Bruchsaler Schloss

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Bruchsaler Schloss
Bruchsaler Schloss

Das Bruchsaler Schloss ist ein Barockschloss mit einem Treppenhaus von Balthasar Neumann in Bruchsal, Landkreis Karlsruhe. Als ehemalige Residenz der Fürstbischöfe zu Speyer ist das Bruchsaler Schloss die einzige geistliche Residenz der Barockzeit am Oberrhein. Die Innenausstattung des Schlosses gehört der Stilepoche des Rokoko an.

Inhaltsverzeichnis

Baugeschichte

1722 legte Fürstbischof Kardinal Hugo Damian von Schönborn den Grundstein. Das Schloss wurde während des Bombenangriffs am 1. März 1945, also kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, weitgehend zerstört. 40 Jahre lang wurden der Mitteltrakt, das Treppenhaus mit dem Kuppelsaal und der Marmor- und Fürstensaal rekonstruiert. 1975 wurde das Schloss wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Ausstellung "Historische Ansichten – Glanzvolle Aussichten. Die Bruchsaler Prunkräume vor der Zerstörung" 2006/2007 soll am Anfang der geplanten Wiedereinrichtung der Bruchsaler Beletage stehen.

Museen

Das Schloss beherbergt verschiedene Museen:

Zweigstelle des Badischen Landesmuseums

Die Zweigstelle des Badischen Landesmuseums "Höfische Kunst des Barock" stellt eine große Sammlung von Gobelins und kunsthandwerklichen Arbeiten, wie Schreibsekretären und Kommoden, aus der früheren Ausstattung des Schlosses aus.

Deutsches Musikautomatenmuseum

Im Bruchsaler Schloss ist auch das Deutsche Musikautomatenmuseum.

Museum der Stadt Bruchsal

Im Museum der Stadt Bruchsal ist die städtische Altertumssammlung untergebracht. Es bietet außerdem zahlreiche Informationen zur Stadtgeschichte, zu archäologischen Funden am Oberrhein und zu Tieren der Eiszeit. Funde aus den verschiedenen neolithischen Kulturen wie der Michelsberger Kultur und von anderen Fundorten im Kraichgau geben einen Überblick über die Ur- und Frühgeschichte im Raum. Es ist auch eine Münz- und Medaillensammlung zu sehen.

Aktuell

Bis Ende März 2007 ist die Ausstellung "Historische Ansichten – Glanzvolle Aussichten. Die Bruchsaler Prunkräume vor der Zerstörung" noch geöffnet. Hier sind große Reproduktionen der zwischen 1870 und 1944 entstandenen Fotos von den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Prunkräumen zu sehen. Unter anderem werden Aufnahmen des badischen Hofphotographen Georg Maria Eckert aus seiner 1871 publizierten Fotomappe mit detaillierten Innenraumaufnahmen des Bruchsaler Schlosses gezeigt.

Bilder

Literatur

  • Historische Ansichten – Glanzvolle Aussichten. Die Bruchsaler Prunkräume vor der Zerstörung. Hrsg. Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und Stadt Bruchsal, Wernersche Verlagsgesellschaft Worms

Weblinks

Persönliche Werkzeuge