Reichswehr

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Der Begriff Reichswehr bezeichnet die regulären deutschen Streitkräfte in der Zeit der Weimarer Republik und der ersten Jahre des Nationalsozialismus.

In der Region Karlsruhe lagen keine Truppen der Reichswehr, da nach dem Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) die Region zur „Entmilitarisierten Zone“ gehörte. Aber in der Region Karlsruhe befanden sich Einheiten der vorläufigen Reichswehr[1] und Einheiten der Reichswehr führten ab 1921 die Tradition Karlsruher Regimenter (–> Siehe dazu unten).

Als prägend für den Charakter der Reichswehr („Vater der Reichswehr“) gilt der damalige Chef der Heeresleitung Generaloberst Hans v. Seeckt[2] (1866–1936), ein ehemaliger „109er“ (er kam 1912 ins 1. Badische Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 und gehörte auch dessen Offizierverein an). Generaloberst v. Seeckt wurde 1926 als Chef der Heeresleitung entlassen, weil Prinz Wilhelm von Preußen (1906–1940, in Frankreich im Zweiten Weltkrieg als Offizier der Wehrmacht gefallen), der älteste Enkel Kaiser Wilhelms II. (1859–1941), an einem Manöver der Reichswehr teilgenommen hatte.

1934 wurde nach dem Tod des Reichspräsidenten Hindenburg († 2. August 1934) die Reichswehr auf Adolf Hitler vereidigt.

Traditionsträger

Generaloberst v. Seeckt wies mit einem Erlaß vom 24. August 1921 jeder Einheit der Reichswehr die Tradition eines Truppenteils der „Alten Armee“[3] zu.

Folgende Einheiten der Reichswehr führten die Tradition von Truppenteilen mit Artikel im Stadtwiki:

Personen

Walter Bernhagen in Reichswehr-Uniform mit seinem 109er-Säbel aus der Kaiserzeit
  • Generaloberst Hans v. Seeckt (1866–1936), „Vater der Reichswehr“

Angehörige der Reichswehr mit Artikel im Stadtwiki (Auswahl):

Siehe auch

Literatur (Auswahl)

mit Bezug zur Region Karlsruhe und/oder von Autoren mit Bezug zur Region:

  • Kai Uwe Tapken: „Die Reichswehr in Bayern von 1919 bis 1924“ (= Band 26 der Schriftenreihe „Studien zur Zeitgeschichte“), Hamburg 2002 ISBN 3-8300-0646-2
  • Waldis Greiselis: Sicherheit ohne Wehrpflicht? Die Reichswehr – historisches Beispiel einer Berufsarmee, in: „Wehrkunde“ (Zeitschrift der Gesellschaft für Wehrkunde), Ausgabe 19, Seite 200

Weblinks

Zu Reichswehreinheiten als Traditionsträger der Kavallerie des ehemaligen XIV. Armeekorps siehe auch:



Fußnoten

  1. Kavallerie-Regiment 14 und Kavallerie-Regiment 113
  2. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Hans von Seeckt“
  3. eigentlich der Armeen: der Königlich-Preußischen, Königlich-Württembergischen, Königlich-Sächsischen und der Königlich-Bayerischen
  4. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Ernst Freiherr von Forstner“
  5. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Walther von Lüttwitz“