Fasanengarten
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Der Fasanengarten ist der östliche Teil des Schlossgartens, ungefähr bis zum Klosterweg. Südlich wird er von der Richard-Willstätter-Allee begrenzt, im Norden vom Gelände des Wildparkstadions.
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Beschreibung
Im Bereich des Fasanengartens liegen unter anderem das Fasanenschlösschen mit den Teehäuschen, die Fürstliche Grabkapelle und Teile des Uni-Campus. Auf der dem Fasanenschlösschen gegenüberliegenden Fasanenwiese, auch als Bocksblöße bekannt, finden oft Vermessungsübungen der Fakultät für Bau-, Geo- und Umweltwissenschaften statt.
Durchzogen wird er quer vom Adenauerring und vom verlängerten Zirkel, längs von der Hagsfelder Allee und der Lärchenallee, unregelmäßig von der Schlossgartenbahn.
Die Straße Am Fasanengarten verläuft zwischen Adenauerring und Parkstraße.
Geschichte
Vor der Gründung Karlsruhes wurden über 100 Hektar des Hardtwaldes eingezäunt und als Wildpark und Fasanengarten eingerichtet. 1715 wurde ein neuer Fasanengarten mit Wildententeich und Feldhühnerhaus angelegt. Seit 1724 wurde auch Dammwild (Hirsche, Rehe) im eingezäunten Bereich gehalten.
In den folgenden Jahren wurde der Hardtwald und nahe Schlossbereich immer wieder umgestaltet und die Alleen wurden ausgebaut. Damit entstanden auch die Tore, die zum Teil prachtvoll gestaltet waren.
1866 wurde der, inzwischen auf 300 Hektar gewachsene, Fasanengarten aufgehoben und in eine Meierei verwandelt.
Lage
Dieser Ort im Stadtplan:
- OpenStreetMap-Karte (49°1'0.01" N 8°24'45.9" O)
- Yellowmap-Stadtwikiplan (auch mit Luftbild)
- 2009er Karlsruher Onlinestadtplan (und als farbiges Orthobild von 2011)
Literatur
- Seiten 39 ff, 174 ff und 412 ff in: Fecht, K.G.: „Geschichte der Haupt- und Residenzstadt Karlsruhe“. Karlsruhe 1887. Nachdruck im Verlag G. Braun; Karlsruhe, 1976
Weblinks
- Die offizielle Webpräsenz der Stadt Karlsruhe zum Thema „Fasanengarten“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Fasanerie“