Historische Straßenbahn

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Ausstellung historischer Straßenbahnen auf dem Betriebshof der VBK in der Oststadt am Tag des offenen Denkmals

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe verfügen über eine Reihe betriebsbereiter Museumsfahrzeuge, die zu bestimmten Anlässen, wie zum Beispiel am Tag des offenen Denkmals vorgeführt werden. Auch bei der Historischen Ringlinie kommen historische Fahrzeuge zum Einsatz.

Triebwagen 14

Der Triebwagen 14 wurde 1899/1900 bei der Firma Herbrand und AEG gebaut. 1908 schloss man die Plattformen. Seit der Restauration 1976/1977 ist der Wagen Museumstriebwagen.

Triebwagen 95

Er wurde 1929 in der Waggonfabrik Rastatt hergestellt und verfügte über 24 Sitzplätze. Seine Länge beträgt 10,92 Meter, seine Breite 2,05 Meter. Er erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 45 km/h.

Die VBK setzten ihn zwischen 1930 und 1969 im Linienbetrieb ein. Bis zum Jahr 1987 diente er der AVG als Arbeitswagen. In den Jahren 1987 und 1988 wurde er vom TSNV aufgearbeitet und in den Zustand der 1950-er Jahre versetzt. Seither ist er ein Museumstriebwagen und kann für Veranstaltungen gemietet werden.

Der Triebwagen zog auch die Beiwagen 298 und 299.

Triebwagen 100

Auch dieser Triebwagen wurde in der Waggonfabrik Rastatt im Jahr 1930 gebaut und besaß die gleichen technischen Daten wie der ein Jahr zuvor gebaute Triebwagen 95. Zusätzlich besaß er kleine Spiegel im Innenraum, so dass der Sitz der Frisur oder der Kleidung überprüft werden konnte. Deshalb wird er auch als Spiegeltriebwagen bezeichnet. Er wurde auch auf der früher „renommierten Paradestrecke“ zwischen Karlsruhe und Durlach eingesetzt.

Wie Triebwagen 95 wurde auch dieser zwischen 1930 und 1969 im Liniendienst eingesetzt und war danach als Arbeitswagen bis 1987 im Einsatz. Nun ist er nach der umfangreichen Aufarbeitung durch den TSNV ein Museumswagen, fahrbereit und kann für Veranstaltungen gemietet werden.

Triebwagen 116

Beiwagen 298 – Spiegelwagen

Der Spiegelwagen hatte 2005 75jähriges Jubiläum. Der heutige Beiwagen 298 wurde 1930 bei der Waggonfabrik Rastatt als Triebwagen 101 gefertig. 1957 erhielt er einen Stahlaufbau. Zwischen 1971 und 1985 fungierte er noch als Arbeitstriebwagen. Ab 1987 wurde er durch den TSNV zum Beiwagen im Aussehen eines Spiegelwagens zurückgebaut. Seit 2000 ist er als Museumsbeiwagen im Betrieb.

Beiwagen 299

Linie 13, Museumsbeiwagen 299

Der Beiwagen 299 wurde 1930 in der Waggonfabrik Rastatt gebaut. 1955 erhielt er einen Stahlaufbau. Zwischen 1971 und 1985 wurde er als Arbeitsbeiwagen eingesetzt. Seit seiner Aufarbeitung, die zwischen 1985 und 1986 erfolgte, ist er ein Museumsbeiwagen.

Gelenktriebwagen 12 – Albtalbahn

Gelenktriebwagen 12 der AVG am Gottesauer Platz

Der Gelenktriebwagen 12 der AVG wurde 1959 bei der Waggonfabrik Rastatt als Sechsachser gebaut. In den 1960er Jahren wurden stärkere Motoren eingebaut und 1964 erfolgte der Umbau zum Achtachser. Ende der 1970er Jahre wurde der Wagen modernisiert und zum Beispiel mit Polstersitzen ausgestattet. Seit 2000 ist er Museumsfahrzeug und wurde 2001 durch Umlackierung wieder in den Zustand der 1970er Jahre versetzt.

Schienenschleifwagen 499

Schienenschleifwagen 499

Auf der Bahn: Umweltspatz „Karli“ sagt: „Spar’ Energie, Geld und Verdruß, fahr’ mit Straßenbahn und Bus“.

Siehe auch

Literatur

  • „Der Karlsruher Spiegelwagen“, Herausgeber TSNV, erschienen im September 2007 im Eigenverlag (ISBN 978-3-00-022344-0); 368 Seiten mit 768 Fotos, 39,90 Euro.
  • „100 Jahre Straßenbahn Karlsruhe 1877–1977“, Herausgeber „Stadtwerke Karlsruhe – Verkehrsbetriebe“ 96 Seiten mit vielen historischen Bildern[1]

Weblinks

Fußnoten

  1. Stadtwiki:Bibliothek, Sammlung Wilhelm Bühler