Obergrombach
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Obergrombach ist seit 1971 Stadtteil von Bruchsal, blickt aber auf eine Jahrtausende lange Geschichte zurück und wurde 1337 erstmals als Stadt erwähnt.
Obergrombach liegt oberhalb und westlich der ehemaligen Gemeinde Untergrombach, die heute ebenfalls Bruchsaler Stadtteil ist, und hat 2.476 Einwohner (Stand: 31.03.2007)
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Geschichte
Die „Rössener Kultur” hinterlässt erste Siedlungsspuren in Obergrombach zwischen 4000 und 3000 vor unserer Zeitrechnung. Etwa 130 nach Christus gibt es einen römischen Gutshof im Gewann Steinhaufen bei Obergrombach. 260 übernehmen die Alemannen das Land und werden im 6. Jahrhundert durch die Franken verdrängt. Der Lorscher Codex erwähnt Grombach erstmals am 10. Juli 789.
1265 wird die Urmark Grombach getrennt und am 15. Februar 1337 wird die Stadt Obergrombach erstmals erwähnt.
Das Rathaus Obergrombach wird 1735 erbaut. 1771 wird das Amt Obergrombach aufgehoben und fällt 1803 an Baden.
Die eigenständige Geschichte endet 1971 mit der Eingemeindung nach Bruchsal.
Die Obergrombacher Burg
Um 1200 wird die Obergrombacher Burganlage gebaut. Sie geht hervor aus einem grundherrlichen Hof aus fränkischer Zeit. 1502 missglückt der Bauernaufstand der Bundschuh-Bewegung durch den Untergrombacher Joß Fritz (* um 1470; † um 1525), er scheitert beim Versuch, die Burg zu erobern. 1723 lässt Fürstbischof Hugo Damian von Schönborn das untere Schloss als Sommerresidenz ausbauen.
Die Burg befindet sich jetzt im Besitz der Familie von Bohlen und Halbach. Unterhalb der Burg befindet sich seit 1954 das Freibad Obergrombach.
Burgfest
Alle 2 Jahre feiert Obergrombach, im Wechsel des ebenfalls sehr bekannten Heidelsheimer Reichstadtfest sein weit über die Grenzen der Region hinaus bekanntes Burgfest, das letzte Burgfest war im Juli 2006.
Judentum in Obergrombach
Synagogen
Die alte Synagoge war alter jüdischer Besitz und befindet sich gegenüber dem Rathaus. Sie wurde von 1820 bis 1844 als Synagoge der jüdischen Gemeinde in Obergrombach genutzt. Um 1850 waren hier eine koschere Metzgerei und ein Frauenbad untergebracht.
Ihr folgte die Martinskapelle von etwa 1845 bis 1888. Dann erlosch die selbstständige jüdische Gemeinde.
Friedhof
Nördlich des Dorfes ist im Gewann Judenschlag ein jüdischer Friedhof.
Führung
Anlässlich des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur gibt es am 2. September 2007 eine Führung.
Kirchengemeinden
- Katholisches Pfarramt St. Martin
- Pfarrer Manfred Helfrich
- Helmsheimer Straße 1
- 76646 Bruchsal-Obergrombach
- Telefon: (0 72 57) 93 03 27
- Telefax: (0 72 57) 93 03 28
- Evangelische Christusgemeinden Unter- und Obergrombach
- Pfarrerin Andrea Knauber
- Joß-Fritz-Straße 30a
- 76646 Bruchsal-Untergrombach
- Telefon: (0 72 57) 9 24 - 2 89
- Telefax: (0 72 57) 9 24 - 3 30
- E-Mail:
cg-grombach(at)t-online.de - Offizielle Webpräsenz „Evangelische Christusgemeinden“
Vereine
Weblinks
| Bruchsal, Büchenau, Heidelsheim, Helmsheim, Obergrombach und Untergrombach sind die Stadtteile Bruchsals. |
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Mr.Wong
