Hornisgrinde

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Hornisgrinde mit Sendeturm aus der Luft
Hornisgrinde im Winter, im Vordergrund der Skizirkus Unterstmatt

Die Hornisgrinde ist mit 1.164 Metern Höhe der höchste Berg des Nordschwarzwaldes und ist ca. 40 km von Karlsruhe entfernt.

Auf dem Gipfel der Hornisgrinde befinden sich ein 206 Meter hoher Sendeturm des Südwestrundfunks[1], drei Windkraftanlagen und die Skihütte des ASCK. Etwas unterhalb des Gipfels befindet sich der Ochsenstall – bis 2017 das Skiheim der Ski-Zunft Durlach.

Des weiteren existiert auch noch auf der Hornisgrinde ein als freistehender Stahlfachwerkturm ausgeführter Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG. Von 1942 bis 1994 wurde der Gipfel der Hornisgrinde militärisch genutzt. In den 1960er Jahren existierte auf der Hornisgrinde auch ein Sendeturm aus Holz, was schon zur damaligen Zeit sehr außergewöhnlich war.[2]

Im November 2018 wurde die Grindehütte eröffnet, die Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeit bietet.

In Karlsruhe wurde die Hornisgrindestraße nach dem Berg benannt.

Verkehr

Mit der Eröffnung der Grindehütte ging die Möglichkeit einher, mit dem Auto und Motorrad als Anlieger bis zum Gipfel zu fahren, was zuvor durch eine Schranke lediglich dem Busverkehr ermöglicht wurde. Durch massive Kritik der Bevölkerung vor Ort wurde die Schranke im Februar 2019 an Wochenenden wieder geschlossen. Als Gründe wurden unter anderem zu wenige Parkplätze auf dem Gipfel und das dadurch entstandene "wilde" Parken aufgeführt. Geplant ist einen stündlich verkehrenden Shuttelbus zwischen Mummelsee und dem Gipfel einzurichten.

Zwischen Mai und Oktober verkehren weiterhin die Südwestbus-Linien  7123   7125  aus der Ortenau direkt zum Gipfel. Die Buslinie  245  vom Bahnhof Baden-Baden fährt nur bis zum Mummelsee. Der Gipfel ist dann durch einen Umstieg in eine der zuvor genannten Buslinien zu erreichen.

Lage

Dieser Ort im Stadtplan:

Weblinks

Fußnoten

  1. http://de.structurae.net/structures/data/index.cfm?id=s0001650 Fernmeldeturm auf der Hornisgrinde
  2. http://www.dubuiss5.perso.cegetel.net/Livre_Hornisgrinde.html Ehemaliger Holzsendeturm auf der Hornisgrinde