Schwarzwaldhalle
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Die Schwarzwaldhalle ist eine Veranstaltungshalle am Festplatz mit einer Kapazität von bis zu 5.000 Besuchern. Betreiberin ist die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH.
Die Schwarzwaldhalle ist mit einem Durchgang bzw. Übergang mit der Gartenhalle und der Nancyhalle verbunden. Gemeinsam mit dem Konzerthaus, der Stadthalle und dem Kongress-Hotel bildet die Schwarzwaldhalle das Kongresszentrum am Festplatz. Hier finden vielfältige Veranstaltungen, wie Konzerte, Shows, Comedy und Ausstellungen statt. Die Akustik der Halle für Konzerte ist eher mäßig.
Geschichte
An ihrem Platz stand früher die alte Festhalle, die 1877 von Josef Durm fertig gestellt worden war. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff zerstört.
Architektonisch und ingenieurstechnisch ist die Halle von Erich Schelling eine Besonderheit: sie ist die erste Halle in Europa, die mit einem selbst tragenden Hängedach aus Spannbeton gebaut wurde. Am 29. August 1953 wurde sie eingeweiht.
Ab 1954 fanden in der Schwarzwaldhalle zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe statt, darunter wiederholt Hallenhandball-Länderspiele und Europameisterschaften im Rollschuhkunstlauf. Höhepunkt war im April 1955 die Weltmeisterschaft im Ringen (griechisch-römisch), an die eine Plakette in der Halle erinnert. Durch den Bau der Europahalle verlor sie ab 1983 ihre Funktion als Sporthalle.
1980 wurde die Standfestigkeit der Halle überprüft, nach dem Teileinsturz der Berliner Kongresshalle.
Im Frühjahr 2000 wurde sie zum Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung erhoben.
Im Januar 2008 wurde die rund 1,4 Millionen Euro teure Dachsanierung fertig gestellt. Es gilt jetzt als schneesicher. Zudem wurde ein Mess- und Warnsystem in Regie eines Instituts der Universität Karlsruhe eingebaut.
Bilder
Weblinks
- immo-magazin.de: Beitrag aus der Ausgabe 05/2010 Karlsruhe historisch: Von der Festhalle zur Schwarzwaldhalle