Deutsches Musikautomatenmuseum

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Das Deutsches Musikautomaten-Museum ist im Bruchsaler Schloss untergebracht. Es ist eine Zweigstelle des Badischen Landesmuseums.

Ausstellungsstücke

Unter den mehr als 500 Exponaten befinden sich viele Raritäten, unter anderem die für den Luxusdampfer Titanic vorgesehene Philharmonie-Orgel der Firma Welte & Söhne in Freiburg, die dem Untergang entging, da sie nicht rechtzeitig zur Jungfernfahrt fertig wurde, oder auch der selbstspielende Flügel Konrad Adenauers.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr

Eintrittspreise

5,00 Euro (inklusive Bruchsaler Schloss)
freier Eintritt mit dem Landesfamilienpass

Geschichte

Das Museum wurde am 30. Mai 1984 als „Museum Mechanischer Musikinstrumente“ eröffnet. In ihm wurde eine ehemalige Privatsammlung von Musikautomaten der Öffentlichkeit durch den Leiter Dr. Wolfram Metzger zugänglich gemacht. In den folgenden Jahren konnte die Sammlung erweitert und dann im Jahr 2002, durch den Erwerb einer weiteren Privatsammlung, in wesentlichen Teilen vervollständigt werden. Es wurde damit zu einem der größten Spezialmuseum für mechanische Musikautomaten.

Die Ausstellung wurde neu konzipiert und seit Dezember 2003 als „Deutsches Musikautomaten-Museum“ weitergeführt.

Seit 1984 wird das Museum durch den Förderverein Deutsches Musikautomaten Museum Bruchsal e.V. unterstützt.

Zu dem 25-jährigen Bestehen des Museums wurde am 27. und 28. Juni 2009 im Schlosshof Bruchsal ein Drehorgelfest mit Leierkästen und Bänkelliedern abgehalten.

Im Sommer 2014 wurde eine 18 Monate lange dauernde Umgestaltung der Räume und eine Neukonzeption des Ausstellungskonzepts abgeschlossen. 250.000 Euro hat das Badische Landesmuseum dafür bereit gestellt.

Adresse und Lage

Der Schlossbereich wird von der Schönbornstraße (B 3) durchlaufen, an der auch Parkplätze liegen.

Schloss Bruchsal
Schlossraum 4
76646 Bruchsal
Telefon: (0 72 51) 74 26 52
E-Mail: dmm(at)landesmuseum.de

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Weblinks