Karlstor

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Blick in nordnordöstliche Richtung in die Karlstraße mit dem Karlstorplatz

Das Karlstor ist ein Platz an der Karlstraße Ecke Kriegsstraße. Die Sophienstraße beginnt am Karlstor, die Herrenstraße endet hier.

Platzname

Benannt wurde der Platz nach Großherzog Karl.

Geschichte

Historische Ansicht
Blick auf das ehemalige Palais Berckholtz im nordwestlichen Teil des Platzes

Das Karlstor ist ein ehemaliges Stadttor und wurde 1828 bis 1830 von Heinrich Hübsch erbaut. Die Gitter des Tores wurden aus verkehrstechnischen Gründen 1873 abgebaut. Der Abbruch der Toranlage erfolgte 1912, weil das bislang einspurige Straßenbahngleis, welches seit 1900 direkt durch das Tor nach Beiertheim führte, ab dann zweispurig geführt wurde. Es verblieb noch das Wachhäuschen im Osten des Platzes, welches bis zuletzt auch als Kiosk genutzt wurde.

Das Häuschen wurde 1967 abgerissen, um den Platz nach den damaligen Erfordernissen einer „autofreundlichen Stadt“ umzubauen. An Stelle des abgerissenen Häuschens wurde ein Langbecken angelegt. Der Zugang zur gleichnamigen Straßenbahnhaltestelle erfolgte mittels einer Fußgängerunterführung.

Später wurden die Zugänge zur Unterführung teilweise wieder zugeschüttet, da sich das Unterführungskonzept nicht bewährte, weil Fußgänger lieber ebenerdig die Straße überqueren. Der ehemalige östliche Zugang ist noch erhalten.

Bis zum Ausbau der Kriegsstraße und Untertunnelung der Karlstraße befand sich an der Kreuzung eine sogenannte Heuerampel.

Lage

Dieser Ort im Stadtplan:

Der Platz im Online-Stadtplan der Stadt Karlsruhe: mit der Kartenauswahl 1876.

(H)  nächste Haltestelle: Karlstor   

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