Schlossgarten Bruchsal

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Schloss und unten links der halbe Rosengarten.

Der Schlossgarten ist eine Gartenanlage westlich vom Bruchsaler Schloss.

Allgemein

Bilder dazu !

Die Gartenanlage beginnt direkt am Schloss mit der Gartenterrasse. Auf ihr sind drei Wasserbecken mit Springbrunnen. Nördlich und südlich liegen die Orangerien. Die Terrasse wird durch eine Balustrade und den vier Hellebardiere abgeschlossen.

Auf der Hauptachse folgt dann die Skulpturen-Gruppe „Allegorie der Jahreszeiten”. Auf der Südseite der „Frühling” und „Winter”, auf der Nordseite der „Sommer” und „Herbst”.

Dann die Skulpturen-Gruppe „Allegorie der vier Elemente”. Auf der Südseite der „Luft” und „Erde”, auf der Nordseite der „Wasser” und „Feuer”.

Südlich der Hauptachse liegt ein Wasserbassin, das für Wasservögel eingerichtet ist.

Etwas weiter Richtung Westen kann zu den beiden Rondellen, Rosengarten (Norden) und Spielpatz (Süden), abgebogen werden.

Der noch als Garten erhaltende Abschnitt endet dann an der Zollhallenstraße in einer Häusergruppe und einem Durchgang.

Nach überqueren der Straße und dem Durchgang durch einen Tunnel unter der Rheintalbahn her, führt durch den mittleren Schlossgarten nur noch eine Allee weiter nach Westen bis zur Schwetzinger Straße. Hier steht die letzte Häusergruppe, die zu den Gebäuden des Schlosses und ehemaligen Garten gehört.

Die Allee führt weiter durch den unteren Schlossgarten und geht dann in die Kammerforststraße über.

Rosengarten

Das nördliche Rondell ist ein Rosengarten. Das Beet ist durch Wege in vier Teile aufgeteilt und hat einen Durchmesser von 50 m.

Spielplatz

Das südliche Rondell ist ein Spielplatz.


Geschichte

Alter Plan des Schlosses und Garten.

Mit der Planung des Schlosses 1720 durch Maximilian von Welsch wurde auch die Grundlage für den Schlossgarten (Hofgarten) vorgegeben.

Ab 1723 übernahm dann der als Hofgärtner eingestellte Johann Franz Scheer die weitere Planung. Sein Plan sah eine Hauptallee vor, die eine Fortsetzung der zentralen Achse des Schlosses war. Als westlicher Abschluss des Gartens wurden zwei Rondelle ausgeführt.

1728 wurde der Garten nach Westen erweitert. Dabei wurde der Garten um 480 m auf 800 m verlängert. Der alte Plan zeigt diese Situation.

Die weitere Verlängerung der Achse des Garten ist die Allee nach Graben. Von ihr gehen auch alle Alleen, die den Lußhardt erschliessen, nach Norden ab.

Jahre später wurden die Brunnen und Wasserbecken angelegt und ab 1755 dann die Skulpturen-Gruppen Hellebardiere, Allegorie der Jahreszeiten und Allegorie der vier Elemente.

Öffnungszeiten

Der Schlosspark ist nicht verschlossen und außer bei einigen Veranstaltungen, bei denen ein Eintrittsgeld verlangt wird, jederzeit zugänglich.

Lage

Dieser Ort im Stadtplan:

Das Schloss und alle Gebäude am Schloss und im Garten gehören zur Straße Schlossraum.

Literatur

Weblinks