Wintersdorfer Brücke

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Rheinbrücke Wintersdorf aus der Luft

Die Wintersdorfer Rheinbrücke verbindet Wintersdorf bei Rastatt mit dem elsässischen Beinheim.

Geschichte

Ursprünglich wurde die Brücke 1892 für die strategische Eisenbahnlinie zwischen Rastatt und dem elsässischen Roeschwoog (Wintersdorfer Trasse) gebaut. Sie war ein beliebtes Fotomotiv. Auf französischen Postkarten wurde sie auch als „Pont de Rastatt”, also als Rastatter Brücke bezeichnet.

Seit dem Wiederaufbau 1949 wurde die Brücke für den Straßenverkehr mitgenutzt. 1960 wurde der Streckenabschnitt zwischen Wintersdorf und dem Elsass für den normalen Bahnverkehr stillgelegt, die Rheinbrücke ganz für Straßenverkehr auf den Bahngleisen geöffnet. 1975 wurde ein Teil der Brücke erneuert, um die Schifffahrtsrinne zu vergrößern. Seit 1999 ist der Streckenabschnitt endgültig stillgelegt.

Eine niedrige Brücke der Strecke über eine Straße in Wintersdorf war höhergesetzt, so dass sie im Einsatzfall hätte abgelassen und die Strecke befahrbar gemacht werden können.

Heutige Nutzung

An Wochenenden wird die Brücke stark von Ausflugsverkehr und Fahrrädern befahren. Der Fernverkehr fließt über den Rheinübergang der nahegelegenen Staustufe Iffezheim.

Zwischen dem Rastatter Bahnhof und Wintersdorf wird die Bahnstrecke noch für Güterverkehr genutzt. Eine städtische Buslinie verbindet Wintersdorf mit der Rastatter Kernstadt.

Der VCD schlägt die Führung der Schnellverbindung Karlsruhe – Paris über diese Strecke vor, der Fahrgastverband „Pro Bahn“ favorisiert im Februar 2013 die Nutzung der Brücke für grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr zwischen Baden und dem nördlichen Elsass.

Bilder

Lage

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