U-Strab

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"U-Strab" steht für "Unterirdische Straßenbahn" und meint die Untertunnelung der Kaiserstraße und die Verlegung sämtlicher auf ihr verkehrenden Bahnen in den Untergrund. Befürworter erhoffen sich eine lebendigere und sicherere Innenstadt, Kritiker befürchten einen Attraktivitätsverlust der Straßenbahn und der Kaiserstraße, Kriminalität in den unterirdischen Bahnhöfen, eine weitere Verschlimmerung der Verschuldungssituation der Stadt sowie höhere Gebühren und Preise für die Bürger.

Der Gemeinderat hatte 1996 den von den Stadtoberen beabsichtigten Bau der U-Strab bereits beschlossen. Die Bürgerinitiative "Stoppt den Stadtbahntunnel" erzwang in einem in nur 4 Wochen erfolgreich durchgeführten Bürgerbegehren einen Bürgerentscheid. In einem ersten Bürgerentscheid am 20. Oktober 1996 sprachen sich 62.429 Bürgerinnen und Bürger (67,6 %) der Stadt Karlsruhe gegen die Untertunnelung der Kaiserstraße ausgesprochen; 32,5 % haben für die U-Strab gestimmt. Damit wurde der von den Stadtoberen beabsichtigte Bau der U-Strab abgelehnt. Der damalige OB Seiler kommentierte das Abstimmungsergebnis mit dem Zitat "... vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

Am 22. September 2002 wurde in einem weiteren Bürgerentscheid zur Kombilösung über die Zukunft der Straßenbahnen in der Innenstadt abgestimmt. Diesmal war die Mehrheit knapp (55%) für die Untertunnelung. Auffällig war, dass sich die Abstimmenden der Innenstadtteile mit großer Mehrheit gegen das modifizierte U-Strab-Projekt wandte, die Abstimmenden der Außenbezirke und "Bergdörfer" hingegen dafür stimmten.

Details zum aktuellen Stand des nun Kombilösung genannten Projekts samt Weblinks sind auf einer Extra-Seite zu finden.

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