Ludwig-Marum-Preis

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Der Ludwig-Marum-Preis wird in Karlsruhe seit 1988 jährlich verliehen. Er soll Zeichen setzen für ein verantwortliches Verhältnis zur deutschen Geschichte, für Wachsamkeit gegen jede Form der Intoleranz sowie Menschlichkeit im Umgang mit Fremden. Er ist nach dem SPD-Politiker und NS-Opfer Ludwig Marum benannt und wird von der Karlsruher SPD verliehen. Seit 1997 findet die Verleihung des Preises jeweils am 5. November, dem Geburtstag Marums, statt.

Preisträger

Auswahl bisheriger Preisträger:

1988 
Stadtjugendausschuss für die Erarbeitung der Schrift „Alternative Stadtrundfahrt. Auf den Spuren des Dritten Reichs in Karlsruhe”
1990 
Josef Werner für seine journalistische und schriftstellerische Aufarbeitung der Schicksale der Karlsruher Juden
2000 
Schriftstellerin Edith Dietz, Karlsruhe [1]
2004 
Blau-weiß statt Braun, KSC-Fanprojekt[2]
2006 
Paul Niedermann
2007
an Oberstudienrat Dr. Rainer Gutjahr
Laudator: Dr. Ernst Otto Bräunche, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte
Musik: BigBand des Humboldt-Gymnasium

Literatur

„... Ihr dürft ihn nie vergessen!“
Der Ludwig-Marum-Preis 1988-1999
von Harald Denecken, Manfred Koch und Günther Wimmer, INFO Verlag, Karlsruhe 2000, ISBN 3-88190-250-3

Fußnoten

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Edith_Dietz
  2. http://www1.karlsruhe.de/Aktuell/Stadtzeitung04/sz4604.htm
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