Jubiläumskunstausstellung 1902

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
(Weitergeleitet von Jubiläumskunstausstellung)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eröffnung der Jubiläumskunstausstellung am 25. April 1902 mit dem Jubilar und vielen Gästen
Das Gebäude der Jubiläumskunstausstellung
Der große Saal der Jubiläumskunstausstellung

Die Jubiläumskunstausstellung 1902 war eine große internationale Kunstausstellung zu den Feierlichkeiten des 50-jährigen Regierungsjubiläums von Großherzog Friedrich I. von Baden und fand in einem, nach den Plänen des Architekten Friedrich Ratzel eigens dafür errichteten Pavillon, vom 25. April bis zum 15. Oktober 1902 auf dem Festhallenplatz in Karlsruhe statt.

Die Einrichtung und Leitung der Jubiläumskunstausstellung stand unter der Leitung des Malers Ludwig Dill, Professor an der Akademie der bildenden Künste und Direktor der Galerie Professor Hans Thoma.

Zu den ausstellenden Karlsruher Künstlern gehörten die Maler Hermann Baisch, Karl Biese, Walter Conz, Hermann Daur, Adolf des Coudres, Ludwig Dill, Helmuth Eichrodt, Friedrich Fehr, Hermann Göhler, Albert Haueisen, August Hoerter, Hermann Junker, Gustav Kampmann, Edmund Kanoldt, Adolf Luntz, Hermann Petzet, Otto Propheter, Paul von Ravenstein, Kaspar Ritter, Max Roman, Ludwig Schmid-Reutte, Helene Stromeyer, Hans von Volkmann, Viktor Weishaupt, Manuel Wielandt, sowie die Bildhauer Karl Albiker, Fridolin Dietsche, Rudolf Mayer und Hermann Volz.

Kunstgewerbliche Arbeiten hatten ausgestellt der Architekt Hermann Billing, der Keramiker und Professor der Kunstgewerbeschule Carl Kornhas und der Keramiker, Maler und Professor an der Technischen Hochschule Max Laeuger.

Mit ganzen Kollektionen, die auch mit Exponaten aus Privatbesitz ergänzt wurden, waren der Münchner Maler Franz von Lenbach, die Maler Arnold Böcklin, Wilhelm Leibl und von den Karlsruher Künstlern Ferdinand Keller, Gustav Schönleber, Hans Thoma und Wilhelm Trübner vertreten.

Literatur

"Dekorative Kunst - Illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Band X", Herausgeber H. Bruckmann, München, 1902, Seite 422 bis 431. Bei der Bayerischen Staatsbibliothek veröffentlicht: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10]