 1962 bis 1984 war sie Mitglied im Bruchsaler Stadtrat. Ab 1965 saß sie im Kreistag des Landkreis Bruchsal und nach dessen Auflösung von 1972 bis 1980 im Kreistag Karlsruhe.

Grillenberger war 1960 zudem Gründungsmitglied der Bruchsaler Frauen-Union und übernahm später deren Vorsitz. Sie behielt ihn nach der Gemeindereform in der Frauen-Union Karlsruhe-Land bis 1975, ehe sie ihn aus beruflichen Gründen abgab.

Daneben war sie auch kirchlich engagiert. In der Stadtpfarrei war sie als Altenwerksvorsitzende, als Pfarrgemeinderätin, als Lektorin und Kommunionshelferin aktiv.

Engagiert war sie auch bei der Pflege der Städtepartnerschaften mit Cwmbran und Saint Ménehould.

Ehrungen